Dienstag, 31. Januar 2012

Gute Bücher sind wie schöne Momente,...

... die man festhalten möchte. So ein Gefühl habe ich momentan mit "Ende". Das Buch zieht mich in seinen Bann und lässt mich nicht mehr los. Ich freue mich praktisch jedes Mal, wenn ich weiterlesen kann. Das Buch schafft es, mich in eine Welt zu entführen, die genauso real ist wie unsere.
Bei diesem deutet zur Zeit nichts auf eine Parallelwelt hin und trotzdem habe ich, wann immer ich dieses Buch lese, das Gefühl in einem Paralleluniversum zu schweben.
Morgen habe ich noch einen Termin und dann habe ich erst mal ein paar Stunden Zeit in mein Paralleluniversum abzutauchen.Ich freu mich schon.

Sonntag, 29. Januar 2012

Die 1. Eskalation war vor dem Stromausfall,...

... denn die Fassade der neun Freunde aus "Ende" von David Monteagudo beginnt zu bröckeln. Erste Stimmungstiefs gibt es bereits bei der Ankunft, denn Ginés ist bereits auf dem Hinweg mit einem Wildschwein kollidiert.

Dass sich das Leben in den vergangenen 25 Jahren verändert hat, wird den Freunden im Gespräch schnell klar. Dass viele von Ihnen Probleme haben, lässt sich bis jetzt nur erahnen. Wenig später fällt der Strom aus. Was sich erst wie ein Spaß darstellt, wird immer mysteriöser.

Nach 104 Seiten habe ich knapp ein Drittel gelesen und quasi eine Art Kennlernphase mit viel Handlung erlebt. Im Großen und Ganzen geht alles recht schnell, da wir die Protagonisten während der Vorbereitung ihres Ausflugs in Aktion erleben.

Wer einen ersten Eindruck von dem Buch bekommen möchte, kann ja mal einen Blick in die Leseprobe werfen. Dieses Buch überrascht mich nicht zuletzt durch die szenenhaft dargestellte Handlung. Der Stil des Buches erinnert mich irgendwie an ein Theaterstück, das ich mir gut auf einer Freilichtbühne vorstellen könnte.

Schon der Ort der Handlung ist alles andere als gewöhnlich. Kurz nachdem ich die erste Szene gelesen hatte, fühlte ich mich an "Saeculum" erinnert. Dieser überraschende Vergleich lebt immer noch, denn obwohl das eine ein Jugendbuch und das andere eindeutig ein Erwachsenenbuch ist, gibt es viele Gemeinsamkeiten, wie zum Beispiel die Abgeschiedenheit des Ortes oder das Konfliktpotential durch Geheimnisse.

Ich freue mich auf weitere spannende Szenen, die uns auf ebenso unebenen Wegen wie die neun Freunde durch das Abenteuer leiten. Dieses Abenteuer ist anders als ich es zunächst erwartet hätte und besser als ich es erhofft hätte. Dieses Buch regt mich bereits nach 104 Seiten zum Nachdenken an.
Dieses ist nur ein (erster) Eindruck; eine komplette Rezension folgt in wenigen Tagen.

Samstag, 28. Januar 2012

Astrid Lindgren und die Helden unserer Kindheit: Michel von Lönneberger, Pippi Langstrumpf, Karlsson vom Dach…

… haben eine Gemeinsamkeit. Ihre Erfinderin, die Autorin Astrid Lindgren starb heute vor zehn Jahren im Alter von 94 Jahren. Doch auch heute noch bleiben die Helden unserer Kindheit überm Herzen lebendig. Jeder von uns wird sich an eine andere Person – Verzeihung, Figur – zurückerinnern. Mit ihren zum Teil äußerst humorvollen Figuren und zum Teil ernsthaften Geschichten bleibt mir Astrid Lindgren in guter Erinnerung. Ob es die Brüder Löwenherz waren, Ronja Räuberstochter, Mio oder Lotta all jene Figuren sind Figuren, die Astrid Lindgren erschaffen hat und die von ihrem eigenen Leben inspiriert waren.
Auch ich habe Astrid Lindgren als Kind viel und gerne gelesen. Meine Lieblingsfigur neben Pippi Langstrumpf war hierbei ebenso Michel jedoch Karlsson. Hand aufs Herz: Welche Figuren von Astrid Lindgren sind euch besonders ans Herz gewachsen?

Freitag, 27. Januar 2012

Mein Lesefieber...

... breitet sich aus. Ich freue mich im Moment über jede gelesene Seite. So habe ich gestern entdeckt, dass meine Idee mehr zu lesen gerade an diesem Wochenende sehr gut ist, denn es wird kälter. Raus möchte ich bei Glätte und Kälte nicht wirklich.
"Das Spiel der Nachtigall" und "Ende" sind zwei Bücher, die ich an einem solchen Wochenende gerne lese. Ich bin gespannt, wie weit ich komme. "Ende" ist momentan so interessant, dass ich es nicht ausschließen möchte, dass ich es morgen beende.

Donnerstag, 26. Januar 2012

Gesucht und gefunden haben sich …

… Walther von der Vogelweide und Judith. Beide sind für ihre Zeit sehr selbstsicher und nicht auf den Mund gefallen. Gestern habe ich richtig motiviert “Das Spiel der Nachtigall” weitergelesen.

So viel Spaß wie es mir gestern gemacht hat, freue ich mich die Wortgefechte zwischen unseren Protagonisten weiter zu verfolgen und fühle mich in der Geschichte richtig heimisch. Leider kann ich euch noch nicht all zu viel erzählen, da ich Angst habe, euch den Spaß an diesem Buch zu nehmen. Eine Sache kann ich euch aber bereits sagen: “Der Herzog ist tot” und  das sorgt im folgenden für eine Menge Furore.

Mehr dazu morgen.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Gut voran gekommen bin ich...

... gestern trotz großer Pläne nicht. Ich war irgendwie hundemüde und habe es kaum geschafft die Augen aufzuhalten. Deshalb hieß es für mich gestern recht früh: "Ab ins Bett!". Vorher habe ich aber immerhin noch 30 Seiten geschafft.
Bei meinem Lesetempo ist das so gut wie nichts. Ich lese eigentlich recht viel und gerne. Nur momentan fällt es mir ein wenig schwer dieses auch regelmäßig zu tun. Aus diesem Grund freue ich mich jetzt auf die Semesterferien. Da habe ich mir nämlich vorgenommen jeden Tag ein wenig zu lesen, ohne dass mir die Augen zufallen.
Momentan lese ich nämlich wirklich gute Bücher, die ich gerne weiterlese, weil ich unbedingt wissen möchte, wie sie weitergehen. "Das Spiel der Nachtigall" überzeugt mich durch seinen historischen Hintergrund. Den Spannungsbogen von "Ende" hatte ich euch ja schon positiv beschrieben.

Ihr seht, ich möchte lesen und hoffe, dass ich diese Woche noch ein wenig schaffe. Morgen Nachmittag startet für mich die vorlesungsfreie  Zeit, damit fällt zumindest etwas Stress weg. Ich hoffe, dass ich diese Zeit nutzen kann um mal wieder richtig auszuspannen und dass auch gern mit einem guten Buch.

Montag, 23. Januar 2012

50 Seiten "Ende" und kein Ende in Sicht, ...

... es bleibt spannend.  Von den Spannungen zwischen Hugo und Cova, dem Ehepaar aus dem ersten Kapitel des Romans "Ende" von David Monteagudo, hatte ich euch bereits erzählt. Nun möchte ich euch aber nicht länger auf die Folter spannen, denn die latente Spannung innerhalb von Beziehungen scheint ein Merkmal dieses Buches zu sein.
Die Clique von einst macht auf Nieves' Anregung hin eine Art Revival-Ausflug, doch jeder der Teilnehmer verbirgt etwas. Die Fassaden der einzelnen Protagonisten scheinen auf dem ersten Blick perfekt. Ich allerdings bin mir zunehmend sicher, dass irgendwann eine Bombe platzen wird, denn David Monteagudo gelingt es im bisherigen Verlauf des Buches die unterschwellige Spannung greifbar werden zu lassen.
Da bleibt mir nur zu hoffen, dass ihm dieses auch im weiteren Verlauf gelingt. Bisher ist das Buch richtig spannend und kommt bislang ohne Gewalt oder Brutalität aus. Das finde ich persönlich erwähnens- und bemerkswert, da dieses ganz sicher nicht alle Autoren auf so eindrucksvolle Weise schaffen. Der Leser befindet sich inmitten eines Katz-und-Maus-Spiels.

Sonntag, 22. Januar 2012

“Den Tod im Herzen” habe ich gestern …

… beendet und brauchte erst einmal einen Abend und eine Nacht um mir zu diesem ebook meine Gedanken zu machen.

Von Birgit Böckli hatte ich ja letztens erst “Friesensturm” (Rezension hier entlang) gelesen. Der gerade, lineare Stil hatte mir sehr gut gefallen. Bei dem Buch dachte ich, dass sie sehr schön alltagsnah schreibt. Das hatte mir sehr gut gefallen.

Nun bei “Den Tod im Herzen” hatte ich diese Gradlinigkeit auch erwartet und fand sie anfangs  sogar. Im Verlauf dieses Ebooks ging mir diese Gradlinigkeit allerdings irgendwie verloren. Die Thrillerelemente fand ich zwar weiterhin, gleichzeitig hob mir die Geschichte aber etwas zu stark ab. Es gab Szenen, die mir ein wenig zu sehr in den Fantasy-Bereich abdrifteten. Zwar lese ich auch Fantasy manchmal sehr gern, hier kam sie mir jedoch als ein wenig zu abgehoben daher.

Aus einem eigentlich guten Thriller wurde so ein Buch, dass ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Mir persönlich gefiel die Mischform bei diesem Buch nicht so gut, wobei das wahrscheinlich daran liegt, dass ich “Fantasy in unserer Welt” zwar mag, allerdings gleichwohl mehr als ein Fantasy-Element erwarte. Hier passte das Verhältnis nicht so ganz.

Vom Fantasy-Element abgesehen halte ich dieses Buch jedoch für lesenswert.

Freitag, 20. Januar 2012

Heute habe ich richtig Lust "Das Spiel ...

... der Nachtigall" weiterzulesen, nachdem ich in den vergangenen Tagen entweder ebooks oder "Ende" gelesen habe. Ich freue mich nun heute besonders auf ein paar Kapitel rund um Walther von der Vogelweide und Judith.

Gestern habe ich mit dem ebook "Rachezug" von Michael Linnemann begonnen, danach allerdings vergessen den Tabloid-PC zu laden, so dass er nun leer ist. Zu den ersten fünf Kapiteln kann ich bis jetzt nur sagen, der Einstieg ist sehr rasant und hat Sogwirkung.

Jetzt freue ich mich auf einen schönen Abend mit Walther und Judith.

Mittwoch, 18. Januar 2012

“Sind denn alle netten Männer …

… schwul?” Diese Frage beschäftigt Bühnenbildnerin Helen nachdem sie den Friseurtermin ihrer Mitbewohnerin und besten Freundin Yvonne übernimmt. Von Liebeskummer geplagt  geht sie schließlich zum Termin, wo sie in ihrem Friseur auch gleich den Mann ihrer Träume findet.Doch behaupten von ihm alle, er sei schwul und Helen möchte von Männern nun endgültig nichts mehr wissen. Sie stürzt sich auf ihre Karriere, aber wird sie so wirklich glücklich?

Jurenka Jurk gelingt es mit ihrem ebook “Verliebt bis in die Haarspitzen” ihre Leserinnen (und Leser) zu unterhalten und sorgt so für zwei bis drei kurzweilige Stunden. Sie legt ein humorvolles Frauenbuch vor, dass mit den typischen Klischees spielt. Als Leserin kann man fast sicher sein, solche Traumtypen gibt es nur in Büchern. Aber lohnt sich Helens Kampf oder zerplatzt ihr Traum wie eine Seifenblase?

Mir persönlich hat dieses Debüt gut gefallen es bringt alles mit, was ich von einem Frauenbuch und ja ich nenne es bewusst so, erwarte. Es ist sowohl schnulzig-romantisch als auch lustig. An manchen Stellen entwickelt sich das Buch jedoch meines Erachtens etwas konstruiert. Möglicherweise wäre es besser für die Geschichte gewesen, wenn sie sich etwas langsamer entwickelt hätte.

Mit 2,99 Euro gehört das ebook zu den günstigeren. Dennoch gefiel es mir gut. Ich bedanke mich bei Jurenka Jurk für das Bereitstellen des ebooks.

Dienstag, 17. Januar 2012

Es ist das “Ende”, wenn nichts mehr…

… bleibt. Gestern habe ich “Ende” von David Monteagudo zu lesen begonnen. Schon der Einstieg hat es in sich, denn man steigt ohne es selbst zu merken in die Geschichte ein und lernt ganz nebenbei die Protagonisten kennen.

Das Konzept dieses Einstiegs erinnert mich im weitesten Sinne an “Saeculum”. Denn man merkt dem Buch eine Grundspannung an, die man meistens erst im Verlauf eines Buches spürt. Hier wird sie direkt zu Beginn aufgebaut. Das hat mir bisher sehr gut gefallen

Die erste Szene bietet schon reichlich Konfliktpotenzial. Nach einem Telefonat gibt es einen Ehestreit. Der Einstieg macht Hunger auf mehr. Ich bin gespannt wie es weiter geht und werde euch berichten.

Sonntag, 15. Januar 2012

Beendet habe ich heute “Der Mann, der …

… kein Mörder war” und einige von euch werden jetzt sagen, dass das ja eigentlich schon für Mitte der Woche geplant war. Ja, ihr habt recht!

Ich habe jeden Tag einige Seiten gelesen, allerdings setzte mir zum einen die Vielzahl der Verdächtigen und zum anderen der Stil zu, der an ein Drehbuch erinnerte.

In einem Wald wird die Leiche eines 16-jährigen gefunden. Rogers Leiche gibt den Ermittlern zunächst einige Rätsel auf. Auch an Verdächtigen fehlt es nicht. Der tote Gymnasiast selbst gab ja schon zu Lebzeiten viele Rätsel auf.

Die Ermittlungen der Polizei in der schwedischen Stadt Västerås laufen sehr schleppend an als Lena ihren Sohn Roger als vermisst meldet. Ständig gibt es Probleme im Ablauf und auch das Privatleben der Ermittler ist nicht unproblematisch.

Gerade der Polizeipsychologe Sebastian Bergman, dessen Familie (Frau und Tochter) bei einem Tsunami starb, hat viele One-Night-Stands, die zum Teil auch in die Polizeiarbeit hineinreichen. Er ist jedoch nicht der einzige im Team mit einem Geheimnis.

Den Autoren Michael Hjorth und Hans Rosenfeldt ist es gelungen, mich mit dem Plot ihrer Geschichte in den Bann zu ziehen. Dieser erschien mir inhaltlich dicht und sehr spannend.

Der Schreibstil hingegen schaffte es nicht zuletzt aufgrund der vielen Beschreibungen die Spannung zu zerreden. Insgesamt gab es sprachlich viele Längen, die mir als Leser das Gefühl vermittelten, das Buch würde wachsen.

Inhaltlich hat es mir recht gut gefallen. Sprachlich hingegen war es manchmal etwas zu ausführlich und umständlich.

Alles in allem halte ich diesen Thriller für ein gutes gesellschaftskritisches Drehbuch, das demnächst vom ZDF verfilmt wird. Für ein normales Buch gibt es mir persönlich manchmal zu viele Längen.

Freitag, 13. Januar 2012

Post mortem noch ein Julia - Durant - Buch...

... schreiben, das kann, der im März 2011 verstorbene Buchautor mithilfe von Daniel Holbe. Im Mai diesen Jahres soll mit "Todesmelodie" ein Buch erscheinen zudem Andreas Franz noch die Idee und den Plot verfasst haben soll. Dieses schrieb Buchmarkt heute und bestätigte damit Gerüchte.
Ich persönlich bin auf das Ergebnis dieses Versuchs sehr  gespannt. Da der Stil eines Autors etwas sehr Individuelles ist, kann Holbe diesen wahrscheinlich nur immitieren. Er selbst hat außerdem einen eigenen Schreibstil.
Versuche anderer Autoren, die Ideen toter Kollegen umzusetzen gab es schon einige, die meisten scheiterten jedoch an der Einzigartigkeit des Schreibstils eines Autors. Ich erinnere mich, dass einige von euch  Andreas Franz gerne gelesen haben. Werdet ihr euch "Todesmelodie" kaufen oder seit ihr skeptisch?

Donnerstag, 12. Januar 2012

Heute habe ich das Gefühl, das Buch wächst ...

... so dass ich immer noch einige Seiten vor mir habe. Dennoch komme ich gut voran, da dass Buch jetzt zum Ende hin wieder eher an einen Thriller erinnert als manche Phase im Mittelteil des Buches. Ich bin bis jetzt im Großen und Ganzen sehr zufrieden. Die Erwartungen, die ich hatte, wurden jedoch nicht in der Form erfüllt, wie ich es mir bei einem Thriller, der so gehypt wird, vorgestellt hätte.
Für mich persönlich ist "Der Mann, der kein Mörder war" über weite Passagen hinweg so gesellschaftskritisch, dass der Thriller zu kurz zu kommen droht.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Ich glaube, ich brauch ein Wochenende,...

... dann wäre "Der Mann, der kein Mörder war" durch. Leider blieb mein Wochenend-Wunsch unerfüllt. So habe ich, dann nach 25 Seiten, den Versuch unterbrochen die letzten 150 Seiten in einem Rutsch zu lesen.
Heute Abend starte ich dann einen neuen Versuch. Momentan ist das Buch mir inhaltlich nicht so ganz einleuchtend. Außerdem scheint es hierbei auch wieder Längen zu geben.
Das Buch erinnert mich momentan eher an eine Gesellschaftskritik mit einem Hauch Thriller als Sahnehäubchen. Sicher ist der Fall spannend und die Charakter sind scharfgezeichnet. Für mich ist es aber gefühlsmäßig immer noch so, als würde ich ein Drehbuch lesen.
Überrascht hat mich die inhaltliche Wendung um Lisa.Die psychologischen Raffinessen des Buches finde ich gerade in diesem Abschnitt klasse, allerdings wären sie bei einer straffen Beschreibung mehr zum Tragen gekommen, aber nun gut. Eine Bereicherung sind sie auf jeden Fall.
Der Aspekt, man lerne die Charaktere besser kennen, stimmt. Allerdings frage ich mich in wie weit man sie im Thriller kennenlernen muss. Muss ich wirklich wissen, das jeder einzelne Ermittler private Probleme hat. Sicher diese Idee lockert das Buch auf und zieht sich stringent wie ein roter Faden durch das Buch, allerdings ist mir persönlich diese "Zwischenebene" ein wenig zu ausufernd.
Auf die Auflösung bin ich übrigens schon sehr gespannt. Ich hoffe sehr das dieses Buch ein weiteres Mal Fahrt aufnimmt und sich noch einmal stärker auf den Fall konzentriert. Ansonsten sehe ich nicht, warum man dieses Buch als Thriller einstuft. Das Buch als solches gefällt mir nämlich recht gut. Wenn man das Buch nämlich nicht einzig als Thriller betrachtet, wird auch das, was ich hier als Längen erlebe, interessant.

Dienstag, 10. Januar 2012

In 6 Tagen erscheint "Ende"...

... von David Monteagudo im Rowohlt Verlag. Bei mir liegt es schon, da ich es vorab lesen durfte. Einen Blick hinein habe ich auch schon geworfen. Bisher erscheint es mir sehr spannend.

Nach "Der Mann, der kein Mörder war" wird es das nächste sein, dass ich lesen und rezensieren werde. Den heutigen Abend will ich dazu nutzen, einen etwas tieferen Einblick in das Buch zu haben. Morgen komme ich nämlich leider nicht dazu, da ich ein Blockseminar an der Universität habe und nicht genau weiß, wie stressig der morgige Tag wird. Den morgigen Abend werde ich dann nutzen um zu lesen.

Natürlich lese ich auch "Das Spiel der Nachtigall" weiter. Bis jetzt ist das Buch echt der Hammer. Die Figur von Walther wächst einem richtig ans Herz. Auch Judith die weibliche Gegenspielerin von Walther ist bisher äußerst beeindruckend. Für eine Frau der damaligen Zeit ist sie selbstbewusst, eigenständig und ja, man könnte sagen, sie weiß ebenso genau, was sie will, wie auch Walther das weiß.

Als ich dieses Buch von Droemer Knaur vorgestellt bekam, war ich zuerst etwas skeptisch, ob ich das Buch anfordern sollte oder nicht. Mit mehr als 900 Seiten ist es ja doch sehr dick. Nun kann ich euch jedoch sagen, dass mir das Buch richtig gut gefällt.

Montag, 9. Januar 2012

Auch heute las ich...

... wieder einige Kapitel aus "Der Mann, der kein Mörder war". Auch heute wurde die hintere Klappe des Buches wieder am Kissen festgeklettet, damit es mir nicht wegrutscht.Dennoch - ich muss es sagen - ähnelt dieses Buch einer Achterbahn. Mal wird eine Spannung aufgebaut, dann flacht sie wieder ab. Der Spannungsbogen erinnert mich sehr an eine Parabel. Ich kann dieses Buch einfach nicht richtig einschätzen. Mir erscheint es sehr wechselhaft.
Mal sehen, wie es morgen weitergeht.

Sonntag, 8. Januar 2012

Nun kann ich auch dicke Wälzer…

… ohne Mühe lesen. Das Gewicht interessiert mich nun nicht mehr, denn meine Mutter war kreativ. Ich hatte euch ja bereits erzählt, dass ich Probleme mit den richtig dicken, schweren Büchern habe. Das betrifft vor allem jene Bücher die nicht in eine Leselotte passen, wie zum Beispiel “Der Mann, der kein Mörder war” oder eben auch “Das Spiel der Nachtigall”.

Meine Mutter beobachtete das Problem nun schon eine ganze Weile. Besonders blöd war weniger, dass ich die Bücher nicht halten kann, sondern auch, dass sie wegrutschten.

Dieses Problem ist nun gelöst. Meine Bücher werden ab sofort in einem Kissen mit Klettverschluss angegurtet. So habe ich das Problem mit den schweren Büchern auch gelöst. Statt sie in die Lotte zu quetschen, werden sie bequem in ein Kissen geklettet und das nur auf einer Seite. Dem Buch passiert dabei nichts und für mich ist bequemer.

Heute habe ich auf diese Weise bereits rund 70 Seiten aus “Der Mann der kein Mörder war” gelesen. Inzwischen geht es da tatsächlich um den Fall. So macht mir das Lesen jetzt auch wieder Spaß. Schade, dass meine Mutter diese tolle Idee nicht vor Weihnachten hatte.

So ihr lieben mit meinem angegurteten Buch werde ich jetzt weitermachen. Vielleicht kann ich euch dann bald eine Rezension dazu schreiben, die dazugehörende Leserunde abschließen und dann voll in “Das Spiel der Nachtigall” einsteigen.

Samstag, 7. Januar 2012

In der Zeit gereist…

… bin ich bei meinem gestern begonnenen Buch alle Male, denn seit gestern wandele ich mit Tanja Kinkel durch “Das Spiel der Nachtigall” Walther von der Vogelweide. Auf rund 900 Seiten erzählt Tanja Kinkel, die selbst promovierte Historikerin ist, vom Leben und Werken des Minnesängers.

Ich habe heute bis zum 3. Kapitel gelesen und fühle mich bisher sowohl gut unterhalten als auch gut informiert. Das Buch erscheint mir zudem bis dato sehr lebendig und glaubhaft erzählt.

Schon der Auftakt in das Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es beschreibt die Anfänge von Walther und seine Unsicherheit zu Beginn. Wie ihr ja wisst schätze ich ein Buch, das vor dem inneren Auge wie ein Film abläuft. Dieses Buch zieht mich schon zu Beginn energisch in seinen Bann. Ich würde mir sehr wünschen, dass es so bleibt, denn ansonsten können 900 Seiten verdammt lang werden.

Freitag, 6. Januar 2012

“Der Todeszauberer” ist überführt, denn…

… ich habe das überaus spannende Buch von Vincent Kliesch zu Ende gelesen. Mir hat das Buch ebenso gut gefallen wie auch schon der erste Teil der Trilogie. Der dritte (und letzte) Teil erscheint im April.

Dieses Mal verfolgt Hauptkommissar Julius Kern einen Mörder, der seit sieben Jahren sein Unwesen treibt. Der sogenannte Schläfenmörder tötet Frauen mithilfe eines Hammers. 17 Frauen hat er bereits ermordet. Kern nimmt die Ermittlungen auf und hat sogar ein persönliches Interesse an diesem Fall, denn auch sein Erzrivale Tassilo ist involviert.

Der Stil von Vincent Kliesch ist linear und gerade heraus. Ihm gelingt es die  Spannung zu erhalten ohne, dass er den Täter geheimhält. Kliesch geht es weniger darum den Täter geheim zu halten, als darum, die Motive offen zulegen. Gleichzeitig geht es Schlag auf Schlag, sodass es äußerst kurzweilig wird und den Leser unterhält ohne Ihn zu überfordern oder zu langweilen.

Kurz gesagt: Ich kann euch die ersten beiden Bände, die auch unabhängig von einander lesbar sind (wobei dabei die Beziehungsebene verloren ginge), nur empfehlen. 

Donnerstag, 5. Januar 2012

5. Bücherwürmer- und Buchbloggertreffen: Da bin ...

... ich wieder mit dabei und freue mich. Beim letzten Mal habe ich dabei nette Leute kennengelernt. Ich glaube dieses mal wird es ähnlich toll. Bis dahin möchte noch ein paar Bücher gelesen haben. Ganz unwahrscheinlich ist das nicht, denn das Treffen findet
am 4. Februar 2012
um 14 Uhr
im Café Goldmund
in Köln-Ehrenfeld

statt. Bis dahin möchte ich meine aktuellen Bücher beendet haben und auch noch ein weiteres ebook. Ich hoffe, dass es nicht unrealistisch allerdings lese ich zu Zeit wieder viel und glaube deshalb, dass ich, die Bücher, die ich mir vornommen habe, schaffen kann. Momentan lese ich wieder recht viel und komme gut vorwärts. Also glaube ich, dass das noch gut so weitergeht. Heute werde ich wahrscheinlich noch "Der Todeszauberer" beenden und "Das Spiel der Nachtigall" beginnen, da heute die aktuelle Leserunde startet. Wobei ich überlege, es auf morgen zu verschieben, um heute im Anschluss an "Der Todeszauberer" "Der Mann, der kein Mörder war" zu beenden. Aber ich glaube nicht, das ich es schaffen werde, das Buch heute zu beenden. Eher zum Wochenende hin. Also werde ich auch weiterhin ein Buch paralell lesen. 

Mittwoch, 4. Januar 2012

77 Seiten habe ich gestern gelesen…

… während ich den 2. Teil von Russisch Roulette gucken wollte. Der Film hat mich leider überhaupt nicht ansprechen können, sodass ich schließlich “Der Mann, der kein Mörder war” weitergelesen habe.

Tatsächlich nimmt das Buch nun Fahrt auf. Vanja ist sich sicher, dass die Freundin (Lisa) des Toten lügt. Mir als Leser erschien das klar, da sie ihre Aussage auswendig gelernt hatte, aber das wissen ja die Ermittelnden nicht. Die Ermittelnden haben allerdings auch viel zu viel mit sich selbst zu tun. Mir persönlich kommt hier momentan der Fall ein wenig zu kurz. Irgendwie haben alle in diesem Buch eine Affäre mit irgendwem. Das liest sich zwar recht schnell, allerdings verliert das Buch hierbei an Spannung. Gleichzeitig erfahren wir in mitten aller Affären auch noch, dass der festgenommene Jugendliche unschuldig ist, aber die Tat vom echten Täter in die Schuhe geschoben bekommt.

Das alles regt zwar zum Weiterlesen an, schließlich möchte ich ja mehr erfahren. Allerdings ist es nicht das, was ich erwartet habe. Ich dachte eigentlich es ginge bei diesem Buch vor allem um die Ermittlung und die  Suche nach dem richtigen Täter. Stattdessen weiß ich inzwischen viel über das Privatleben der Ermittler, aber wenig über den Fall. War das die Absicht der Autoren? Mich persönlich interessiert der Fall mehr als das Privatleben irgendwelcher fiktiven Ermittler.

Wenn das Buch nicht bald seinen Schwerpunkt verlagert, sehe ich es zwar als Buch mit Krimielementen an, aber nicht unbedingt als vollwertigen Krimi.

Ich hatte es ja bereits gestern kurz erwähnt: Dieses Buch ist als Film für den ZDF geplant. Tatsächlich ist man hier glaube ich auf einem guten Weg, da sich das Buch so liest, wie ich mir ein Drehbuch vorstelle. Es gibt viele ausführliche Beschreibungen, die man so fern es nicht als Film geplant wäre, auch gerne etwas straffen hätte können. Die Dialoge sind knackig und verständlich. Die Sprache ist bildhaft. Kurzum, man sieht Szenen vor sich. Für einen Film würden diese ganzen Beschreibungen ja umgesetzt (bestenfalls!), so dass man hier schon einiges gestrafft hätte. Einige Szenen würden ja auch gekürzt werden. Somit ist dieses Buch ein gutes Beispiel für ein Buch, aus dem ein guter Film werden könnte.

Ich freue mich darauf, das Buch weiter zu lesen, auch wenn es zur Zeit nicht dem entspricht, was ich mir vorgestellt hatte.

Dienstag, 3. Januar 2012

Auch “Der Mann, der kein Mörder war”…

… wird weitergelesen. Inzwischen Habe ich 110 Seiten des Buches gelesen und finde es an für sich sehr spannend. Der Schreibstil ist gut und trotzdem weiß ich noch nicht, was ich von dem Buch halten soll. Mir ist die Geschichte momentan noch ein wenig zu verdeckt. Man weiß nach 110 Seiten gerade mal, dass es einen Toten gibt und kennt einige Bekannte des Opfers sowie das Ermittlerteam. Mir persönlich könnte es ruhig ein wenig schneller gehen, aber vielleicht wird das ja noch. So habe ich bei diesem Buch ein wenig das Gefühl auf der Stelle zu treten. Das Buch soll ja demnächst auch verfilmt werden. Ich meine es war im ZDF, aber da bin ich mir nicht ganz sicher. Bei diesem Buch rechne ich allerdings damit, dass relativ viele Kürzungen gemacht werden müssen. Ich werde euch auf dem Laufenden halten, wie ich mit diesem Buch weiterhin zurecht komme. Momentan ist “Der Mann, der kein Mörder war” meiner Meinung nach ein gutes Buch, reicht aber aufgrund der Längen nicht zum Highlight.

Bei Vincent Klieschs “Der Todeszauberer” habe ich das Gefühl des Stillstands übrigens nicht. Hier geht die Handlung schnell voran. Das Kopfkino läuft rund und ohne zu stocken. In jeder  einzelnen Szene habe ich eine konkrete Vorstellung davon, was gerade jetzt passiert.

Montag, 2. Januar 2012

Die nächsten 87 Seiten sind gelesen ...

... und das in nur zwei Stunden. Ich finde, das ist ein guter Schnitt. Gelesen wird von mir nämlich jetzt "Der Todeszauberer" von Vincent Kliesch. Das Buch wollte ich schon lesen, als es gerade erschien. Überrascht war ich wie sehr mich die ersten Kapitel in die Geschichte hinein gezogen haben. So bin ich jetzt gespannt wie es weitergeht. Ungewöhnlich ist bei diesem Buch, dass der Täter bereits nach nur 87 Seiten bekannt zu sein scheint.
Spannend ist also nicht die Whodunnit-Frage, sondern eher die Frage Why did he. Das Buch ist bisher sehr gut zu lesen. Jetzt werde ich weiterlesen...

Sonntag, 1. Januar 2012

Jeden Tag ein Buch…

… werde ich jetzt wohl nicht jeden Tag schaffen, aber ich habe mir für dieses Jahr ein hohes Ziel gesteckt. 110 Bücher möchte ich bis Silvester 2012 lesen.

Ich persönlich bin gestern richtig gut reingekommen und habe sogar ein Buch beendet. Es handelt sich hierbei um "Die Herrschaft der Alten" von Alfred Bekker, das erst vor kurzem bei der Edition zweihorn veröffentlicht wurde. Es gilt als Schullektüre und beschreibt eine Zukunftsvision, die ich persönlich gar nicht mal so unrealistisch finde. Das Buch spielt im Jahr 2100 und beschäftigt sich mit dem demographischen Wandel. Immer mehr Alte (über 75 -jährige) oder Uralte (über 100 -jährige) Leben in Deutschland. Auf einen Beitragszahler, das sind die 14 bis 75 -jährigen, kommen mehr als zwei Senioren. Insgesamt haben die Alten die Macht übernommen und Reisefreiheit gibt es erst ab 75. Für jüngere Menschen bleibt nur die Flucht. Doch das ist gar nicht so einfach. Die Geschichte von Benn, Sara, Nicolas und Bahar zeigt deutlich das Problem, das sich aus dem demographischen Wandel zwangsläufig entwickeln wird.
Der Schreibstil von Alfred Bekker ist eindringlich, anschaulich und absolut lebendig. Dennoch gibt es auch Kritik, die ich nicht unausgesprochen lassen möchte. Alfred Bekker bezieht sich in seiner Geschichte fast ausschließlich auf Deutschland. Problematisch ist dabei, dass ist das Problem des demographischen Wandels in ganz Europa zu geben scheint. Immer weniger Paare bekommen Kinder. Somit gibt es immer weniger Menschen innerhalb eines Landes, durch Zuwanderung wird dieses Problem zwar verlagert, bleibt aber bestehen.
Meiner Meinung nach zeigt dieses Buch eindringlich, was passiert, wenn sich nicht bald etwas an der Familienfreundlichkeit Deutschlands ändert. Mir persönlich hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich mir persönlich noch einige weitere Akzente gewünscht hätte, die dieses Buch noch intensiver hätten werden lassen. Da sich jedoch um eine Schullektüre für die Klassen 7-10 handelt glaube ich, dass dieses Buch genau die Zielgruppe erreicht.

Kurz gesagt: Ich empfehle das Buch für Menschen, die sich mit dem Thema beschäftigen möchten, aber auch Zielgruppen orientiert für 13- bis 16-jährige.

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