Donnerstag, 30. Juni 2011

Wer die deutschen Spielerinnen einmal…

… in einem anderen Licht erleben möchte, der sollte sich einmal "Elf Freundinnen müsst ihr sein" ansehen. Im zweiten Kapitel mit dem Titel ”Ladylike” werden einige wichtige Spielerinnen, die sehr viel nachhaltig verändert haben oder es voraussichtlich sehr verändern werden vorgestellt. Das betrifft nicht nur Frauen, die in der jetzigen Mannschaft spielen, sondern auch jene, die in der Vergangenheit gespielt haben (zum Beispiel Silvia Neid).
So bekommen wir als Leser einen anderen zum Teil auch privateren Blick auf die Spielerinnen, sowie Frauen, die den Spielerinnen stehen.
Mir gefallen die Portraits zu den einzelnen Frauen sehr gut, da es Okka Gundel gelungenes die Frauen als Ganzes zu beschreiben. Jede Einzelne wird vielschichtig dargestellt. Insofern hat man schon fast das Gefühl, mit den Spielerinnen selbst zu sprechen.
Ihr seht, auch dieses Kapitel kann ich euch wärmstens empfehlen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Zum nächsten Spiel der deutschen Damen erwartet euch ein weiteres Kapitel.

Mittwoch, 29. Juni 2011

So viel wie ich momentan lese, habe ich…

… Schon lange nicht mehr gelesen. Momentan lese ich passend zur Frauenfußball -Weltmeisterschaft "Elf Freundinnen müsst ihr sein". Morgen erwartet euch ja schon wieder ein Leseeindruck eines Kapitels aus diesem Buch.
Gleichzeitig – oder sollte ich vielleicht besser sagen parallel – lese ich "Wer Wind sät" und zu guter letzt auch noch das Gurkensandwich. Verzeihung ich meine natürlich "Das Leben ist kein Gurkensandwich". Ihr seht, wenn ich alles parallel schalten möchte, dann muss sich zur Zeit mehr lesen als zunächst gedacht.
Da trifft er sicher gut, dass das Semester in knapp zwei Wochen zu Ende geht. Leider hat man aber genau in dieser Zeit dann auch noch viel zu tun.
Trotzdem bekomme ich bisher alles einigermaßen auf die Reihe.
Was ist denn eure aktuelle Sommerlektüre? Oder lest ihr in den heißen Tagen überhaupt nicht?

Dienstag, 28. Juni 2011

Ein Hörbuch aus dem Bellerive Verlag …

… erreichte mich vor knapp anderthalb Wochen. Ich hatte mir vorgenommen es zu rezensieren.
Der Verlag hat es mir über Facebook angeboten und ich stimmte zu. Es handelte sich um "Darwin Schöpfungsgeschichte – auf der Suche nach dem verlorenen Paradies". Das Hörbuch ist mit 74 min nicht unbedingt umfangreich, allerdings durchaus interessant. Es erzählt die Geschichte Charles Darwins auf seiner Reise mit der Beagle. Das Hörbuch ist eine Hommage an Charles Darwin und die Natur.
Der Verlag selbst schreibt über sein Hörbuch:

Fünf Jahre segelt Charles Darwin (1809 – 1882) als junger Mann um die Welt. Seine Theorie »Über die Entstehung der Arten« revolutioniert später unser Bild vom Ursprung des Lebens.

150 Jahre nach der Erstveröffentlichung von Darwins Hauptwerk begibt sich der Autor Andreas H. Drescher auf der Beagle noch einmal mit dem jungen Darwin und Kapitän FitzRoy auf Reisen.

In stürmischer See lässt er uns eintauchen in die Gedankenwelt dieses großen Geistes und in das Geheimnis des Lebens selbst.


Ich glaube dem Autor ist es gut gelungen, den Spuren Darwins zu folgen. Untermalt ist diese Spurensuche mit entspannter und ruhiger Musik. Gelesen wird dieses Hörbuch von Thomas Arnold (als Charles Darwin) und Sonja Deutsch (als Charles Darwins Mutter). Es ist also vielmehr ein Hörspiel als ein Hörbuch. Gemeinsam mit der Musik hat man selbst das Gefühl sich auf die Spuren Charles Darwins zu begeben. Es handelt sich jedoch um ein sehr anspruchsvolles Hörspiel, dem man aufmerksam folgen muss um es zu verstehen. Gleichzeitig ist dieses Hörbuch aber auch eine wunderbare Art einmal etwas Neues kennen zu lernen. Es unterscheidet sich nämlich deutlich von anderen Hörbüchern.

Montag, 27. Juni 2011

"Das Leben ist kein Gurkensandwich" ist …

… meine aktuelle Hochsommerlektüre neben "Wer Wind sät" von Nele Neuhaus. Dieses Buch erscheint mir persönlich sehr leicht allerdings auch ein wenig naiv. Die Protagonistin Constance Harding ist es mit ihren 53 Jahren nicht mehr die Jüngste und dazu erzkonservativ.
An Weihnachten hat sie von ihrem Mann einen Laptop bekommen und nutzt diesen jetzt, um in einem Blog über ihr Leben und ihre Familie zu erzählen.
Der Leser, also praktisch wir, lesen in unterschiedlichen Einträgen dieser Alltagsgeschichten. Wenn man weiß, dass dieses Buch aus einer Kolumne des Daily Telegraph entstand, so weiß man durchaus, mit welchem Humor und Verständnis man dieses Buch lesen muss.
Die Passagen sind auch entsprechend kurz aber teilweise doch sehr amüsant. "Das Leben ist kein Gurkensandwich" ist sicherlich ein unterhaltsamer und erfrischender Roman der sich insbesondere bei den aktuell heißen Temperaturen gut lesen lässt. Ich bin gespannt wie es weitergeht glaube aber, dass dieses Buch meine Erwartungen nicht ganz erreichen kann, da ich mir dieses Buch doch ein wenig anders vorgestellt hatte. Dennoch bin ich nicht enttäuscht. Schließlich kann ich nicht von einer Autorin erwarten, dass sie zu 100 % meinen Geschmack trifft und möglicherweise ist der Anfang nur ein wenig zu alltäglich um mich wirklich über lange Passagen anzuziehen. Hier entsteht jedoch auch ein Vorteil des Buches, die Kapitel, die in Form von Blogbeiträgen geschrieben wurden sind sehr kurz und knackig. Außerdem, und das ist auch eine Stärke des Buches, wird der Leser angesprochen.

Sonntag, 26. Juni 2011

"Elf Freundinnen müsst ihr sein" habe ich pünktlich zur WM im eigenen Land…

… begonnen dieses Buch möchte ich euch ein Rahmen der Frauenfußball-WM vorstellen. Gestern habe ich es geschafft und das erste Kapitel gelesen. In diesem ging es insbesondere um die Entwicklung des Frauenfußballs. Wusstet ihr, dass es eine Zeit gab, in der Frauen das Fußballspielen verboten war, da dieses einen Nachteil für die Gebärfreudigkeit darstelle?
Ich habe über genau diese Aussage gestern herzlich gelacht. Nun gut, das mit dem Tafelservice oder dem Kaffeeservice zur EM war auch nicht schlecht.
In dem aktuellen Buch von Okka Gundel erfährt man als interessierter Leser einige Hintergründe. Die Entwicklung die der deutsche Frauenfußball durchgemacht hat, wird schon im ersten Kapitel mehr als deutlich. Trotz aller Sachlichkeit bleibt der Humor nicht auf der Strecke, sondern erlaubt einem immer wieder auch einmal zu schmunzeln oder auf zu lachen. Der geneigte Leser, der sich für Hintergründe zum Frauenfußball begeistern kann, ist mit diesem Buch bestens versorgt.
Das Vorwort ist im übrigen von einem Mann verfasst der auch jenen Menschen bekannt sein wird, die mit Frauenfußball nicht so viel am Hut haben. Es handelt sich um Dr. Theo Zwanziger. Dieser ist vom Frauenfußball nämlich ebenso begeistert wie von einer Fußball. Seine Lieblingsspielerin – das ist vielleicht bekannt – ist Anja Mittag.
Wer mehr erfahren möchte, kann entweder bis zum nächsten Spiel der deutschen Frauen warten, oder das Buch bei Amazon erwerben.
Für mein Rezensionsexemplar bedanke ich mich bei Droemer knaur.

Samstag, 25. Juni 2011

"Jeder Tag endet mit dem Tod" war…

… ein gutes Buch mit starken Charakteren. Kriminalkommissar Elmar Kreutzer wird von einem dreizehnjährigen Mädchen namens Lisa gebeten sich den Fall ihres ermordeten Vaters noch einmal anzusehen. Irgendetwas erscheint "nicht rund". Um Ihnen um diesen Gefallen zu bitten ist sie extra nach Karlsruhe gefahren.
Nach kurzem Zögern nimmt Elmar die Ermittlungen auf und es bald in einen Strudel gefangen. In diesem Strudel endet jeder Tag mit dem Tod. Tatsächlich befindet er sich also in einer Art Zeitschleife und kann dieser nicht entkommen, solange er nicht den Mörder von Lisas Vater aufspürt und festnimmt. Das jedoch scheint nicht ganz einfach zu werden, denn jeder in der Kleinstadt Eisenberg hat ein Motiv und scheinbar auch ein Alibi.
Tatsächlich deckt Elmar im Laufe der Ermittlungen eine Reihe von Geheimnissen auf. Doch welches ist für den Tod des Vaters verantwortlich? Welches Motiv war so stark, dass der oder die Mörder über Leichen gehen?
Die Geschichte rund um Lisa und Elmar entwickelt sich schnell und  erscheint zu Beginn erst einmal gradlinig, denn zuerst erscheint alles normal. Bis zum Ende des zweiten Tages erscheinen die Ermittlungen Elmars völlig unspektakulär und doch spannend. Doch dann am Ende des zweiten Tages (dem ersten vollständigen Tag in Eisenberg) wird Elmar erschossen und eigentlich müsste das Buch an dieser Stelle enden. Doch am nächsten Morgen erwacht Elmar in seinem Bett im Hotelzimmer und nichts mehr ist wie es war und sein sollte.
Die Charaktere des Buches und erscheinen sehr lebhaft, fast schon quirlig und vor allem eins glaubwürdig. Sie sollen so fassbar, dass man als Leser manchmal das Gefühl hat, man würde mit Elmar ermitteln oder Lisa schützend die Hand auf die Schulter legen und die Situation mit ihr gemeinsam erleben.
Bevor jetzt sagt, dass dieses Buch wahrscheinlich sehr fantastisch wirkt, so muss ich euch enttäuschen. Es erinnert mich eher an einen "Täglich grüßt das Murmeltiere"-Krimi. Fantastische Elemente gibt es mit Ausnahme der Zeitschleife nicht. Insofern kann man das Buch auch jenen Lesern empfehlen, die vielleicht nicht so gerne Fantasy lesen.

Würde ich in diesem Blog Sterne vergeben, so bekäme dieses Buch 4 Sterne von mir.

Das Buch ist im EPIDU-Verlag erschienen und auch bei Amazon erhältlich. Als Blogger bekam ich es durch den neuen Service von Blogg dein Buch.

P.S. Während Ihr diesen Beitrag lest, komme ich gerade aus Köln. 

Freitag, 24. Juni 2011

Die seltsame Geschichte um Pottermore …

… ist für mich wenig das erstaunlich. Joanne K. Rowling ist meiner Meinung nach so etwas wie eine PR-Queen. Sie weiß, was sie tut und ebenfalls, wie sie die Aufmerksamkeit bekommt, die sie für ihre Projekte und oder sich selbst haben möchte.

Dennoch muss ich zugeben, dass ich schon daran interessiert bin, wie dieses neue Projekt rund um Harry Potter aussehen wird und auch wie es ankommt.
Wenn ich es richtig verstanden habe, so ist dieses neue Projekt ja eine Art Rollenspiel im Internet. Ich erinnere mich, dass bereits einige Communities gibt, die genau dieses praktizieren und quasi Hogwarts nachgebaut haben.
Früher, als ich diese Bücher gelesen habe, fand ich die Community ist rund um diese Figur ganz interessant. Heute muss ich zugeben, bin ich immer noch daran interessiert, wie sich diese Community, die ambitionierten Leser, oder sollte ich besser sagen Fan, gewisse Zusatzinhalte bietet, entwickeln wird. Heute ist mein Interesse jedoch anders als vor sechs oder sieben Jahren war. Dennoch werde ich dieses Projekt mit Interesse verfolgen. Wie findet ihr das angekündigte Projekt? Habt ihr Erwartungen? Werdet ihr es ausprobieren?

Donnerstag, 23. Juni 2011

Der Lesemarathon an Fronleichnam startet…

… pünktlich um 10:00 Uhr. Durch den Tag begleiten mich zwei Bücher. Zum einen werde ich "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder lesen, zum anderen lese ich Nele Neuhaus "Wer Wind sät".
Wer mitmachen möchte es bei diesem Lesemarathon natürlich jederzeit willkommen. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich viel Spaß.

Der Lesemarathon läuft jetzt schon eineinhalb Stunden und ich bin auf Seite 144 bei "Jeder Tag endet mit dem Tod" angekommen. Bisher gefällt mir das Buch ganz gut und ich komme auch schnell vorwärts.
Wie weit seid ihr denn jetzt so bekommen? Was liest überhaupt?

Inzwischen ist es 13:00 Uhr, ich war Mittagessen und habe mich bis auf Seite 169 vorgearbeitet. Tatsächlich hat Elmar Kreutzer den ersten richtigen Tag nicht überlebt. Er wurde erschossen. Und doch wurde er am "nächsten Morgen" wieder in seinem Hotelzimmer wach. Seltsam war allerdings, dass ich alles zu wiederholen schien, allerdings musste er deutlich mehr als alle anderen.
Ich bin gespannt wie es weitergeht und werde jetzt, nachdem ich eine Runde durch eure Blogs gedreht habe, weiter lesen.
Wie sieht es euch aus? Habt ihr schon ein Buch beendet? Gibt es neue Teilnehmer? Gab es irgendwo Probleme?
Ich bin inzwischen auf Seite 213 angekommen und kann sagen, gestorben wird nicht nur einmal. Vielmehr kommt es im Leben von Elmar Kreutzer, unserem Protagonisten, häufiger vor als er selbst wahrhaben möchte. Er selbst erlebt seinen ersten Tag in Eisenberg inzwischen schon das dritte Mal. Und jeder Tag endet mit dem Tod.
Ich habe nun ca. die Hälfte der Seiten gelesen und kann sagen, das Buch liest sich so weg. Allerdings hindert mich dieses auch daran hier stündlich neue Updates zu schreiben, denn dazu ist das Buch einfach viel zu spannend.
Die Tatsache, dass ich selbst nicht stündlich neue Updates schreibe, hat allerdings nichts damit zu tun, dass ich dem Marathon nicht beiwohne. Ich lese regelmäßig eure Aktualisierungen und freue mich über jeden der teilnimmt.
Anhand der Bücher ihr so lässt habe ich gemerkt, dass dieser Lesemarathon sehr Thriller lastig ist. Ist das so oder täuscht der Eindruck nur? Habt ihr für diesen Marathon, so spontan er auch ist, zu guten Büchern gegriffen?
Ich, für meinen Teil, kann auf jeden Fall sagen, mir gefällt mein Buch bisher sehr gut und obwohl sich der Tag ja im Großen und Ganzen immer wieder wiederholt, ist es doch recht amüsant oder besser gesagt unterhaltsam zu lesen wie Elmar immer weiter auf die Spur des Täters kommt. Ich bin gespannt, wer am Ende der Täter ist, habe ich jedoch schon einen Verdacht.

Inzwischen habe ich das Buch bis zur Hälfte gelesen. Spannend ist es immer noch keine Frage und auch der viel erscheint mir viel versprechend. Man kann gut mit Elmar und Lisa mitfiebern und fragt sich doch schon jetzt, wer wohl der Täter ist. Ich persönlich hätte inzwischen zwei Vermutungen, aber die werde ich natürlich nicht äußern.
Auch eine abschließende Meinung möchte ich an dieser Stelle noch gar nicht kundtun, da euch alle noch eine richtige Rezension zu diesem Buch erwartet. Ihr dürft also gespannt sein. Ich glaube, wenn ich mich reinhänge, werde ich das Buch heute noch beenden können. Dann würde euch bereits morgen die Rezension zu dem Buch erwarten.

Mittwoch, 22. Juni 2011

Eine Zugfahrt mit den Fußballfrauen…

…oder vielleicht doch eher eine Reisebegleitung nach Mallorca? Ich persönlich schwanke gerade noch was mir lieber ist. Einerseits würde ich gerne das neue Buch von Lea Korte mitnehmen, andererseits wäre es auch eine gute Gelegenheit mit den elf Freundinnen anzufangen.
Ihr seht, es liegt nicht daran sich zu wenig Auswahl habe. Die Frage ist: "Welches Buch ist besser für eine Zugfahrt geeignet?"
Auch andere Bücher könnte ich mir durchaus vorstellen, aber für die bräuchte dann schon fast eine eigene Tasche. Insoweit habe ich meine Auswahl dieser beiden Bücher reduziert. Bis Samstag muss ich mich entschieden haben. Dann geht es nämlich zu Medienfest NRW nach Köln. Eine Zugfahrt von etwa eineinhalb Stunden. Ohne Buch wäre das dann schon lang, aber so erwarte ich eine kurzweilige Fahrt. Wahrscheinlich ist die Fahrt sogar schneller vorbei, als ich das Buch durch habe.

Eine weitere Sache möchte ich euch heute schon zu erwarten. Den größeren Teil des morgigen Tages werde ich dazu nutzen, um meine beiden Büchern weiter zu lesen.

Man könnte also sagen, ich starte spontan meinen eigenen Lesemarathon. Wer spontan mitmachen möchte darf sich gerne anschließen. Zwischendurch werde ich dazu auch etwas wird wissen schreiben. Der Hashtag dazu ist #FLM.

Dienstag, 21. Juni 2011

Gestern begann die lang erwartete …

… Leserunde zu "Wer Wind sät" von Nele Neuhaus. Natürlich habe auch ich das erste Kapitel mit gelesen und muss sagen, das Nele Neuhaus ihrem Namen mal wieder alle Ehre macht und abermals einen Bestseller geschrieben hat. Das erste Kapitel (es geht immerhin bis Seite 87) hat es bereits in sich und lässt an Spannung nichts missen. Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen es bleibt spannend.

Auch die Charaktere (einige davon sind ja schon bekannt) sind wieder sehr vielschichtig und absolut lebendig gestaltet. Durch ihre lebensfrohe Schreibweise gelingt es Nele Neuhaus den Leser in ihren Bann und so zu motivieren doch noch eine Seite zu lesen und noch eine. So lässt sich das Buch bestimmt ganz schnell gelesen.

Ganz ähnlich ist es auch mit meinem zweiten Buch, das ich quasi parallel dazu lese. Auch bei "Jeder Tag endet mit dem Tod" handelt es sich um einen durchaus lebendigen Krimi, wobei hier eher der Stil verblüfft.
Obwohl ich beide Bücher parallel lese, kann man sie keinesfalls miteinander vergleichen, da beide Bücher sich stark voneinander unterscheiden. Es wird spannend, welches Buch ich zuerst durch haben werde, denn beide lassen sich verblüffend einfach lesen.
Im Vergleich zu "Strindbergs Stern" ist die Kombination aus beiden Büchern geradezu erfrischend und abwechslungsreich.

Montag, 20. Juni 2011

Ein weiteres Buch erreichte mich …

… und ich habe mich sehr gefreut es endlich in den Händen zu halten. Es handelt sich hierbei um "Sommernacht auf Mallorca" von Lea Korte. Bekannt ist die Autorin hier im Blog schon durch "Die Maurin" und "Die Nonne mit dem Schwert". Mit ihrem aktuellen Buch wagt sie sich keinesfalls in ein völlig neues Fahrwasser. Viel mehr ist es so, dass sie früher schon einmal in diesem Raum geschrieben hat.
Ich möchte euch heute nur einmal kurz vorstellen, worum es geht:

Mallorca sehen – und sich verlieben? Isabella hat den Männern abgeschworen. Nachdem ihr Freund sie verlassen hat, flieht sie förmlich nach Mallorca. Hier will sie nichts als ausspannen und vergessen. Doch kaum hat sie einen Fuß ins Hotel gesetzt, fühlt sie sich verfolgt. Ist Axel ihr hinterher gereist? Nach einer einsamen Wanderung taucht ein Fremder auf – der sie auf die Spuren von Chopin und George Sand führt. Isabella ist drauf und dran, sich wieder zu verlieben … Bis sie erkennt, dass der Fremde offenbar ein Geheimnis hat. Sommer, Strand und mehr – eine federleichte Liebesgeschichte.

Vielleicht sagen einige von euch jetzt, dass es eine völlig neue Erfahrung ist, so ein Buch in meinem Blog zu finden. Völlig neu ist diese Erfahrung nicht, denn auch schon mit diversen anderen Büchern hatte ich mich auf ein neues Pflaster gewagt. Nun versuche ich es abermals und hoffe, dass Lea mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Aber auch jetzt müsst ihr euch erst einmal noch ein wenig gedulden, denn seit gestern lese ich "Jeder Tag endet mit dem Tod" von Michael Schröder. Auf Seite 62 angekommen kann ich euch sagen, dass mir dieses Buch im wesentlichen besser gefällt als jenes, zu dem ich gestern die Rezension geschrieben habe. Im Vergleich zu "Strindbergs Stern" ist es geradezu leicht zu lesen.

Sonntag, 19. Juni 2011

Rezenision: "Strindbergs Stern" von Jan Wallentin

"Strindbergs Stern" von Jan Wallentin erzählt die Geschichte zweier mystischer bzw. schon magischer Objekte – Kreuz und Stern.
Erik Hall findet das Kreuz während seiner Tauchexpedition am Grund eines Bergwerkstollens neben einer Leiche. In dem kleinen Ort in Schweden ist das natürlich eine Sensation, die auch schnell die Medien auf den Plan ruft.
Einige Tage später wird Erik Hall tot aufgefunden. Erschlagen mit einer Flasche. Vom Kreuz fehlt jede Spur.
Einige Tage später wird Don Titelman von der Polizei festgenommen, da er im alkoholisierten Zustand in der Nähe der Leiche war und somit der mögliche Mörder. Während er sein Verhör aufgrund von Medikamentenmissbrauch und Abhängigkeit kaum besteht, kommt Eva Strand dazu. Die Rechtsanwältin ist neben Don Titelman eine der wichtigsten Protagonisten im Buch.
Beide werden praktisch aus dem Polizeigewahrsam entführt und finden sich in einer Villa einer Stiftung wieder. Hier hört Don das erste Mal davon, dass es neben dem Kreuz auch noch einen Stern gibt, und erfährt die Hintergründe, was es mit beidem auf sich hat.
Der Leser begibt sich mit Don und Eva auf eine Spurensuche, die spannend und mysteriös ist, bis sich ihnen schließlich die letzten Geheimnisse von Kreuz und Stern offenbaren.
Der Stil des Buches ist durchaus gradlinig, man könnte ihn schon fast als wissenschaftlich bezeichnen. Jan Wallentin erzählt die Geschichte von Anfang bis Ende und doch gelingt es ihm nicht, den Leser die ganze Zeit an das Buch zu fesseln. Hin und wieder entstehen immer wieder Längen, durch die man als Leser schwer hindurch kommt. Dennoch finde ich das Buch nicht als Ganzes schlecht, sondern allenfalls etwas komplexer als hätte sein müssen. Durch die Komplexität entstehen nämlich besagte Längen, die dem Leser im Verlauf von rund 500 Seiten immer wieder aus dem Lesefluss bringen.
Thematisch beschäftigt sich das Buch mit der europäischen Geschichte und Mythologie seit 1895. Die Kombination aus Thriller, Geschichte und Mythologie ist selten, passt aber auch in diesem Fall nicht in Gänze zueinander. Der Autor vermischt Realität und Fiktion gekonnt miteinander und doch fühlt sich der Leser an manchen Stellen allein gelassen.
Fazit: Für wissenschaftlich und geschichtlich interessierte Leser bietet dieses Buch eine gute Abwechslung, wenn man sich nebenbei auch noch für Mythologie und das Lesen eines Thrillers interessiert. Für alle anderen ist dieses Buch nur bedingt geeignet, da die Längen in dem Buch nicht unbedingt zum Weiterlesen motivieren. Die Protagonisten bleiben flach und eindimensional, als Leser lernen sie nicht wirklich kennen.

Freitag, 17. Juni 2011

Heute kam ein neues Buch bei mir …

… an. Es ist schon das Zweite in dieser Woche. Zuerst war da “Per Anhalter durch die Galaxis”. Das habe ich ja bei Thriller-online.de gewonnen.

Jetzt folgte auch noch ein Rezensionsexemplar aus dem Loewe Verlag. Es handelt sich hierbei um “Flames ‘n‘ Roses – Liebe lieber übersinnlich“. Ich muss sagen, dass ich sehr interessiert an diesem Buch bin.

Aber da ich einige Bücher liegen habe, möchte ich erst einmal die begonnenen Bücher beenden. Außerdem erwartet mich ja schon in einer knappen Woche der WM-Auftakt mit meiner Aktion. Hinzu kommen auch noch zwei Leserunde bei neuen, die fast parallel stattfinden. Ihr seht mich erwartet ein bücherreicher Monatswechsel.

Aber ab Mitte Juli habe ich auch schon wieder Semesterferien. Spätestens dann komme ich auch wieder mehr zum Lesen. Meine selbst gesetzten Vorgaben werde ich auf jeden Fall einhalten können. Alles Weitere wird sich zeigen.

Eine Sache kann ich euch aber garantieren, langweilig wird es hier ganz sicher nicht.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Passend zum letzten Testspiel…

… der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft möchte ich euch heute auf eine Aktion hinweisen, die ich im Rahmen der WM im eigenen Land auf diesem Blog durchführen werde. Während der WM werde ich euch nämlich bei jedem Spiel der deutschen Mannschaft ein Kapitel aus dem Buch "Elf Freundinnen müsst ihr sein" , erschienen bei Droemer knaur vorstellen.
Ich habe mir das so gedacht, dass ich an jedem Abend vor einem Spiel der Deutschen ein Kapitel vorstelle. Ich stimme euch also auf die WM ein und auf jedes Spiel der Deutschen. Meine Aktion endet automatisch, wenn die deutsche Mannschaft ausscheidet (hoffentlich nicht!) oder mit dem Ende des Buches.
Die WM startet am 26. Juni. Ihr dürft euch also auf eine spannende Zeit mit diesem Buch freuen. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die WM-Zeit und noch mehr würde es mich freuen, wenn euch meine kleine Aktion rund um die "Elf Freundinnen" ebenso interessiert und begeistert wie mich.
Nun freue ich mich auf das Testspiel Deutschland gegen Norwegen. 

Mittwoch, 15. Juni 2011

Neuseeland wird das Gastland 2012…

… Auf der Frankfurter Buchmesse. Diese Notiz habe ich heute Morgen zuerst auf Twitter und dann bei hr-online entdeckt. Ich fand das schon sehr interessant, allerdings fragte ich mich auch, wie viele Autoren ich denn überhaupt aus Neuseeland kenne. Bei Google wurde ich automatisch mal wieder zu unserem Lieblingsfreund geschickt – Wikipedia. Stichwort: Neuseeländische Literatur. Der Beitrag an sich war ja schon sehr interessant, teilte er hat auch die Literatur Neuseelands in drei Bereiche.
Doch wirklich Autoren kannte ich dann leider immer noch nicht. Wikipedia bestätigte mir nur die Vielschichtigkeit der Tradition und Kultur.
Während ich die Suche fortsetzte, fand ich keine Autoren. Aber: Unmengen an Reiseautoren. Nun, nach Neuseeland reisen wollte ich eigentlich nicht. Ich suchte eigentlich nur eine Übersicht über die heutige Literatur Neuseelands. Fündig wurde ich schließlich auf der deutschen Seite Neuseelands. Nun hatte ich also die Namen. Hilfreich erscheint mir das ganze aber immer noch nicht. Wisst ihr schon was euch im Jahr 2012 literarisch auf der Buchmesse begegnet?
Ich finde Neuseeland als Gastland durchaus interessant, aber eben auch nicht vorhersehbar.

Dienstag, 14. Juni 2011

Heute habe ich wieder einige Seiten…

… von "Strindbergs Stern" gelesen. Inzwischen kann ich sagen auch Spannung gibt es in diesem Buch durchaus, allerdings bindet mich dieses Buch nicht wirklich. Es ist zwar durchaus interessant und auch gut geschrieben, aber gehört keinesfalls zu jenen Büchern, die ich als ein Lieblingsbuch bezeichnen würde. Da hat mir beispielsweise "Oktoberfest" deutlich besser gefallen.

Gleichzeitig finde ich es schon sehr interessant, wie es dem Autor gelingt, Wissenschaftliches mit Spannung zu vermischen. Ich komme mir vor als hätte der Autor einer Reihe x-beliebiger Zutaten in die Hand genommen und angefangen zu kochen. Was dabei herausgekommen ist, ist durchaus ein gutes Buch allerdings löst es bei mir nicht im Vergleich mit einem echten Gaumenschmaus aus. Es ist gut bekömmlich, aber mehr auch nicht.

Ich werde jetzt noch ein wenig lesen gehen und hoffe, dass ich die 180 Seiten noch schnell durch bekomme.

Montag, 13. Juni 2011

Gestern war Pfingstlesemarathon und ich …

… war dabei ich. Leider habe ich erst kurz vorher davon erfahren und mich dann spontan entschieden mitzumachen. Aus diesem Grunde habe ich auch mein derzeitiges Buch weitergelesen und mich nicht extra für den Lesemarathon auf ein anderes konzentriert. Mit 50 Seiten habe ich eine ganz gute Ausbeute. Inzwischen bin ich somit nämlich auf Seite 259.

Leider ist das Buch auch nicht ganz einfach zu Lesen. Obwohl es sicherlich auch Spaß macht, ist es mir doch ein wenig zu wissenschaftlich. Der Autor nimmt sich selbst einen Großteil der Spannung. Aus diesem Grunde ergeben sich unnötige Längen. Das macht aber im allgemeinen etwas schwieriger das Buch zu lesen und dennoch ist es für geschichtlich interessierte Menschen ein ganz interessantes Buch.
Als Fazit für diesen Pfingstlesemarathon kann ich also festhalten, dass ich trotz aller Spontanität eine ganz gute Ausbeute hatte. Auch die Sache mit den Fragerunden fand ich ganz interessant, denn sie haben den Lesemarathon in gewisser Weise strukturiert und so noch einmal die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche gelenkt. Ihr merkt schon, mir hat der Lesemarathon sehr gut gefallen. Auf einen weiteren Marathon dieser Art freue ich mich jetzt schon. Es muss ja nicht bis zum nächsten Pfingsten dauern.

Sonntag, 12. Juni 2011

Mit einer Stunde Verspätung starte ich …

… nun in den Lesemarathon. Ich werde “Strindbergs Stern” weiter lesen, da ich an diesem Buch schon seit geraumer Zeit lese. Der Stil des Buches es war recht angenehm. Allerdings erreicht mich der Inhalt häufig nicht, dass ich das Buch ein wenig gummiartig zieht. Es ist keinesfalls ein schlechtes Buch, sondern vielmehr liegt es glaube ich daran, dass es ein Thriller mit einem schweren Hintergrundthema ist. Es geht um etwas geschichtliches. Einerseits würde ich es gerne jederzeit aus der Hand legen andererseits ist man von diesem Buch total gefesselt.
Ein Widerspruch in sich möchte man denken, das jedoch ist es keinesfalls, denn in den Passagen, in denen sich das Buch nicht zieht wie Kaugummi, ist es durchaus spannend. Ich bin inzwischen auf Seite 209 angekommen und muss sagen, dass mich das Thema des Buches inzwischen sehr an etwas Wissenschaftliches erinnert. Meiner Meinung nach ist diese Idee auch der Grund, warum sich das Buch so zieht.
Ich werde jetzt weiter lesen und euch natürlich auf dem Laufenden halten.
Bei dem heutigen Lesemarathon gibt es sogar eine kleine Fragerunde. Die sechs unten genannten Fragen möchte ich beantworten.
1. Seit wann bist du dabei?
2. Was liest du?
3. Wie kommst du voran? Startschwierigkeiten?
4. Wieviele Minuten hast du bereits als reine Lesezeit?
5. Wieviele Seite hast du bereits gelesen?
6. Welche Unterbrechungen hast du eingeplant?

Zur ersten Frage: Von dem Lesemarathon gehört habe ich um 11:58 Uhr und mich dann sehr kurzfristig entschieden mitzumachen. Nach dem Mittagessen bin ich dann gegen 12:30 Uhr voll eingestiegen.
Zur zweiten Frage: Wie bereits erwähnt lese ich Strindbergs Stern. Es handelt sich hierbei um ein Thriller der sich mit einem historischen Ereignis beschäftigt.

Zur dritten Frage: da das Buch an manchen Stellen etwas merkwürdig ist, konnte ich leider nicht ganz so schnell voran wie ich es mir wünschen würde.

Zur vierten Frage: 60 min reine Lesezeit habe ich inzwischen angesammelt. Ich bin gespannt wie es in meinem Buch weitergeht.

Zur fünften Frage: 27 Seiten habe ich in dieser Zeit gelesen.
Zur sechsten Frage: Unterbrechungen habe ich nur zum Essen eingeplant. Meine erste Unterbrechung war das Mittagessen.
Nach knapp 50 gelesenen Seiten habe ich jetzt schon fast 4 h gelesen.
Insgesamt ist das Buch sehr flüssig zu lesen, allerdings gleichzeitig kein besonders leichtes Buch. Inzwischen gibt es eine gewisse Grundspannung. Knapp habe ich inzwischen die Seite 250 erreicht hier wurde es aber auch mal Zeit für Spannung. Schließlich ist es ja ein Krimi oder, wenn man dem Körper glauben darf sogar ein Thriller.
Bevor ich jetzt wieder lesen gehe, möchte ich noch eben die Fragen aus der zweiten Fragerunde beantworten. Diese lauten wie folgt:
1. Film oder Buch? Warum?
2. Was ist die beste Verfilmung die du je gesehen hast?
3. Was ist die schlechteste Verfilmung die du je gesehen hast?
4. Welcher Roman ‘muss’ noch verfilmt werden?
Frage eins nicht ganz einfach zu beantworten. Ich entscheide mich ich nicht. Film und Buch haben beide ihre Vorteile aber auch ihre Nachteile. Bei Büchern die verfilmt worden ist es jedoch meistens so, dass man ein wenig enttäuscht ist, wenn man das Buch gelesen hat und den Film im Anschluss sieht.
Daraus ergibt sich eigentlich schon meine Antwort auf die Fragen zwei und drei, denn meiner Meinung nach muss man einen Film getrennt von seinem Buch lesen.
Frage vier lässt sich wiederum einfacher beantworten. Ich freue mich über jeden Film der verfilmt wird, jedoch würde ich es nicht unbedingt so halten, dass ich zuvor das Buch noch einmal lesen. Ich freue mich, wenn mich ein Film, dessen Bücher ich vorgelesen hat, noch positiv überraschen kann. Häufig ist es jedoch leider nicht der Fall.

Samstag, 11. Juni 2011

Nachdem ich euch kürzlich schon von "Winterkartoffelknödel" erzählt habe,…

… folgt nun "Dampfnudelblues" von Rita Falk. Wie auch schon im ersten Teil dieser Serie geht es wieder um Franz Eberhofer. Dieses Mal löst allerdings keinen Vierfachmord, sondern klärt so ganz nebenbei den Mord an Rektor Höpfel auf, obwohl zunächst alles wie ein Selbstmord aussieht.

Doch als wäre das alles nicht schlimm genug hat auch noch seine langjährige Liebelei mit Susi als diese sich nach einem Italien Urlaub immer mehr von ihm abwendet. Doch auch an dieser Stelle endet das Chaos im Alltag unseres Kommissars Franz Eberhofer leider nicht, denn seine neugeborene Nichte Uschi findet ihn wesentlich sympathischer als ihre übrigen Familienmitglieder (einschließlich ihrer Eltern), so dass sie nur bei ihm wirklich ruhig ist. Das bedeutet natürlich zusätzlichen Stress. Doch wie immer steht ihm sein alter Kumpel Rudi (der ja schon aus dem ersten Buch bekannt ist) wieder mit Rat und Tat zur Seite.

Gelesen wird dieser urkomische Krimi ebenfalls von Christian Tramnitz. Dieser verleiht mit seiner unverwechselbaren Art diese Bücher zu lesen, jeder Figur wieder das gewisse Etwas. Das hören dieses Hörbuchs wird so keinesfalls langweilig sondern zu einer unvergesslichen Geschichte.

Freitag, 10. Juni 2011

Als ich "Winterkartoffelknödel" …

… vor einiger Zeit das erste Mal entdeckte war ich skeptisch. Zum einen sah das Cover nicht aus wie bei einem klassischen Krimi, zum anderen war ich mir nicht sicher, wie bayerisch dieser Krimi tatsächlich ist. Als ich dann vor Kurzem bei Lovelybooks wieder einmal auf dieses Buch aufmerksam wurde, dachte ich mir: "Das riskiere ich jetzt!" Bei Audible fand ich es dann als Hörbuch und dachte mir, dass es nicht schaden könne, in die Hörprobe hineinzuhören. Nun, dieser eine Klick mehr oder weniger konnte jetzt auch nicht schaden. Aus diesem Grund klickte ich und war wenig später so begeistert von dieser Hörprobe, dass sich mir gleich einmal "Winterkartoffelknödel" gekauft habe.

Bei "Winterkartoffelknödel" geht es um Franz Eberhofer, der bis vor Kurzem noch ein angesehener Kommissar bei der Münchener Polizei war. Nun wird er strafversetzt, ausgerechnet in sein niederbayerisches Heimatdorf. Jetzt lebt er auch wieder bei seinem Vater und seiner Oma. Die Beiden zwei in schon fast in den Wahnsinn, denn seine Oma ist fast taub und sein Vater hört den ganzen Tag die Beatles. Ansonsten hat ein recht gutes und ruhiges Leben in seiner alten Heimat.

Doch dann passieren einer Reihe von merkwürdigen Unfällen, die recht bald das Interesse von Franz Eberhofer wecken. Er vermutet hinter den Unfällen einen Mord um genau zu sein einen Vierfachmord. Sein Vorgesetzter tut dieses jedoch leichtfertig ab. Ur schickt ihn zum Psychologen, einem ehemaligen HNO-Arzt, der ihm sagt, er sollte mit dem Kriminalisieren aufhören und nicht überall gleich einen Mord sehen.

Gemeinsam mit seinem ehemaligen Kollegen und guten Freund Rudi, inzwischen Privatdetektiv, nimmt er die Ermittlungen auf. Wenn ihr wissen wollt, ob es Franz gelingt, seinen Chef zu überzeugen, dann sollte sie auf jeden Fall einmal in Winterkartoffelknödel hinein hören.

Christian Tramnitz ist übrigens sehr lebhaft und gibt so diesem Buch noch einmal eine ganz besondere Note, die das Ausschalten oder Weghören wirklich erschwert. Jeder Protagonist in diesem Buch bekommt von Christian Tramnitz eine ganz eigene Note. Durch ihn erscheint das Buch noch einmal in einem ganz anderen Licht. Meine Zweifel vom Anfang waren also völlig unberechtigt. Der Krimi "Winterkartoffelknödel" ist ein waschechter Krimi mit Herz. Es geht sowohl um einen Fall, der gelöst werden muss, als auch um das Leben des Franz Eberhofers. Alles in allem ist also ein guter Krimi mit einer Prise Humor, der keine großen Bayerisch-Kenntnisse voraussetzt, obwohl manche Protagonisten sich durchaus bayerisch ausdrücken. Wenn ihr die Gelegenheit habt, solltet ihr also unbedingt einmal rein hören. Ihr werdet es nicht bereuen.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Vielleicht habt ihr es gestern schon gesehen, wenn…

… nicht teile ich es euch noch einmal mit. Beim Gewinnspiel auf www.thriller-online.de habe ich ein Buch geworden. Gleichzeitig möchte mich der Besitzer dieser Seite mit meinem Blog gerne porträtieren. Jetzt denke ich wirklich über das Angebot nach, denn: Wann hat man schon einmal eine solche Gelegenheit? Zumal mir das Projekt von Thriller online selbst auch sehr gut gefällt. Schaut einfach einmal selbst auf die Seite. Jeden Montag schaltet Besitzer dieser Seite einige neue Seiten seiner aktuellen Krimis frei. Mir persönlich macht dieses Projekt große Freude und ich werfe immer mal wieder einen Blick hinein. Die Thriller lassen sich kostenlos und unkompliziert mitverfolgen. In gedruckter Form gibt es sie bisher noch nicht und dennoch lohnt es sich einen Blick hinein zu werfen in die Welt von Thriller online.
Übrigens werde ich dieses Wochenende wahrscheinlich wieder mehr zum Lesen kommen, denn immerhin steht ja nun Pfingsten an. Ich hoffe also, dass ich ein oder zwei Bücher an diesem Wochenende schaffe. Natürlich werde ich euch auch hier darüber berichten. Büchern ich begonnen habe möchte ich an diesem Wochenende auf jeden Fall beenden.
In der darauf folgenden Woche habe ich dann auch relativ viel Zeit zum Lesen, wobei ich natürlich auch für die Universität einige Dinge erledigen muss. Dennoch hoffe ich, dass der Blog dann wieder um einiges lebendiger wird als er im Moment erscheint.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Derzeit lese ich Strindbergs Stern…

… mit durchaus gemischten Gefühlen, denn irgendwie kommt kein Schwung auf. Der Sturm im Wasserglas, den ich erwartet hatte, bleibt aus.
Irgendwie erscheint mir das Buch wissenschaftlicher als gedacht, das ist keinesfalls schlecht, vielmehr ungewohnt. Aus diesem Buch erfährt man sehr viel über Geschichte, auch das hatte ich bei einem solchen Thriller nicht erwartet. Natürlich muss es eine historische Komponente geben, schließlich gibt es in jedem Buch eine zeitliche Entwicklung, aber muss diese so in den Vordergrund gestellt werden. Ich bezweifle das zum jetzigen Zeitpunkt schon, werde das Buch allerdings erst dann weiter lesen. Nun ist jedoch erst einmal abzuwarten, wie sich dieses Buch tatsächlich entwickeln wird. Hoffentlich kommt beiden ein bisschen Spannung auf. Auf Seite 160 kann man dieses ja wohl erwarten.
Leider komme ich heute Abend noch nicht zum Lesen, da wir leider ein Problem mit unserer Telefonanlage haben. Die gute alte Technik begeistert mich im Moment doch sehr. Sei's drum! Morgen Nachmittag habe ich ja immerhin ein wenig Zeit zum Lesen und dann steht ja auch schon bald wieder das Wochenende vor der Tür.

Dienstag, 7. Juni 2011

Mein Blog wurde ausgezeichnet und ich…

… Ich freue mich sehr darüber.Vielen Dank an "Paralauscher" ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Natürlich sind an diesen Award Bedingungen geknüpft.

Aber diese Bedingung ist nicht wirklich schwer zu erfüllen:

"Erstelle einen Post, in dem du das Award-Bild postest und die Anleitung  reinkopierst (=dieser Text). 

Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat und sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst und ihr den Link deines Award-Posts hinterlassen.
Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar-Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.”

Ich gebe diesen Award weiter an:

  1. Steffi von Beauty & Books
  2. Anne von Catbooks
  3. Kerstins Bücherblog

Ich hoffe ich mache den dreien eine kleine Freude damit! 

Sonntag, 5. Juni 2011

Endlich beendet ist…

… "Nibelungenmord" von Judith Merchant. Ich muss sagen, das Buch war anders als ich es erwartet hatte. Doch was hatte ich eigentlich erwartet?
Gelinde gesagt, erwartete ich ein Buch bei dem sowohl ein Mord eine große Rolle spielen würde als auch die Nibelungensaga. Beides bekam ich und doch bekam ich es nicht. Die Nibelungen wurden zu Beginn und am Ende, aber auch in der Mitte immer mal wieder kurz erwähnt. Es ging jedoch weniger um die eigentliche Geschichte, als vielmehr um ein Beziehungsgeflecht, das jenem rund um Siegfried, Kriemhild und Brünhild ähnelte. Es ging also praktisch sich um eine Dreiecksbeziehung.
Diese Dreiecksbeziehung ist ein wichtiger Bestandteil der Geschichte. Gleichzeitig spielt allerdings auch eine Eltern-Kind-Beziehung eine wichtige Rolle.
Beide Erzählstränge hängen mit dem Fund einer Leiche in einer der Drachenhöhlen zusammen. Doch was ist tatsächlich passiert? Ist die Leiche, die verschwundene Frau des Notars, der in diesem Buch eine ähnliche Rolle spielt wie Siegfried in der Nibelungensaga?
Jan Seidel nimmt die Ermittlungen auf und tauscht sich auch mit seiner Großmutter über den Fall aus. Edith steht ihrem Enkel mit Rat und Tat zur Seite und gibt so den Ermittlungen eine Wende, die man so nicht hätte erwarten können.

Wenn ihr mich nun nach meiner persönlichen Meinung fragt, so ist dieses Buch weniger ein Krimi als vielmehr ein Roman. Mir persönlich fehlen wichtige Elemente der Spannung, obwohl es ganz sicher nicht langweilig ist. Der Stil der Autorin gefiel mir eigentlich sogar recht gut. Dennoch stehe ich diesem Buch ein wenig skeptisch gegenüber, erscheint doch der Kriminalroman weniger als Kriminalroman sondern eher als Beziehungsdrama.
Die Autorin verbindet geschickt die einzelnen Erzählstränge der Handlung und doch ist es so, als ob der eigentliche Kriminalfall immer weiter in den Hintergrund rückt.
Nun muss man sich fragen, was man eigentlich von einem Krimi erwartet. Diese Frage hatte ich mir vor einigen Tagen gestellt. coalabaer antwortete mir folgendes:

"Meiner Meinung nach steht bei einem Krimi der Ermittler und die Lösung des Kriminalfalles (Mord oder andere Verbrechen) im Vordergrund. Die Geschichte sollte natürlich spannend und interessant genug geschrieben sein, dass das Lesen Spaß macht."
Diesem würde ich mich durchaus anschließen, denn auch für mich steht bei jedem Krimi der Ermittler und die Lösung des Kriminalfalls im Mittelpunkt der Handlung.

Bei "Nibelungenmord" sieht die Sache jedoch ein wenig anders aus, denn hier rücken der Fall und die Ermittlung immer weiter in den Hintergrund und das Privatleben der Beteiligten immer weiter im Vordergrund. Dennoch geht einem eine andere Spannung nicht verloren, denn man möchte wissen, was mit den Ermittlern und den Personen, die von der Ermittlung betroffen sind, passiert.
Meiner Meinung nach ist "Nibelungenmord" ganz sicher kein schlechtes Buch, allerdings auch kein Krimi im eigentlichen Sinne.
Die Autorin selbst versucht sich an einem klassischen Krimi à la Agatha Christie. Dieser Plan ist sicherlich gescheitert, dennoch ist etwas anderes gelungen, sie sorgt für Gesprächsstoff, denn jeder hat zu diesem Buch eine Meinung. Die Frage ist nun, ob positiv oder negativ.

Samstag, 4. Juni 2011

Bevor ich eine endgültige Rezension zu …

… "Nibelungenmord" hier veröffentliche und auch bei der Büchereule möchte ich doch erst einmal eine Nacht darüber schlafen. Ich habe das Buch heute beendet und muss mir überlegen, wie ich meine Einschätzung sinnvoll formulieren und darstellen kann. Problematisch dabei ist weniger der Schreibstil der Autorin, sondern viel eher einige Entwicklungen des Buches. Ich weiß noch nicht so recht, was ich davon halten soll. Bevor ich das Buch jedoch in einem falschen Licht erscheinen lasse, möchte ich es euch doch entsprechend reflektiert darstellen können. Aus diesem Grund erwartet euch erst morgen eine Rezension zum Buch.

Freitag, 3. Juni 2011

Strom ist eine gefährliche Waffe, denkt…

… man zwangsläufig, wenn man "Opferlämmer" von Jeffrey Deaver hört. In dem neuen Fall rund um Lincoln Rhyme wird Strom zur Waffe:

Vorsicht: Tödliche Hochspannung!
New York wird von einer beispiellosen Anschlagserie in Atem gehalten, vor der sich niemand sicher fühlen kann. Denn der Attentäter tötet mit einer Waffe, die in unserer hochtechnisierten Welt so unsichtbar wie allgegenwärtig ist: Elektrizität.
Angesichts immer neuer Opfer machen sich der gelähmte Ermittler Lincoln Rhyme und seine Assistentin Amelia Sachs auf die atemlose Jagd nach einem buchstäblich unfassbaren Täter, der keinerlei Spuren hinterlässt und kaum mehr als ein Phantom zu sein scheint. Doch Lincoln Rhyme weiß, dass ihr Gegner allzu real ist – ein zu allem bereiter Killer, dem nichts so viel Freude bereitet wie das grausame Spiel mit der Angst …
Dieser neue Fall für Lincoln Rhyme und Amelia Sachs treibt das Ermittlerduo bis an seine Grenzen – und weit darüber hinaus.

(Quelle: amazon.de)

 

Ich habe mir dieses Hörbuch zugelegt und es mit großer Freude gehört. Jeffrey Deaver vertont mit der Stimme von Dietmar Wunder, das ist nahezu unschlagbar.
Ich bin diesem Hörbuch gerne immer wieder auf die Irrungen und Wirrungen der Ermittler gefolgt. Keinen falschen ich habe ich ausgelassen und bis zuletzt hätte ich dann sicherlich auf dem falschen Täter getippt. Dieses Hörbuch verspricht Spannung pur. Ich kann es euch nur wärmstens empfehlen.

Jetzt wünsche ich euch einen schönen Tag und vergesst bitte nicht mir eure Lieblingsbücher zu nennen. Ich freue mich auf eure E-Mails.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Mit der Frage worin sich einen Krimi von …

… einem Thriller unterscheidet wird man zwangsläufig konfrontiert, wenn man "Nibelungenmord" liest. Genau mit dieser Frage beschäftige ich mich auch gerade. Kann man bei einem Krimi wirklich davon ausgehen dass er Spannung erzeugt? Von Spannung ist doch gar nicht die Rede. Welcher Teil des Wortes Krimi oder Kriminalroman verspricht Spannung? Bei einem Thriller hingegen erwarte ich Spannung den in diesem Wort, Thriller, steckt das Wort Spannung quasi schon drin.

Ein Thriller soll mich fesseln. Was ist die Aufgabe eines Krimis? Könnt ihr mir vielleicht den Unterschied erklären? "Nibelungenmord" wirft diese Frage nämlich wirklich auf.

Mittwoch, 1. Juni 2011

Einige von euch haben sich bereits …

… an meiner Mitmachaktion beteiligt. Nun möchte ich noch einmal die Gelegenheit nutzen und euch andere dazu motivieren diese Gelegenheitszeit zu nutzen. Zeigt mir eure 15 Lieblingsbücher. Mal sehen, vielleicht zeige ich euch dann schon am Sonntag einige meiner Lieblingsbücher. Damit das was wird möchte ich bis dahin mindestens zehn Teilnehmer erreicht haben.
Im Übrigen finde ich es durchaus interessant, zu sehen was ihr so lässt. Einige gute Bücher habe ich durchaus selbst wieder erkannt, denn sie stehen auch auf meiner eigenen Liste der Lieblingsbücher sehr weit oben.
Bei den derzeitigen Listen habe ich bisher drei Genre entdeckt die gut vertreten sind und sich selbst gerne lese. Krimi/Thriller, Fantasy und historische Romane. Diese bilden inzwischen auch einen Schwerpunkt hier in meinem Blog.
Natürlich möchte ich hier und jetzt noch keine Auswertung der Statistik betreiben, nur so viel ich war überrascht.

Außerdem möchte ich euch heute mitteilen, dass ich immer noch "Nibelungenmord"  lese. Dieses Buch macht eine Entwicklung durch. Gleichzeitig empfinde ich es jedoch als ein typisches Herbstbuch. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und werde euch darüber berichten.

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