... vom Kriminal- zum Lebensartroman. Wir begleiten Alexander von der Thann durch Kindheitserinnerungen. Er beschreibt das gute Essen, dass die hauseigene Köchin kochte, und seinen Weg zum Gourmet. Mit Krimi hat das alles auf den ersten Blick recht wenig zu tun.
Im Anschluss an diese Erinnerungen schaut er sich die Unterlagen an, die ihm die Kaiserin zusammen gestellt hat. Er entdeckt, dass einige Fragen offen geblieben sind und eigentlich nur Mutmaßungen dargestellt wurden. Nun sucht er sich selbst weitere Informationen und nimmt dazu Kontakt zu einem Freund auf, der über die Geschicke der Adelsfamilie bestens informiert zu sein scheint. Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Hier geht es wieder in Richtung Krimi.
Seit dem Wochenende sind nun auch endlich meine Lovelybooks-Lesezeichen bei mir angekommen. Sie sind sehr schön und nützlich.
Ich lese Bücher, denn Bücher machen Freude. Ich bewerte sie, damit du weißt, wie ich sie fand. Lies selbst und entscheide!
Sonntag, 30. Januar 2011
Über eine Gliederung für unsere Leserunde am 11. Februar...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:11
... mache ich mir derzeit auch Gedanken. Heute habe ich einen ersten intensiven Blick ins Buch "Das Lied der Banshee" von Janika Nowak geworfen. Das Buch hatte insgesamt 480 Seiten. Ich dachte mir, dass es sinnvoll wäre Abschnitte von etwa 60 oder 80 Seiten zu wählen. Dann hätten wir sechs beziehungsweise acht Teile. Wie gefällt euch die Idee? Ideal wäre es natürlich, wenn wir auch die zahlreichen Illustrationen bei unserer Diskussion berücksichtigen könnten. Die Zeichnungen sind - wie ihr vielleicht schon gesehen habt - wirklich sehr gelungen.
Für diejenigen von euch die eine gewisse Skepsis gegenüber Facebook haben, sollte ich vielleicht sagen, dass ich mir - gerade was den Datenschutz bei Facebook angeht - auch nicht ganz sicher bin. Aus diesem Grund mache ich möglichst wenige Angaben zu meiner Person und stelle auch dort keine Bilder oder privaten Dinge ein.
Gleichzeitig bietet Facebook allerdings drei Vorteile. Erstens durch die Aufmachung des Diskussionsforums ist der direkte Austausch ohne großen technischen Aufwand möglich. Zweitens auch Leute, die vielleicht keinen einem Blog haben, können an der Leserunde teilnehmen. Drittens ist keiner direkt ausgeschlossen, denn neben dem Angebot der Diskussion auf Facebook könnte natürlich auch hier in der Kommentarfunktion an der Leserunde teilnehmen oder über euren Blog. Ihr seht, ich habe versucht eine möglichst breite Masse anzusprechen, so dass ich erst einmal keinen Leser durch komplexe Technik oder zusätzliche Anmeldungen verscheuchen möchte. Die allermeisten Leser sind bereits bei Facebook angemeldet. Die anderen erhalten durch die Kommentarfunktion eine Möglichkeit ihre Meinung zu vertreten.
Eine Sache ist bei der Planung sicherlich ebenfalls zu berücksichtigen, nämlich das alle Leser alle Meinungen erhalten. Insofern ist es sicherlich auch noch wichtig und sinnvoll für einen entsprechenden Austausch zu sorgen.
Wenn wir hier irgendjemand mitteilt, dass er oder sie mit dieser Lösung überhaupt nicht zufrieden ist, dann werden wir sicherlich auch für diese Person eine geeignete Teilnahmemöglichkeit finden. Mit einem kompletten Forum kann ich derzeit aus Zeit- und Kostengründen definitiv nicht aufwarten. Gleichzeitig ist mir der Austausch mit euch, meinen Lesern, sehr wichtig.
Noch etwas möchte ich euch über das Buch erzählen. Offensichtlich spielt dieses Buch in zwei Welten. Aileen gehört zu jenen Figuren, die zwischen den beiden Welten hin und her wechseln können. Das wäre möglicherweise auch noch ein Thema für eine potentielle Diskussion.
Ihr seht, ich lasse euch möglichst viel Spielraum um mitzureden und das ganze Konzept mit so organisieren. Wer also noch Vorschläge hat, auch bezüglich der technischen Umsetzung, der kann gerne die Kommentarfunktion nutzen.
Samstag, 29. Januar 2011
Ich habe "Der Grüne Panther" gehört...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:06
Bevor ich meinen Beitrag für heute beende, möchte ich noch darauf hinweisen, dass sich die Leserunde zu "Das Lied der Banshee" auf den 11. Februar festgelegt habe. Sie wird auf der Facebookseite: "vielleserin:
... und fand es sehr spannend. Es ist an sich kein klassischer Krimi oder Thriller, sondern vielmehr eine mystische Geschichte, die Spannung enthält.
Riccardo Pfeiffer hat an seinem 19. Geburtstag herausgefunden, dass er adoptiert wurde. Damit kommt er im Moment nicht wirklich gut zu Recht. Aber wen wundert das, haben seine Adoptiveltern ihm doch jahrelang vorgespielt, dass sie seine leiblichen Eltern sind. Jetzt wurde er herausgefunden hat, dass dieses alles eine Lüge war, rennt er durch die Straßen. Schließlich findet er sich auf einem Jahrmarkt wieder. Dort gibt es eine Wahrsagerin, die sofort erkennt, was in dem jungen Mann los ist. Einen Tag später macht er sich auf die Suche nach Aurelia, der Wahrsagerin, da er hofft von ihr mehr über seine Eltern zu erfahren.
Von einem Standbesitzer erfährt er, dass Aurelia noch eine Verwandte hat. Es ist Sophia, die Kunstreiterin. Riccardo macht sich auf die Suche und findet sie schließlich. Auf der Suche nach seinen leiblichen Eltern gerät er gemeinsam mit Sophia immer wieder in Lebensgefahr. Er kommt in seine Machenschaften in die auch sein Adoptivvater verwickelt zu sein scheint. Nichts ist wie es scheint und doch bleibt am Ende keine Frage unbeantwortet. Wer mehr erfahren möchte, der sollte mal bei Amazon vorbeischauen. Dort gibt es den Trailer zum Hörspiel.
Zur Ausstattung des Hörbuchs kann ich euch leider nur wenig sagen, da ich dieses Hörspiel als Download zugeschickt bekommen habe. Es wird von Andreas Sparberg gelesen. Dieser hat eine angenehme Stimme und liest mit angemessener Betonung. Je nach Handlungsgeschwindigkeit variiert seine Sprechgeschwindigkeit, so dass alles gut zusammenpasst. Es ist immer sehr schwierig eine Stimme zu beschreiben. Vielleicht würde sich für euch eine Hörprobe anbieten, damit ihr euch selbst einen Eindruck machen könnt. Meiner Meinung nach passten Stimme und Geschichte sehr gut zusammen.
Durch eine angenehme Kulisse und passenden Hintergrundbranchen erscheint das Hörspiel geradezu lebendig. Alles erscheint perfekt aufeinander abgestimmt. Kurz um, mir hat es sehr viel Spaß gemacht dieses nicht ganz 2 h lange Hörspiel zu hören. Ich kann es jedem Mystery-Fan nur sehr empfehlen. Dieses Hörspiel hält, was es verspricht. Es ist jedoch ganz bestimmt nicht für jemanden geeignet, der lieber Komödie hört und lacht, denn zum Lachen ist die Geschichte nicht.
Bevor ich meinen Beitrag für heute beende, möchte ich auf die Leserunde zu "Das Lied der Banshee" von Janika Nowak hinweisen. Diese beginnt am 11. Februar auf Facebook. Natürlich könnt Ihr auch in eurem eigenen Blog daran teilnehmen. Wichtig wäre nur, dass ihr mir dieses dann entsprechend mitteilt. Ich Wünsche uns eine anregende Diskussion.
... und fand es sehr spannend. Es ist an sich kein klassischer Krimi oder Thriller, sondern vielmehr eine mystische Geschichte, die Spannung enthält.
Riccardo Pfeiffer hat an seinem 19. Geburtstag herausgefunden, dass er adoptiert wurde. Damit kommt er im Moment nicht wirklich gut zu Recht. Aber wen wundert das, haben seine Adoptiveltern ihm doch jahrelang vorgespielt, dass sie seine leiblichen Eltern sind. Jetzt wurde er herausgefunden hat, dass dieses alles eine Lüge war, rennt er durch die Straßen. Schließlich findet er sich auf einem Jahrmarkt wieder. Dort gibt es eine Wahrsagerin, die sofort erkennt, was in dem jungen Mann los ist. Einen Tag später macht er sich auf die Suche nach Aurelia, der Wahrsagerin, da er hofft von ihr mehr über seine Eltern zu erfahren.
Von einem Standbesitzer erfährt er, dass Aurelia noch eine Verwandte hat. Es ist Sophia, die Kunstreiterin. Riccardo macht sich auf die Suche und findet sie schließlich. Auf der Suche nach seinen leiblichen Eltern gerät er gemeinsam mit Sophia immer wieder in Lebensgefahr. Er kommt in seine Machenschaften in die auch sein Adoptivvater verwickelt zu sein scheint. Nichts ist wie es scheint und doch bleibt am Ende keine Frage unbeantwortet. Wer mehr erfahren möchte, der sollte mal bei Amazon vorbeischauen. Dort gibt es den Trailer zum Hörspiel.
Zur Ausstattung des Hörbuchs kann ich euch leider nur wenig sagen, da ich dieses Hörspiel als Download zugeschickt bekommen habe. Es wird von Andreas Sparberg gelesen. Dieser hat eine angenehme Stimme und liest mit angemessener Betonung. Je nach Handlungsgeschwindigkeit variiert seine Sprechgeschwindigkeit, so dass alles gut zusammenpasst. Es ist immer sehr schwierig eine Stimme zu beschreiben. Vielleicht würde sich für euch eine Hörprobe anbieten, damit ihr euch selbst einen Eindruck machen könnt. Meiner Meinung nach passten Stimme und Geschichte sehr gut zusammen.
Durch eine angenehme Kulisse und passenden Hintergrundbranchen erscheint das Hörspiel geradezu lebendig. Alles erscheint perfekt aufeinander abgestimmt. Kurz um, mir hat es sehr viel Spaß gemacht dieses nicht ganz 2 h lange Hörspiel zu hören. Ich kann es jedem Mystery-Fan nur sehr empfehlen. Dieses Hörspiel hält, was es verspricht. Es ist jedoch ganz bestimmt nicht für jemanden geeignet, der lieber Komödie hört und lacht, denn zum Lachen ist die Geschichte nicht.
Bevor ich meinen Beitrag für heute beende, möchte ich auf die Leserunde zu "Das Lied der Banshee" von Janika Nowak hinweisen. Diese beginnt am 11. Februar auf Facebook. Natürlich könnt Ihr auch in eurem eigenen Blog daran teilnehmen. Wichtig wäre nur, dass ihr mir dieses dann entsprechend mitteilt. Ich Wünsche uns eine anregende Diskussion.
Freitag, 28. Januar 2011
Mitmachaktion: Ich plane eine Leserunde mit euch...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:58
... und dem Buch "Das Lied der Banshee". Gestern habe ich mit dem Beitrag über das Buch eine gute Resonanz erhalten. Durch eine andere Bloggerin hatte ich dann die Idee, dass man das Ganze auch einmal als Projekt initiieren kann. Hier nun mein Vorschlag:
- Am Freitag, 11. Februar, beginnen wir gemeinsam das Buch zu lesen
- Wer mitmachen möchte, darf mitmachen
- diskutiert wird auf Facebook (Link siehe oben links) und in Blogs der Teilnehmer.
- Jeder schreibt zwischendurch seinen persönlichen Leseeindruck auf und stellt ihn zur Diskussion.
- Diskutiert wird öffentlich auf der oben genannten Seite.
- auf einem guten Umgang miteinander muss geachtet werden: Niemand greift die Meinung eines anderen an, auch wenn diese möglicherweise eine andere ist, als die Themen selbst vertritt
Jeder, der mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Ein Blog wäre zwar schön, ist aber keine Voraussetzung.
Auf der heute entstanden Facebook-Seite werde ich immer mal wieder kleinere oder größere Aktionen starten. Wann immer ein Buch auf große Resonanz oder Rückfragen trifft, kann dort diskutiert werden. Diese Funktion ist eine zusätzliche Funktion neben der Kommentarfunktion. Diese darf und soll natürlich weiterhin genutzt werden.
Bevor ich den Beitrag für heute beende, möchte ich euch noch kurz berichten, dass mich heute endlich meine Lesezeichen erreicht haben. Sie waren knapp über zwei Wochen unterwegs. Ich hatte schon gedacht, sie machen vielleicht eine Weltreise oder sind unterwegs verloren gegangen.
Donnerstag, 27. Januar 2011
Heute ist etwas Merkwürdiges passiert,...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:23
... denn ein Buch, das sich gar nicht erwartet hatte, fand seinen Weg zu mir. Als ich heute nach Hause kam, entdeckte ich auf unserem Küchentisch ein kleines Päckchen. Es trug den Aufdruck Droemer knaur. Jetzt war ich verwirrt, von Droemer knaur hatte ich im Moment gar kein Buch erwartet. Umso erstaunter öffnete ich also das Päckchen und fand ein Buch und einen Brief im Inneren. Der Brief erklärte mir kurz und bündig, worum es in dem Buch geht. Das Buch war "Das Lied der Bannshee" von Janika Nowak. Die Autorin entführt und mit ihrem Debütroman in die Welt der Mythen, für die sie sich schon als Kind interessierte. Ihr umfangreiches Wissen ist in dieser Geschichte eingearbeitet.
"Worum geht es bei "Das Lied der Banshee"?", fragte ich mich, als ich das durchaus schöne Buch mit einem wunderbaren Cover in der Hand hielt. Im Brief wurde mir dann das folgende erklärt:
"Als Aileen erfährt, dass sie die letzte Banshee ist, glaubt sie an einen schlechten Scherz. Sie soll eine Gestalt aus der irischen Sagenwelt sein? Sie soll den Tod von anderen Menschen vorhersagen und mit ihrer Stimme Magie wirken können? Das ist doch vollkommen absurd! Ihre seltsamen Träume und ein Zwischenfall, den sie sich beim besten Willen nicht erklären kann, bringen sie jedoch ins Grübeln. Das junge Mädchen ahnt noch nicht, dass ihr Abenteuer mit dieser Enthüllung erst beginnt. Dass sie in eine Welt eintauchen wird, in der Mythen und Legenden keine Erfindung sind. Dass sie zusammen mit Sirenen, Wassermännern und Nymphen den Kampf gegen ein uraltes Wesen aufnehmen muss. Und dass sie sich verlieben wird. In einen guten Freund, der plötzlich nicht mehr in diese neue Welt passt …"
Mit dieser Information werde ich nun das Buch anschauen. Solange ich jedoch noch "Seenacht" lese, werde ich erst noch nicht Anfang. "Seenacht" hat jedoch einen etwas ungewöhnlichen, da atmosphärischen Schreibstil, der gerade den Einstieg in das Buch nicht unbedingt leichter macht. Gleichzeitig gefällt mir die Atmosphäre des Buches aber ausgesprochen gut. An diesem Wochenende werde ich definitiv wieder mehr zum Lesen kommen, so dass sich hoffentlich gute meinem Buch vorankomme. Ich möchte gerne wissen, ob von der Thann den Auftrag der Kaiserin annimmt und diesen auch erfüllen kann. Die Atmosphäre des Buches ist von einer leichten und Spannung durchzogen. Wenn man sich in den Schreibstil eingefunden hat, ist man auch schon so gut geht in dem Buch drin, denn der Schreibstil ist aufgrund seiner historischen Herkunft ein wenig fern der Alltagssprache. Vielleicht liegt das aber auch ein bisschen an der Gesellschaft, in der dieses Buch spielt. Die Kaiserin ist als Adelige natürlich in einem anderen Sprachumfeld aufgewachsen und spricht auch anders. Gerade dieses wird allerdings durch den Schreibstil besonders authentisch.
Ich bin gespannt wie es weitergeht, und wünsche euch noch einen angenehmen Abend.
Dienstag, 25. Januar 2011
Das "Hörbuch der Entdeckungen" ließ sich gut hören,...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:24
... es war durchaus interessant und nicht zuletzt auch durch Christophs Stimme sehr lebendig. Die einzelnen Inhalte und Themen waren wir zwar durchaus schon bekannt, aber eine Auffrischung hat ja bekanntlich noch niemandem geschadet.
Das Hörbuch beginnt irgendwo im Vorstadium des Menschen bei dem Homo Erectus. Dann zeigt es die Entwicklung der Menschheit und die ersten Entdeckungen auf. Schließlich kommen wir zur Industrialisierung und zu den damit verbundenen technischen Entwicklungen. Zuletzt kommen wir auf das Thema Frauen in der Wissenschaft sowie moderne Wissenschaft (Albert Einstein und andere) zu sprechen.
Dieser chronologische Weg des Hörbuchs macht es dem Leser leicht dem Ablauf zu folgen. Ich war er war erstaunt, wenn ich versuchte mir vorzustellen, welche Altersklasse dieses Hörbuch normalerweise hört. Ich glaube jedoch, dass es durchaus möglich ist, dieses Hörbuch schon als Grundschulkind zu hören.
Problematischer sehe ich die Tatsache, dass in diesem Fall schon ein gewisses Schulwissen voraus genommen wird. Wenn sich ein Kind dieses Hörbuch anhört, wird ganz nebenbei ein gutes Allgemeinwissen rund um die Naturwissenschaften auf. Wer hier aufmerksam zu könnte sich später der Schule mit dieser Grundlage langweilen. Außerdem ist es sicherlich für Kinder sinnvoll, dieses Hörbuch mit einem Elternteil zu hören, falls Rückfragen entstehen.
Sehr interessant hörte sich im Übrigen auch das Hörbuch der Experimente an, das ebenfalls von Christoph Biemann geplant, geschrieben und gesprochen wird. Wenn er dieses nur mit halb so viel Spannung liest, dann ist es durchaus ebenfalls eine Empfehlung wert.
Kurzum: Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen und ich würde es jederzeit wieder empfehlen.
Montag, 24. Januar 2011
Nachdem ich gesehen habe, dass euch der Artikel über "Seenacht"...
Eingestellt von
Marie L.
um
22:07
... besonders gut gefallen hat, dachte ich mir, dass ich dieses Buch doch am besten als nächstes lesen. Aus diesem Grund fing ich gestern Abend mit dem Lesen dieses Buches an. Alexander Ballhaus hat einen sehr ungewöhnlichen Schreibstil, der sich sehr am Schreibstil der damaligen Zeit orientiert. Seenacht spielt wie ihr vielleicht schon wisst kurz nach dem Tod von Bayern König. Seine Schwester gibt den Fall an den geheimen Detektiv Alexander von der Thann. Dieser ist zunächst etwas verwundert darüber, dass gerade er, der kein Polizist ist, diesem Fall übernehmen soll. Auch fragt er sich, wie lange er wohl in geheimer Mission unterwegs sein kann, bis die ersten Gerüchte über seinen Fall öffentlich werden.
Der umfangreiche Schreibstil des Buches macht das Lesen nicht unbedingt leichter. Hier fällt es mir doch ein wenig schwer, mich in die Geschicke und Handlung des Buches hinein zu denken. Die Sprache des Buches ist dabei nicht unbedingt schwer, aber eben gewöhnungsbedürftig. Den Prolog und zwei Kapitel habe ich bereits beendet. Apropos Kapitel, diese sind nicht sonderlich umfangreich, sondern schildern in kurzen Szenen, was gerade passiert.
Derzeit bin ich in der Szene, in der von der Thann den Auftrag erhält, den Tod des Bayernkönigs aufzuklären.
So heute Abend habe ich mir fest vorgenommen das "Hörbuch der Entdeckungen" von Christoph Biemann zu beenden. Bisher ist es wirklich sehr interessant und als Wissbegierigeswesen im Vorschulalter wäre es wahrscheinlich sehr interessant. So hingegen kenne ich schon eine Vielzahl der Informationen, die in diesem Hörbuch gearbeitet wurden. Aber eine Auffrischung hat ja noch niemandem geschadet. Mir gefällt dieses Hörbuch ausgesprochen gut, da es ein breites Allgemeinwissen vermittelt.
Morgen werde ich euch dazu sicher mehr sagen können.
Sonntag, 23. Januar 2011
"Copy man" von Markus Henrik ist ein Romanratgeber,...
Eingestellt von
Marie L.
um
15:42
... der in kein festes Genre eingeordnet werden kann. Dieser Roman erzählt Antons Geschichte. Dieser bewarb sich direkt am Anfang bei einer großen Firma. Tatsächlich wurde er zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Erfreut stellte er kurzer Zeit fest, dass man ihm einen Job in Aussicht stellte, wenn er eine zweiwöchige kostenlose Probearbeit hinter sich gebracht hatte. Es gebe nur noch zwei Mitstreiter. Die zwei Mitstreiter sind auch schnell gefunden. Bei dem einen handelt es sich um Thorsten, den er bis jetzt noch nicht kennt. Die andere Mitstreiterin ist Sophia, sein One-Night-Stand der letzten Party. Gemeinsam bringen die drei ihre zweiwöchige Probezeit hinter sich. Die Aufgaben, die sie bekommen sind hierbei nicht wirklich interessant oder gar kreativ. Aber darum geht es ja erst einmal gar nicht, schließlich wollen sie alle drei den Job. Nach der zweiwöchigen Probezeit stellen sie schließlich fest, dass keiner der drei den Job bekommen hat. Schnell stellt sich heraus, dass sie nicht die einzigen sind, denen bei dieser Firma eine solche Ausbeute widerfahren ist. Sie beschließen sich eine Firma zu rächen. Eigentlich handelt es sich bei dieser Idee erst einmal um ein Hirngespinst, aber schnell finden sich weitere Betroffene, die sich ebenfalls rächen wollen. Ob die Pläne von Anton und seinen Freunden funktioniert, das könnt ihr nur herausfinden, wenn ihr das Buch selbst lest. Auf 207 Seiten offenbart sich eine skurril absurde Geschichte, die so aber tatsächlich auch in der Realität stattfinden kann. Das Buch zeigt einmal, dass man sich bemühen sollte, seine Arbeit ordentlich zu machen, und das selbst dann, wenn man nur als Praktikant irgendwo ist. Gleichzeitig zeigt das Buch, das man manchmal für seine Rechte kämpfen muss, wenn man seine Pflichten erfüllt.
Meiner Meinung nach kann man sich dieses Buch sehr wohl auch als eine Art Ratgeber vornehmen. Die meisten Situationen sind zwar nicht so drastisch, aber doch zeigen sie, dass es sinnvoll sein kann, wenn man durchhält.
Der Schreibstil von Markus Henrik ist ein Alltagsschreibstil, der die Situation damit nur noch lebendiger macht. Die Gespräche, die er in Dialogform wiedergibt, könnten so oder so ähnlich tatsächlich funktionieren. Auch die Gedanken könnten tatsächlich so gedacht werden. Kurz um, der Schreibstil des Autoren ist in diesem Debütroman sehr lebendig. Sehr gut könnte ich mir dieses Buch auch als Hörspiel vorstellen.
Ich weiß, dass es zu diesem Buch ein Hörbuch gibt, das kenne ich jedoch nicht vom selber hören, sondern nur als Link bei Amazon. An sich ist das Buch an einem Wochenende Recht schnell selbst gelesen, weshalb ich, die das Buch bei Lovelybooks gewonnen hatte, gar nicht über den Erwerb des Hörbuchs nachdachte. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es als Hörbuch noch lebendiger ist als das intensivste und lebhafteste Kopfkino.
Wenn man mich fragt, inwieweit ich dieses Buch für glaubhaft und lesbar halten würde, so würde ich sagen, dass das Buch eine durchaus realistische Sicht mit geringfügiger Übertreibung darstellt. Das Buch erhält durch solche Übertreibungen eine gewisse Komik, die es jedoch gleichermaßen lesbar, wie nachdenklich erscheinen lässt.
Fazit: Das Buch kann ich euch nur empfehlen. Nun gut, in den Stil musste ich mich zu Beginn ein wenig einlesen. Er ist sehr lebhaft. An sich ist das Buch jedoch zu 100 % zu empfehlen. Besonders empfehlenswert ist für diejenigen, die vielleicht gerade ein Praktikum machen müssen oder eines anstreben. Es holt einen in die Realität zurück und zeigt überdeutlich, das Leben und die Ausbildungswelt sind keine Wunschkonzert.
Freitag, 21. Januar 2011
Nachdem ich euch gestern erzählt habe, dass man "Copy Man"...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:15
... am besten vor einem Praktikum lesen sollte, kann ich euch heute erzählen, dass ich bei Facebook ein Projekt gefunden habe, bei dem man Thriller rezensieren kann. Bei diesem Projekt mache ich jetzt schon einige Tage mit.
Derzeit wird eine Leseprobe gelesen und die einzelnen Seiten werden kommentiert und bewertet. Ich kann euch beispielsweise erzählen, dass man auf den ersten Seiten der Leseprobe noch nicht einmal mehr wusste, ob der Protagonist männlich oder weiblich ist. So das ist schon ein wenig verwirrend. Eigentlich weiß man doch immer, aus welcher Sicht das jeweilige Buch geschrieben ist. In diesem Buch hatte ich bis zur Seite 10 nur einen leisen Verdacht. Insgesamt ließ sich die Leseprobe ausgesprochen gut, sie ist spannend und unterhaltsam. Man weiß zwar noch nicht genau, worum es bei diesem Buch geht, aber man hat bereits einen leisen Verdacht.
Solche Bücher in doch immer wieder ein Phänomen. Eigentlich denkt man, dass man genau weiß, was auf einen zukommen wird und dann weiß man am Ende der Leseprobe nur, dass das Buch in einem sehr schönen Stil geschrieben wurde. Über den Fall erfährt man jedoch erst auf den letzten zwei Seiten der Leseprobe.
Irgendwie ist das schon komisch, dass man weiß, es ist ein Thriller, aber nicht was auf einen zukommt. Das Projekt (es heißt übrigens crimethrill) macht mir persönlich sehr viel Spaß, da man täglich nur eine oder zwei Seiten der Leseprobe freigeschaltet bekommt. Das erhöht erst einmal zusätzlich die Spannung und außerdem liest man bewusster, da man hofft, im nicht übersehen zu haben. Bei dem Buch, das zurzeit als Leseprobe bei diesem Facebook-Projekt freigeschaltet wird, handelt es sich um "Still missing - Kein Entkommen" von Chevy Stevens. Ich bin gespannt, welche Teile des Buches in dieser Woche noch freigeschaltet werden. Im Moment fasziniert mich diese Leseprobe, da ich noch überhaupt einen Eindruck habe, was mich erwartet.
Morgen werde ich euch wieder etwas über mein Hörbuch berichten. Vielleicht habe ich dann auch wieder ein gutes Stück vom "Copy Man" gelesen. Dann kann ich auch darüber wieder einen kurzen Kommentar schreiben. Jetzt wünsche ich euch einen schönen Abend.
Donnerstag, 20. Januar 2011
"Copy Man" ist ein Buch, das man lesen sollte, bevor...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:18
... man ein Praktikum macht. Es zeigt auf humorvolle, aber irgendwie realistische Weise, was einen erwartet, der etwas erwartet. Praktikumsplätze sind hart umkämpft und manch einer ist froh, wenn er einen dieser rar gesäten Plätze ergattern konnte. Die Ernüchterung kommt dann meist früher als man denkt.
Markus Henrik ist es gelungen, einen Ratgeber in Romanform zu schreiben. Wer dieses Buch gelesen hat, der kommt bald sicher durch jedes Praktikum.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Derzeit höre ich "Christophs Hörbuch der Entdeckungen" und muss...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:59
... an dieser Stelle einmal ehrlich zugeben, ein Fan der "Sendung mit der Maus" bin ich immer noch. Gut, eigentlich bin ich ja bereits aus dem Alter heraus, in dem man noch die Sendung mit der Maus guckt. Inzwischen gucke ich die Sendung sicherlich auch mit einem anderen Blick und natürlich gucke ich auch nicht mehr jeder Folge. Dennoch bin ich von den vielen Informationen, die selbst für Erwachsene teilweise unbekannt sind, und ihrer Aufbereitung immer wieder fasziniert.
Als ich bei Facebook dann ein Gewinnspiels sah, bei dem man das Hörbuch "Christophs Hörbuch der Entdeckungen" gewinnen konnte stand für mich fest, dass ich daran teilnehmen würde. Über den Gewinn des Hörbuchs war ich dann doch sehr überrascht, aber auch sehr erfreut und neugierig. Christoph im Fernsehen war ich ja bereits gewohnt, aber als Sprecher eines Hörbuchs, da war ich erst einmal skeptisch.
Inzwischen ist das Hörbuch schon seit einiger Zeit in meinem Besitz. Gestern konnte ich endlich damit anfangen es zu hören. Der Autor und Sprecher beginnt eigentlich mit etwas, das einem Kind selbstverständlich sein sollte und auch irgendwie als ein Motto des Hörbuchs bezeichnet werden kann. Entdecken macht Spaß.
Im zweiten Kapitel beginnt dann die Geschichte der Menschen. Wie wurde aus den Menschenaffen der Mensch. Was waren die ersten Entdeckungen und wie wurden sie gemacht? Dann ging es zum Thema "Weichenstellungen für unser Leben heute". Bei den alten Griechen und die Olympiade der Neugier und Erkenntnis bin ich jetzt angekommen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
Christoph Biermann hat eine interessante abwechslungsreiche Stimme, die das Ganze nicht nur interessant, sondern auch unterhaltsam macht. Er erzählt die Geschichte der Menschheit auf gar keinen Fall langweilig, sondern voller Witz, Humor und eigener Neugier. Man merkt ihm den Entdeckerdrang förmlich an.
Ich kann bisher über dieses Hörbuch nichts Negatives sagen. Außer vielleicht, dass man etwas mehr Wissen mitnimmt als man vorher gedacht hat. Aber ist das wirklich so negativ? Oder kommt es uns vielleicht nur so vor?
Morgen möchte ich euch mal wieder etwas über den "Copy Man" von Markus Henrik erzählen. Auch dieses Buch ist abwechslungsreich und voller Humor.
Dienstag, 18. Januar 2011
Die Rezension von Ken Folletts "Sturz der Titanen"...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:28
... habe ich euch bereits gestern versprochen. Hier ist sie: Sturz der Titanen als eine Geschichte zu beschreiben, wäre ein Fehler. Es sind eigentlich drei Geschichten, die irgendwie miteinander verknüpft sind. Der gemeinsame Nenner der Geschichte ist nicht der Ort der Handlung, es sind auch nicht die gleichen Protagonisten. Vielmehr ist es der Weg zum ersten Weltkrieg unter Weg des ersten Weltkriegs, der die unterschiedlichen Protagonisten und Geschichten miteinander verknüpft.
Zum einen gibt es eine Familie mit russischer Abstammung, eine deutsche Familie, die man durchaus als aristokratisch bezeichnen kann, und zwei englische Familien. Eine von beiden ist das Abbild einer Arbeiterfamilie, die anderen lebt im Reichtum der Aristokraten. Zu guter Letzt gibt es auch noch eine Reihe Amerikaner. Insgesamt zeichnet Ken Follett in diesem Buch Familiengeschichten des Ersten Weltkriegs nach und zeigt auf, inwieweit der Krieg das Leben der Familien beeinflusst und verändert hat. Es ist schwierig, ein Buch, das über 1000 Seiten hat, inhaltlich in ein paar Zeilen zu quetschen. Der Versuch kann nur scheitern. Aus diesem Grunde wage ich gar nicht erst die Probe aufs Exempel, sondern sage euch lediglich, dass es neben ein paar fiktiven Charakteren auch reale Personen gibt, deren Handeln das Buch vorantreibt, ohne dass sie von dem Autoren erfunden gewesen wären.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch erschreckend real. Man möchte sich gar nicht vorstellen, dass es so oder so ähnlich tatsächlich im ersten Weltkrieg zugegangen sein muss. Eine Sache fällt jedoch auf den ersten Blick auf, der Autor muss eine große Recherche absolviert haben um all jene Details liefern zu können, in diesem Buch Erwähnung finden. Man merkt dem Autor seine Liebe zum Detail an, denn er überrascht immer wieder mit Details, die so unbedeutend scheinen und doch so stimmig sind. Manchmal sind es atmosphärische Details, manchmal historischen und manchmal einfach nur charakterliche Details. All jene Details sind es jedoch, die diese Geschichte zudem machen, was sie ist ein absolutes Meisterwerk, von dem man durchaus als zwei und drei herbeisehnt.
Ken Follett hat mit "Sturz der Titanen" einen wunderbaren ersten Teil einer Trilogie geschaffen, die man sich im echten Leben nicht mehr zurück wünscht. Er beschreibt den Krieg in all seinen Facetten. Er lässt Titanen stürzen. In seinem Buch "Sturz der Titanen" lässt der Geschichte lebendig werden, denn all jene historischen Aspekte waren durchaus real.
Die Charaktere sind so liebevoll gezeichnet, dass man mit ihnen jene Geschichte durchlebt und durchleidet. Sind Sie traurig, möchte man sie in den Arm nehmen um ihnen wieder die Kraft zu geben, weiter zu machen. Sind sie wirklich, erfreut man sich mit ihnen. Es ist so als wäre ein stiller Beobachter eines großen Ereignisses. Wer einmal mit dem Hörbuch angefangen hat, der kann so schnell nicht wieder aufhören.
Johannes Steck ist mit seiner Stimme sehr passend ausgewählt worden. Er verleiht dem Ganzen eine zusätzliche Ebene, die umso lebendiger wirkt und die Geschichte zu einem Kopfkino werden lässt. Ich glaube, dass ein anderes Erlebnis wäre, wenn ich die Geschichte gelesen hätte. Ich frage mich, inwieweit mich die Stimme des ausgebildeten Sprechers in eine bestimmte Richtung geleitet hat. Wie hätte sich diese Geschichte wurde entwickelt, wenn ich sie gehört hätte und nicht gelesen? Hätte ich mir das Buch genauso vorgestellt wie das Hörbuch, ich kann es mir nicht vorstellen.
Fazit: Sowohl Ken Follett als auch Johannes Steck haben sich mit diesem Werk selbst übertroffen. Werke wie "Sturz der Titanen" lassen Geschichte lebendig geworden und sehr anschaulich.
Morgen möchte ich euch einen Eindruck in das Hörbuch geben, mit dem ich gestern angefangen habe. Kennt ihr den Christoph aus der Sendung mit der Maus? Christoph Biemann hat ein Hörbuch ausgesehen, das eigentlich für Kinder gedacht ist und mich die Welt wieder einmal mit Kinderaugen sehen lässt.
Montag, 17. Januar 2011
Die Neuerscheinungen im Bereich Romane...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:50
... sind mindestens genauso interessant wie die bei den Krimis. Auch hier möchte ich euch eine Hand voll Bücher vorstellen.
Den Anfang bei den Neuerscheinungen macht das Autorinnenduo Anne Hertz. Bereits Anfang Januar ist "Sahnehäubchen" erschienen. Wer Anne Hertz bisher nicht gelesen hat, der sollte sich bei diesem Buch unbedingt einmal überlegen, das zu ändern. Der neue Roman der beiden Schwestern aus Hamburg verspricht gute Unterhaltung und einiges zu lachen. Eigentlich genau das richtige für schöne Stunden auf dem Sofa oder im Sommer auf dem Balkon. Der Stil der Autorinnen ist angenehm leicht, locker und abwechslungsreich gestaltet. Er lässt sich gut lesen. Die Geschichte, die die beiden Schwestern auch in diesem Buch erzählen trifft mal wieder ziemlich genau in das Leben der Leserinnen. Anne Hertz schreibt nahe am Leben und es doch unterhaltsam.
Unterhaltung vom Feinsten verspricht auch der neue Roman "Reden ist Silber, Küssen ist Gold" von Susan Mallery. Schon die Amazon Beschreibung macht Lust auf mehr: "Skye Titan dachte immer, aller guten Dinge sind drei Ihr Vater will sie erneut an einen reichen Mann verheiraten, der es aber auch auf ihre Schwester abgesehen hat. Über ihre Stiftung werden üble Gerüchte gestreut, die ihr Lebenswerk zerstören könnten. Und Mitch, der einzige Mann, den sie je geliebt hat, kehrt nach neun Jahren endlich wieder in seine Heimat zurück. Nur leider erkennt sie ihn in dem verbitterten Mann überhaupt nicht wieder. Wäre da nicht ihre achtjährige Tochter Erin, hätte Skye überhaupt nichts mehr zu Lachen. Also beschließt Skye, ihr Leben endlich wieder selbst in die Hand zu nehmen für Erin, für sich und für ihre große Liebe." Wer kann schon so einem herrlichen Chaos widerstehen?
Freuen können sich auch diejenigen, die Kerstin Gier genauso gerne lesen. Von ihr und einigen anderen Autorinnen erscheint ein Sammelband. Dieser verspricht einige unterhaltsame Geschichten, die einem sicherlich auch den kältesten Frühling vertreiben würden. Dieser Sammelband erscheint im April 2011 unter dem Titel "Die Mütter-Mafia und andere Friends: Das Imperium schlägt zurück".
Mehr Bücher aus der Kategorie Romane möchte ich euch jetzt gar nicht ans Herz legen. Meiner Meinung nach gibt es viele gute Bücher und Hörbücher, auf diese kann man sich mit großer Vorfreude freuen.
Morgen dürft euch übrigens auf eine Rezension des Ken-Follett-Hörbuchs "Sturz der Titanen" freuen. So viel vorab, das Buch hat es in sich. Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich zu Beginn etwas skeptisch war, da mir das Thema Krieg eigentlich nicht so gut gefällt. Dennoch musste ich am 1. Dezember zuschlagen, als ich das Hörbuch für 12,50 € (im Adventskalender bei Amazon sah). Jetzt also endlich soweit, ihr könnt euch auf eine Rezension dieses Hörbuchs freuen.
Sonntag, 16. Januar 2011
Wenn man sich die Krimi-Neuerscheinungen...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:54
... für das Jahr 2011 angeht, so besteht für mich kein Zweifel daran, dass sonst bereits in den ersten Monaten einige Highlights erwarten.
Ende Februar erscheint beispielsweise im Wunderlich Verlag das Buch "Verwesung" von Simon Beckett. Es handelt sich hierbei um ein neues Buch rund um David Hunter. Wie in seinen Vorgängern geht es auch hier um einen potentiellen Mord, denn von Tina Williams und den Bennett-Zwillingen fehlt jede Spur... Mit 22,95 € ist das Buch natürlich alles andere als günstig. Hier kann man nur hoffen, dass das Taschenbuch nicht allzu lange auf sich warten lässt. Ich persönlich werde mit diesem Buch doch lieber auf eine Taschenbuch-Variante warten. Oder vielleicht auch darauf, dass das Hörbuch günstiger wird.
Ein ähnliches Highlight stellt für mich "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen dar. Es handelt sich allerdings nicht um ein neues Buch rund um Smoky Barrett. Aus diesem Grund bin ich jedoch gespannt, was wir von diesem Autor erwarten dürfen. Auch hier würde mich jedoch die Taschenbuchausgabe mehr interessieren, denn mit knapp 600 Seiten ist das Buch sicherlich nicht das leichteste.
Auch das neue Buch von Vincent Kliesch, das unter dem Namen "Der Todeszauberer" erscheint, klingt für mich durchaus interessant. Wie auch schon bei "Die Reinheit des Todes" ermittelt Julius Kern. Wie auch schon im letzten Buch ist Kern einem Serienmörder auf der Spur. Der so genannte Schläfenmörder hat bereits 17 Frauen ermordet. Ich bin gespannt, ob mich dieser zweite Teil der Serie genauso begeistert, wie der Debutkrimi von Vincent Kliesch. Dieses Buch erscheint im April bei Blanvalet.
Der neue Fall von Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein erscheint im Mai. Das neue Buch von Nele Neuhaus erscheint unter dem Titel "Wer Wind sät". Im Mai kommt die Autorin auch zu einer Lesung in die Mayersche Dortmund. Wenn ich Karten bekomme und Zeit habe, werde ich gerne eine Lesung teilnehmen und hier darüber berichten. Mich persönlich interessiert die Reihe, deren ersten Teil ich erst vor kurzem gelesen habe, besonders, da der Stil ein anderer ist, als der, der sonst in Krimis üblich ist. Nele Neuhaus kommt ohne große Gewaltszenen aus. Dennoch gelingt es ihr, Spannung aufzubauen.
So, dieses soll ein kurzer Eindruck davon sein, was euch und mich in diesem Jahr erwartet. Wer mehr oder andere Details über die Bücher haben möchte, sollte den jeweils verlinkten Link anklicken. Morgen geht es an dieser Stelle weiter mit Büchern, die nicht in das Krimigenre hinein passen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle nicht verpassen auch auf sie hin zu weisen. Da ich allerdings glaube, dass diese Bücher ähnlich wie auch die hier genannten Krimis und Thriller einen eigenen Beitrag verdienen, stelle ich sie euch Morgen vor.
Mit "Copy Man" komme ich übrigens gut voran. Inzwischen habe ich die Vorgeschichte verlassen und bin in der Hauptgeschichte des Buches angekommen. Anton hat inzwischen seinen Job angetreten. Er ist optimistisch, dass er nach der zweiwöchigen Probearbeit einen Job hat. Dass sich am Ende alles anders ergeben wird, weiß er jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Nun gehe ich lesen.
Samstag, 15. Januar 2011
In "Copy Man" von Markus Henrik hatte unser Protagonist Anton...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:58
... gerade einen One-Night-Stand auf einer Party. Das ist der Anfang vom Ende, denn dank seines Mitbewohners und Partywegweisers weiß er nicht, dass auch Sophia sich in der gleichen Agentur wie er beworben hat. Als wäre der One-Night-Stand nicht schon peinlich genug für ihn, muss er kurze Zeit später feststellen, dass er Sophia von nun an häufiger zieht. Ich bin gespannt, wie unser liebenswürdiger Chaot mit dieser Situation umgehen wird. Heute werde ich wohl noch einige Seiten lesen. Nicht ganz optimal ist bei diesem Buch jedoch, dass es scheinbar keine Kapitel gibt. Das Buch läuft in einem fort. Alle paar Seiten beginnt einmal ein neuer Tag. Das ist die einzige Möglichkeit für eine Unterbrechung, sofern man nicht in der Handlung aufhören möchte. Das Buch bietet sich somit nicht unbedingt an um es beispielsweise während einer Bahnfahrt zu lesen. Gleichzeitig hat es mit knapp 207 Seiten eigentlich ganz schnell gelesen, wenn man nicht ständig gestört wird. Damit die euch selbst einen Eindruck von Buch machen könnt, füge ich euch hier ein YouTube Video ein, das euch einen sehr guten Einblick in das Buch gibt.
Vielleicht sollte ich an dieser Stelle hinzufügen, dass es sich um den Trailer zum Buch handelt.
Im Moment macht mir das Buch gefällt mir das Buch ausgesprochen gut, das Lesen macht Spaß und der anfangs etwas zu umgangssprachlich erscheinende Stil sorgt inzwischen für eine gute Atmosphäre. Die Geschichte des Buches kann ich mir eigentlich ganz gut vorstellen. Es erinnert mich irgendwie an Kopfkino.
Jetzt möchte ich euch darüber informieren, dass mich "Seenacht" heute erreicht hat. Die Gestaltung des Covers erinnert mich an einen Krimi. Der schwarz gekleidete Mensch, der mit einer Art Mönchskutte durch die Nacht geht und damit das Coverbild ziert, erinnert mich irgendwie sehr an Krimis, die in einem Kloster spielen. Aus dem Klappentext des Buches weiß ich jedoch, dass dieses Buch nicht in einem Kloster spielt. Sicherlich gespielt im Mittelalter und damals hatten Klöster eine andere Bedeutung als heute. Dennoch bin ich gespannt, was mir das dunkle erscheinende Cover letztendlich tatsächlich über das Buch sagt.
Bevor ich jedoch mit diesem Buch anfange, möchte ich "Copy Man" beenden. Für mich steht jetzt fest, dass ich kein Buch mehr für ein anderes unterbrechen werde. Das bietet für mich die Möglichkeit besser über die einzelnen Bücher schreiben zu können. Ihr verliert dadurch nicht so leicht den Überblick.
Nachdem ich diesen Beitrag geschrieben habe, werde ich mich mit meinem Buch ins Bett kuscheln und lesen. Ich bin nämlich schon sehr gespannt, wie Markus Henrik die zwei Wochen Probearbeit beschreibt. Außerdem bin ich gespannt auf die Rache an seinem Chef. Auf der Rückseite wurde er bereits erwähnt, dass er sich mit seinen zwei "Konkurrenten" zusammenschließt. Mehr weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht.
Da ich euch ja bereits das Cover von "Seenacht" beschrieben habe, möchte ich euch das Cover von "Copy Man" nicht vorenthalten. Das Cover zeigt einen Mann, der neben einem Kopierer kniet, und scheinbar seinen Kopf in den Kopierer steckt. Der Kopierer selbst den Grün abgebildet. Insgesamt erscheint das Bild als den typischen Büroalltag, wenn eben die Besonderheit des knienden Mannes nicht wäre. Vermutlich handelt es sich hierbei um eine Art Karikatur, die sinnbildlich für sie typischen Behandlung eines Praktikanten steht. Zumindest ist dieses Bild mit der Situation im Buch vergleichbar, denn der Personaler im Buch er freut sich der kostenlosen Arbeitskraft. Letztendlich handelt es sich hier doch um eine sehr intelligente Art der Ausbeutung. Wenn nach den zwei Wochen Probearbeit nur einer der drei übernommen worden wäre, so würde es sich nicht als solches auslegen lassen, mit dem Hinweis auf der Rückseite des es jedoch keinen anderen Schluss zu.
Freitag, 14. Januar 2011
"Seenacht" macht mich neugierig, da...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:05
... da ich dieses Buch von Alexander Ballhaus noch nicht einschätzen. Bei amazon.de finde ich bisher nur zwei Rezensionen und die könnten unterschiedlicher nicht sein. Um was handelt es sich nun eigentlich? Ist es ein Krimi, ein Thriller oder doch eher ein historischer Roman? Bei "Seenacht" bin ich mir sehr unsicher. Aus diesem Grund habe ich den Autor mal im Internet gesucht. Hier stellte ich dann fest, dass Alexander Ballhaus Historiker ist. Außerdem hat er bereits ein Sachbuch geschrieben, dass sich mit dem Thema "Liebe und Sex im Mittelalter" beschäftigt. Nachdem ich das entdeckt habe, weiß ich nun gar nicht, wie ich dieses Buch einschätzen soll.
Donnerstag, 13. Januar 2011
Was soll man von einem Tag, der so verregnet ist, wie dieser...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:11
... anderes erwarten, als dass es einem nicht gut geht? Bei mir kam es heute wider Erwarten anders, denn heute war der erste Tag, an dem es mir wieder gut ging. Immerhin sind jetzt seit einigen Stunden meine Kreislaufprobleme endlich Geschichte. Ich hoffe, das bleibt so, denn dann fühle ich mich nicht nur besser, sondern kann auch besser arbeiten, besser lesen und auch euch letztendlich besser darüber berichten.
Heute wurde ich bei der Leser-Welt auf ein Hörbuch seinem Buch aufmerksam, welches ich bereits keine. Es handelt sich um das Buch "Die Reinheit des Todes" von Vincent Kliesch. Wie sich einige von euch, vielleicht erinnern, habe ich dieses Buch einmal eine gute Bekannte rezensiert. Mir hat es damals sehr gut gefallen. Bei dem Hörbuch bin ich allerdings etwas skeptisch, da mir der Sprecher Uve Teschner nicht geläufig ist. Die Hörprobe hat mir an sich sehr gut gefallen, allerdings fehlt irgendwie das gewisse Etwas, der Funken springt bei mir nicht über. Vielleicht liegt es daran, weil ich das Buch bereits gelesen habe. Vielleicht liegt es auch daran, weil der Sprecher ohne große Emotion vorträgt. Dieses ist zwar bei der Szene der Hörprobe nicht unbedingt das schlechteste, aber ich kann mir persönlich nicht vorstellen, das gesamte Hörbuch in diesem Stil zu hören.
Vielleicht möchtet ihr euch selbst einen Eindruck von diesem Hörbuch machen. Die entsprechende Seite habe ich euch oben einmal verlinkt.
Heute habe ich wieder keine Post bekommen. Dabei dachte ich, ich hätte mir so mehr als einer Woche so genannte Eselsohren bei Lovelybooks bestellt. Irgendwie sind diese bisher noch nicht bei mir ankommen. Werde ich jetzt unter dem Begriff Eselsohren geknickte Buchseiten vorgestellt, der liegt gänzlich falsch. Es handelt sich nämlich um Lesezeichen in Form und Aussehen eines Eselkopfes. Auf der Rückseite gab es genug Platz um sich Notizen zu den jeweiligen Büchern machen zu können. Ich fand diese Idee ihr eigentlich ganz cool, aber wenn diese Lesezeichen nicht bald mal eintreffen, muss ich mir Gedanken darüber machen, ob unser Postbote vielleicht auch Spaß an ihnen hatte. Nein, unseren Postboten verdächtige ich nicht. Ich frage mich vielmehr, warum sie passt für einen einfachen Transport von A. nach B. im Moment so lange braucht. Muss ich mir schon Gedanken machen, dass die Lesezeichen verloren gegangen sind? Langsam frage ich mich das wirklich.
Bevor ich mich für heute von euch verabschiede, möchte ich euch auf einen Artikel in einem anderen Blog hinweisen. Über den ich selbst durch Zufall gestolpert bin. Es geht dabei um potentielle Vorschauen. Ein anderer Thriller-Leser hat sich nämlich mal überlegt, welche Bücher er gerne in den Vorschauen für 2011 gefunden hatte. Es handelt sich zu 100 % um Fiktion. Keines der Bücher wird in der Form tatsächlich erscheinen. Zumindest ist es im Moment noch nicht vorgesehen. Jetzt möchte ich euch den Beitrag aber nicht länger vorenthalten. Hier ist er. Nach so vielen Links wie ich euch heute an die Hand gegeben habe, bleibt mir nur noch eines zu sagen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Schmökern und beim Ansehen der drei Internetseiten.
Mittwoch, 12. Januar 2011
Durch eine Umfrage bin ich heute auf ein interessantes Thema...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:16
... aufmerksam gemacht worden. Bei der Umfrage ging es um Literaturspiele. Hiermit sind jene Spiele gemeint, die sich an einer Buchvorlage orientieren. Vorzugsweise geht es um Gesellschaftsspiele. Diese Idee kannte ich bisher nur von den Siedlern von Catan. Jetzt, wo ich weiß, wir so etwas gibt, werde ich mich einmal auf die Suche begeben und vielleicht an dieser Stelle mal einige vorstellen.
Wie gefällt euch die Idee mit den Literaturspielen? Ich würde diese Idee dann nach einer umfassenderen Vorbereitung als Special integrieren. Somit könnte ich euch praktisch einen Mehrwert zu den klassischen Rezensionen bieten. Ich bin mir nicht sicher, inwieweit euch dieses Thema tatsächlich interessiert oder anspricht. Sollte euch das Thema genauso gut gefallen wie mir, so bin ich gerne bereit es im Frühjahr in die Planung aufzunehmen.
Mit "Copy Man" von Markus Henrik geht es derweil amüsant weiter. Der Schreibstil hingegen ist immer noch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Ich bin gespannt, wie mir dieses Buch am Ende gefallen wird. Im Moment möchte ich kein Buch vor bewerten, sondern euch lediglich einen Eindruck davon vermitteln, wie es mir im Moment gefällt.
Gefallen würde mir auch ein vorgezogenes Wochenende, da es zurzeit doch wieder ein wenig stressig ist. Aus diesem Grund schreibe ich euch im Moment auch nur relativ kurze Texte neben den Rezensionen. Das soll allerdings keinesfalls bedeuten, dass ihr mich demnächst gar nicht mehr liest, sondern vielmehr, dass ihr mir über die Kommentarfunktion (das ist der weiße Kasten unter dem Text) informieren könnt. Ich werde dann sehen, inwieweit euren Themenvorschlag in meinem Blog integrieren kann und möchte.
Jetzt wünsche ich euch einen angenehmen Abend.
Dienstag, 11. Januar 2011
Ich bekomme die drei Bücher...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:25
... aus dem Haus ars vivendi. Allerdings bekomme ich nicht alle drei zur gleichen Zeit. Den Anfang macht das bereits erschienene Buch "Seenacht" von Alexander Ballhaus. Ihr erinnert euch vielleicht, es war das dritte Buch, das ich euch vorgestellt habe. Vielleicht erinnert ihr euch auch noch daran, dass ich euch gesagt habe, es sei ein König-Ludwig-Krimi.
Auf dieses Buch bin ich im Übrigen durchaus gespannt, denn noch weiß ich nicht, wie ich dieses Buch einschätzen soll.
Im April/Mai erhalte ich dann die beiden anderen Bücher. Auf die freue ich mich auch schon sehr. Euer Interesse liegt vielleicht besonders auf "Ruf mich an, wenn du tot bist". Mich machte dieses Buch vor allen Dingen wegen seines kuriosen und ungewöhnlichen Titels neugierig. Jetzt bin ich gespannt, ob dieses Buch meine Erwartungen einhalten kann.
Bei dem Buch "Bauernopfer" von Thomas Peter liegt mein Interesse auch etwas anderem. Im Programm angekündigt, dass der Autor selbst viele Jahre als bei der Kriminalpolizei gearbeitet hat. Ich bin gespannt, inwieweit er eigene Eindrücke und Erfahrungen in seinem Buch integriert. Ich bin gespannt, ob sein "Insiderwissen" im Buch noch mehr Glaubwürdigkeit geben, so dass das Lesen dieses Buches noch mehr Spaß macht.
Bevor ich meinen Beitrag für heute beende, möchte ich euch eine Kleinigkeit erzählen. Mit meinem Buch "Copy Man" von Markus Henrik komme ich ganz gut zu Recht. Der Stil des Buches erinnert mich an eine typische Jugendsprache. Vielleicht sollte ich es etwas anderes sagen. Der Stil des Buches ist einfach gehalten, abwechslungsreich und gut zu lesen. Dennoch weiß ich im Moment noch nicht, wie ich dieses Buch einschätzen soll. Vielleicht erinnert ihr euch, dass ich auch bei "Freitags isst man Fisch" von Bohnet Pleitgen Probleme hatte mich in die Studentenszene hinein zu denken. Damals hatte ich die Vermutung, es läge an der politischen Hintergrundgeschichte. Jetzt glaube ich, dass mir als Studentin die Studentenszene vielleicht ein bisschen zu nahe steht. Ich finde, Markus Henrik erzählt die Geschichte nicht schlecht. Im Gegenteil mit einem sehr ungewöhnlichen Stil schafft es der junge Autor, der selbst seit einiger Zeit entschuldigt arbeitet, der Geschichte Lebendigkeit zu geben. Dennoch benötige ich noch einige Seiten um mich in den Stil des Buches einzulesen. Das soll jedoch nicht das Problem des Buches sein, sondern möglicherweise eher meines.
Montag, 10. Januar 2011
Gestern habe ich nach kurzem Überlegen...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:24
... die drei Bücher aus dem ars vivendi verlag als Rezensionsexemplare angefordert. Bis jetzt habe ich noch nichts vom Verlag gehört. Ich glaube allerdings nicht, dass dieses ein negatives Zeichen sein muss, denn es ist erst einen Tag her.
Wenn alles gut geht, dürfte euch also demnächst auf "Ruf mich an, wenn du tot bist" freuen. Wenn ich den Roman richtig einschätze, dann scheint er ähnlich zu sein wie beispielsweise "P. S. Ich liebe dich" von Cecilia Ahearn. Laut Katalog soll es Leser von Marc Levy begeistert haben. Dieser Autor sagt mir allerdings fast gar nichts, da ich nur von ihm gehört habe und ihn bisher nicht selber gelesen habe.
Bis ich von diesem Verlag gehört habe oder die angeforderten Bücher erhalte, müsst ihr leider mit dem vorlieb nehmen, was ich derzeit lese. In diesem konkreten Fall handelt es sich um "Copy Man" von Markus Henrik. Es handelt sich um einen richtigen Studentenroman, den man mit Humor lesen muss. Das Buch beginnt schon gut, denn der erste Satz lautet: " Fick die Henne!" Na, wenn das mal keine Einladung ist, aber im Zeitalter von Dioxin möchte ich darauf verzichten.
Nein, Leute, kleiner Scherz. Der erste Satz heißt tatsächlich so, wie ich ihn hier geschrieben habe. Allerdings muss man ihn als jugendsprachlichen Ausdruck verstehen und entsprechend bewerten. Insgesamt lässt sich der Roman aber trotz dieses seltsamen Einstiegs ausgesprochen gut lesen. Nach einem solchen Einstieg konnte man ja nicht mehr wirklich damit rechnen.
Irgendwie erinnert mich der Einstieg an "Axolotl Roadkill" von Helene Hegemann. Allerdings waren die Sprüche da schon von Beginn an wesentlich härter. Ich glaube nicht, dass die Bücher in irgendeiner Weise miteinander vergleichbar sind. Dennoch freue ich mich euch sagen zu können, dass ich schon auf Seite 40 bin. Ich glaube, dass es sich um ein Buch handelt, dass man relativ schnell lesen kann. Wie lange es einem tatsächlichen Gedächtnis bleibt, dass ist die andere Frage.
Ich erlaube mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht, diese Frage konkret zu beantworten. Meiner Meinung nach bietet das Thema viel Potenzial. Ich werde erst im Verlauf des Buches sehen, inwieweit Markus Henrik dieses Potenzial umsetzt. Da ich euch hier nicht mit merkwürdigen Eindrücken überhäufen möchte, nehme ich an dieser Stelle Abstand von diesem Thema.
Sonntag, 9. Januar 2011
"Eine ungeliebte Frau" von Nele Neuhaus...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:04
... habe ich erfolgreich und in nur sechs Tagen beendet. Insgesamt gefiel mir dieser Krimi ausgesprochen gut. Allerdings muss ich auch anmerken, dass es viele teilweise unvorhersehbare Wendungen gab. Zu Beginn möchte ich euch allerdings eine kurze inhaltliche Einführung in diesem Krimi geben. Den Einstieg fand ich persönlich ein wenig merkwürdig, aber keinesfalls schlecht. Wir stoßen zu einer Frau, die an einer Koppel steht und ihren Pferden beim Grasen zuschaut. Diese Frau ist Pia Kirchhoff, die Kommissarin. Ihr Handy klingelt und sie geht ran.
Dann wechselt die Szene zu einer Familie. Die Mutter wird für einige Zeit eine Geschäftsreise machen. Das ist die Familie jedoch schon gewohnt. Es kommt häufiger vor, dass Cosima von Bodenstein verreist. Sie dreht Dokumentation. Ihr Mann, Oliver von Bodenstein, ist Kommissar. Er will seine Frau zum Flughafen bringen und ein letztes Mal mit ihr frühstücken. Doch kaum sitzen die beiden im Auto, da erhält Kommissar von Bodenstein einen Anruf.
Wieder wechselt die Szene. Beide Kommissare, sowohl Kirchhoff als auch Bodenstein, die beide über einen Leichenfund informiert wurden, treffen am Fundort ein. Schnell wird jedoch klar, dass sich Oberstaatsanwalt Hardenbach selbst erschossen hat. Mit einem Schrotgewehr, mitten in den Kopf. Kurze Zeit später, Cosima sitzt inzwischen im Flugzeug, werden Kirchhof und Bodenstein abermals zu einer Leiche gerufen. Es handelt sich um die 27 -jährige Isabel Kerstner.
Auch hier weist zunächst alles auf einen Selbstmord. Doch Pia Kirchhoff wird misstrauisch, denn der Leiche fehlt ein Schuh. Der Fundort war jedoch im Wald. Offensichtlich ist sie von einem Aussichtsturm gefallen. Dennoch bewirken die Kommissare, dass "Todesursache unbekannt" eingetragen wird. Die Ermittlungen beginnen. Schon bald stoßen die Kommissare auf Geheimnisse, Intrigen, Eifersucht und Menschenhandel.
Wer wissen möchte, ob und wie es den Ermittlern gelingt, den Täter zu ermitteln, der sollte sich dieses Buch unbedingt selbst kaufen oder ausleihen. Nele Neuhaus ist mit diesem Buch, das ihr Debüt ist, ein absolut solider Thriller gelungen, der zu allem Überfluss auch noch gut geschrieben ist.
Bei Amazon habe ich gesehen, dass sich einige über ein schlechtes Lektorat geärgert haben. Diesem kann ich in keiner Weise zustimmen. Ich habe keine Fehler gefunden, die meinen Lesespaß in irgendeiner Form gebremst haben. Auch trotz genauen Hinsehens ist mir hier nichts aufgefallen.
Der Stil der Autorin ist gut zu lesen, sie neigt nicht zu komplizierten Schlangensätzen, sondern hat einen guten Lesefluss. Ihr Stil ist einfach und abwechslungsreich. Ich kann nur hoffen, dass sich in lebhafter Stil auch in den folgenden Thrillern so beibehält oder sich noch positiver entwickelt.
Nach diesem Buch mache ich jetzt erst einmal eine Pause von den Thrillern. Ich lese jetzt "Copy Man" von Markus Henrik. Das Buch habe ich mithilfe Jahres bei Lovelybooks gewonnen. Nun werde ich es also endlich lesen. Ich freue mich schon darauf. Mit 207 Seiten wird es zwar ein verhältnismäßig kurzer Lesespaß sein, aber ich hoffe, dafür umso intensiver.
Samstag, 8. Januar 2011
Wie gestern gesagt, stachen mir drei Bücher des ars vivendi…
Eingestellt von
Marie L.
um
22:17
... Verlags ins Auge. Heute möchte ich euch etwas mehr darüber erzählen, denn ich wüsste gerne von euch, wie euch diese Bücher gefallen. Irgendwie bin ich etwas skeptisch, ob diese Bücher wirklich zu meinem Blog passen. Deshalb wäre es schön, wenn ihr mir eure Meinung zu den Büchern als Kommentar schreibt.
Jetzt werde ich euch die drei Bücher vorstellen:
- "Ruf mich an, wenn du tot bist!" von Anne BorelEine bitter schöne Geschichte von Vergänglichkeit und Liebe, die die existenziellen Fragen mit Charme und Leichtigkeit behandelt.
Worte aus dem Jenseits: Als Anouks Vater bei einem tragischen Unfall ums Leben kommt, bricht für sie eine Welt zusammen. Einem spontanen Impuls folgend, legt sie ihm bei der Beerdigung ein Handy in seinen Sarg und wählt wenige Tage später seine Nummer. Doch dann meldet sich auf einmal jemand. War die Stimme am anderen Ende der Leitung eine Einbildung? Ein geschmackloser Scherz? Oder gibt es doch so etwas wie ein Leben nach dem Tod? Zusammen mit ihren Freundinnen Claire und Catherine stellt sich die junge Französin dem Unvorstellbaren. Und dann ist da auch noch der gut aussehende Yvan Barthes, der ihre Gefühlswelt vollends durcheinanderbringt... - "Bauernopfer" von Thomas Peter
Ein klassischer Suizid, lautet das Urteil der Kripo Ingolstadt. Genau das Richtige für einen wie Charly Valentin und sein noch unerfahrenes Team. Der junge Kommissar stürzt sich mit Feuereifer in die Arbeit, und sein Misstrauen wird belohnt: Dass der Bauer Josef Bichler tot in seinem Kuhstall liegt, erweist sich als Resultat eines brutalen Anschlags.
Mehrere Verdächtige findet Charly Valentin bereits in der Familie, in der nur wenig Trauer herrscht. Doch auch in seinem weiteren Umfeld hatte der Tote viele Feinde. Und keiner weint ihm eine Träne nach.
Aber was hat das zu bedeuten, dass mit der Tatwaffe vor Jahren ein bislang unaufgeklärter Mord begangen wurde? Starb Josef Bichler aus Habgier, war Rachsucht das Motiv - oder tötete ihn seine Vergangenheit? - "Seenacht" von Alexander BallhausAls Alexander von der Thann, der mit kulinarischen Neigungen und k.u.k. Geheimdetektiv, im Juli 1886 von Kaiser Elisabeth höchstpersönlich beauftragt wird, im mysteriösen Todesfall ihres Cousins, des bayerischen Königs Ludwig II., diskret zu ermitteln, ahnt er noch nicht, dass er sich auf eine äußerst gefährliche Mission einlässt ...
Ein fulminanter historischer Kriminalroman: sorgfältig recherchiert, packend erzählt - und mit verblüffenden Wendungen, die bis zuletzt in Atem halten.
Freitag, 7. Januar 2011
Erstaunt war ich als ich heute...
Eingestellt von
Marie L.
um
21:23
... ein eingeschweißtes Paket in der Post fand. Zuerst dachte ich meine Mutter habe mir die Fernsehzeitung hingelegt, kurze Zeit später sah ich dann, falls es tatsächlich war - die Verlagsvorschau von "ars vivendi".
Obwohl es mir heute Mittag echt nicht gut ging und ich mich eigentlich hinlegen wollte, wurde ich neugierig und schaute mir die Vorschau einmal an. Der Verlag "Ars vivendi" war mir vorher relativ unbekannt. Ich verband ihn mit Kalendern. Dass dieser Verlag auch Bücher heraus bringt, war mir neu. Von der Auswahl war ich dann positiv überrascht. Auf den ersten Blick gefielen mir drei Bücher ausgesprochen gut.
Jetzt werde ich mich nochmal mit meiner Bücherauswahl der Vorschau hinsetzen und überlegen, ob ich mir diese Bücher anfordern soll.
Mit meinem aktuellen Buch, ich übrigens ganz gut voran. Trotz meiner Kopfschmerzen habe ich gestern und auch heute schon wieder ein paar Seiten gelesen. Jetzt werde ich mich wieder hinlegen und vielleicht noch ein oder zwei Kapitel lesen.
Inzwischen ist der Verdacht übrigens auf den Ehemann der Ermordeten gefallen, aber auch sonst könnte man jeden als Verdächtigen nennen, denn die Ermordete war nicht sonderlich beliebt. Der Titel "eine ungeliebte Frau" hatte es ja schon vermuten lassen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass diese Frau tatsächlich so unbeliebt ist, aber tatsächlich scheint sie jeder auf dem Kicker zu haben und sie hatte ihrerseits jeden auf dem Kicker. Da stellt sich jetzt die Frage, mit wem hatte die ermordete Isabell Kerstner eine Rechnung viel auf. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und werde jetzt weiter lesen. Übrigens, der Stil ist weiterhin unbefangen und gut zu lesen. Nach wie vor sind die Sätze nicht zu kompliziert, sondern abwechslungsreich und unterhaltend.
Donnerstag, 6. Januar 2011
Auf meine verschenkten Weihnachtsgeschenke...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:39
... erhielt ich heute eine erste Rückmeldung. Einer Bekannten schenkte ich zu Weihnachten das "Männertaxi"(Ich habe es noch mal gekauft). Gestern rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr das Buch sehr gut gefällt. Das freut mich natürlich sehr, da auch mir das Buch gefällt. Sie beschrieb mir ihren ersten Eindruck von dem Roman so: "Ein untypisches, humorvolles Buch für Frauen." Außerdem sagte sie, das sie bereits über viele Stellen lachen musste. Ich freute mich natürlich dieses von ihr zu hören. Eine Sache möchte ich euch jetzt Fragen: Wie hat euch das Buch gefallen? Natürlich sollt ihr diese Frage nur beantworten, wenn ihr das Buch auch gelesen habt.
Mittwoch, 5. Januar 2011
Anstatt noch einmal mit "Die Spur der Kinder" zu beginnen, lese ich...
Eingestellt von
Marie L.
um
19:58
... jetzt erst einmal "Eine unbeliebte Frau" von Nele Neuhaus. "Die Spur der Kinder" wird derzeit von meiner Mutter gelesen. Wenn wir beide mit unseren Büchern durch sind, tauschen wir.
"Eine unbeliebte Frau "von Nele Neuhaus verspricht einiges, denn die späteren Bücher (wie zum Beispiel "Schneewittchen muss sterben") haben bereits einige gute Kritiken erhalten. Insofern bin ich wirklich gespannt, ob auch dieser Debütroman hält, was er verspricht. Bisher habe ich sehr viel Gutes über dieses Buch gehört, so dass ich es sogar zu Weihnachten geschenkt habe. Leider konnte ich dann selbst nicht widerstehen. Jetzt, da ich es lese, weiß ich, dass das Buch in einem sehr einfachen, aber abwechslungsreichen Stil gehalten wurde. Als einfach bezeichne das, weil es sich gut lesen lässt. Die Komplexität der Sätze ist relativ gering, so dass man nicht Überlegen muss, wie dieses oder jenes gemeint ist. Inhaltlich recht dieses Buch jedoch sehr wohl zum Nachdenken an, denn direkt von Anfang an ist man in der Geschichte als Beobachter Passiv dabei. Man erhält gemeinsam mit Pia einen Anruf, begleitet kurze Zeit später ihren Kollegen Oliver zum Flughafen und erhält einen weiteren Anruf. Beide Anrufe informieren uns darüber, dass eine Leiche gefunden wurde. Die Leiche ist ein bekannter Oberstaatsanwalt. Jetzt werden die Tagespläne kurzerhand über den Haufen geworfen und beide Kommissare fahren zum Fundort der Leiche. Als Leser fragt man sich natürlich sofort: "War es Selbstmord oder Mord?" In diesem Fall erscheint die Spurenlage jedoch eindeutig. Es ist ein Selbstmord. Als kurze Zeit später die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, weist ebenfalls zunächst alles auf einen Selbstmord hin, doch die Kommissare sind skeptisch und ermitteln. Irgendwie scheint alles ganz klar zu sein, aber einige Spuren verwischen das Bild. Als Leser würde man am liebsten sofort weiter lesen und womöglich auch noch selbst ermitteln.
Der Stil von Nele Neuhaus lädt eigentlich genau zu dieser Handlung ein, denn das Buch basiert gerade zu Beginn sehr stark auf der aktiven Handlung. Das Buch lebt von seinen Emotionen, damit meine ich jetzt nicht jenen Emotionen, die dieses Buch bei dem Leser auswirkt, sondern vielmehr die Emotionen der Figuren. Alles in allem kann man sich sehr gut mit jeder einzelnen Figur, und vor allem mit den Protagonisten, identifizieren. Natürlich kommen beim Lesen des Buches einige Fragen auf. Ich bin gespannt, ob diese Fragen bis zum Ende geklärt sind. Nele Neuhaus hat mit ihren beiden Kommissaren ihr eine Serie angelegt, die über den Band hinaus weitergeht. Daraus ergibt sich für mich wiederum eine Frage: "Welche Fragen bleiben offen?"
Montag, 3. Januar 2011
Mit "Die Spur der Kinder" beginne ich heute von Neuem,...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:23
... da ich es ja extra für Feigen in Detroit abgebrochen habe. Inzwischen habe ich díe Zusammenhänge auch schon nicht mehr im Kopf und beginne das Buch erneut. Da ich weiß, dass das Buch gut zu lesen ist, werde ich vermutlich schnell mit dem Buch weiter kommen. Das Buch zählt außerdem gleich für zwei Challanges.Zum Einen habe ich heute beschlossen an der Seiten-zähl-Challenge teilzunehmen. Vor einigen Tagen habe ich euch ja bereits über die English-Challenge erzählt. Einen Tag später kam dann die Thriller Challenge hinzu. Ich bin gespannt, ob und wie ich die Challenges schaffe.
Sonntag, 2. Januar 2011
Im neuen Jahr habe ich bereits ein Buch...
Eingestellt von
Marie L.
um
20:53
... beendet, bei dem einige von euch sich vielleicht schon fragten, ob ich es jemals beenden würde. Es handelt sich um "Feigen in Detroit" von Alia Yunis. Nun habe ich es also beendet. Es war das dritte Buch soll ich mir für diesen Urlaub vorgenommen hatte.
So schlecht, wie ich es am Anfang vielleicht eingeschätzt habe, war es letztendlich nicht, aber man sollte bei diesem Buch eine Sache bedenken: Man braucht wahnsinnig viel Zeit.
Das Buch beginnt so, als würde Fatima zurückblicken auf ein Leben. Tatsächlich erscheint das Buch auch eine lange Zeit als Rückblick. Erst gegen Ende, wenn man die Auflösung des Buches sieht erscheinen die einzelnen Teile des Puzzles so klar, als hätte man tatsächlich gepuzzlet. Jeden Abend bekommt Fatima Besuch von Scheherazade, die sie bittet die eine Geschichte zu erzählen. Jeden Abend erzählt Fatima ihr die Geschichte. Sie erzählt viel über ein Haus im Libanon. Außerdem spricht sich viel über das was kam bevor sie verheiratet war. Sie erzählt über jeden in ihrem kleinen Dorf und hält dabei ihre Familie nahezu komplett aus ihren Geschichte raus. Erst als Scheherazade ein bisschen tiefer bohrt, sprudeln zahlreiche Geschichten aus der alten Dame hervor.
Wie Scheherazade bereits weiß, wohnt Fatima bei ihrem Enkel Amir, der homosexuell ist. Amir versorgt seine Großmutter und kümmert sich sehr um die alte Dame. Umso schockierter ist er, als Fatima beginnt Selbstgespräche zu führen. Denn Scheherazade, die Kunstfigur aus 1001. Nacht existiert natürlich nicht wirklich. Niemand außer Fatima kann sie sehen. Mit den Geschichten über ihre Familie ordnet Fatima ihr Leben, da sie glaubt am 1001. Tag zu sterben. Bis dahin müsse jedoch noch eine ganze Menge erledigen. Sie muss das Haus im Libanon vererben, eine geeignete Frau für Amir finden, sich mit ihren Ex-Ehemann, ihrer Urenkelin den Koran in Arabisch beibringen und noch einiges mehr. Wie dieses Buch letztendlich endet, das solltet ihr am besten selber lesen. Aber eines solltet ihr vorab wissen, plant viel Zeit ein um über die einzelnen Episoden nachzudenken, denn nur dann ergibt sich eine gewisse Logik und Philosophie innerhalb der Geschichte, die einem so vielmehr gibt als der Stil in dem die Geschichte verfasst wurde.
An dieser Stelle möchte ich auf den Stil des Buches zu sprechen kommen. Alia Yunis ist sicherlich eine ganz bemerkenswerte Frau, die in ihrem Leben schon einiges erlebt hat und quasi zwischen den Welten (Arabisch und Amerikanisch) pendelt. Allerdings ist es genau dieser Sachverhalt, der die Geschichte schwierig erscheinen lässt und es dem Leser schwer macht den ganzen Ablauf zu Folgen. Alia Yunis lebt quasi zwischen den Welten und kennt sich in beiden aus. Insofern hat sie natürlich eine andere Sicht auf die Welt über die sie schreibt. Das ist für manch einen Leser nicht wirklich einfach nachzuvollziehen. Man weiß gerade wenn man sich nicht in der arabischen Welt auskennt nicht genau, wo zu das ganze eigentlich führen soll. Es ist so ähnlich wie die Katze, die hinter einem Faden herrennt, ohne zu merken, dass dieser Schaden gerade wieder aufgewickelt wird. Eine Sache ist Feigen in Detroit ganz sicher nicht, ein gutes Buch für Anfänger. Aufgrund der Tatsache, dass die Autorin in dieser Welt beheimatet ist, setzt sie viele Aspekte als gegeben voraus, die wir, die wir nur unsere europäische Welt kennen nicht immer nachvollziehen können. Für jene Menschen, die sich jedoch intensiv mit beiden Kulturen auseinandergesetzt haben, mag dieses Buch großartig sein, wenn es darum geht eine Philosophie kennen zu lernen, die unserer so ähnlich und doch so anders ist. Allerdings möchte ich dieses Buch nicht nur jenen Leuten empfehlen, die sich mit Philosophie auseinandersetzt möchten. Ich möchte es auch solchen empfehlen, die chaotische Großfamilien lieben und gern einmal hinter die Fassade blicken möchten, die Fatima und ihre Familie über Jahrzehnte hinweg aufgebaut haben.
Wenn ich dieses Buch bewerten müsste, würde ich es für einen langen Urlaub empfehlen, bei der man die Ruhe hat, sich intensiv mit diesem Buch zu beschäftigen. Dann lässt es sich nämlich erstaunlich gut lesen.
Samstag, 1. Januar 2011
Mal durchzählen: Seid ihr gut im Jahr 2011 ...
Eingestellt von
Marie L.
um
18:59
...gelandet? Ich persönlich hatte ein angenehmes, wenn auch sehr ruhiges Sylvester. Gelesen habe ich nicht sehr viel da es mir nach unserem traditionellen Racletteessen nicht mehr so gut ging. Keine Ahnung woran es lag, aber auf jeden Fall habe ich mich dann hingelegt, aber nicht geschlafen.
Heute morgen ging es mir dann wieder besser. Seit langem hatte ich auch mal wieder einen kleinen Geistesblitz für eine Geschichte. Ich habe noch keine Ahnung, worauf das hinauslaufen wird, aber ich schreibe mal vorsichtshalber mit. Vielleicht habe ich diese Geistesblitze ja jetzt öfter. Neujahrsvorsätze habe ich im übrigen nur einen, aber, wenn ich den einhalte, dann habe ich schon viel erreicht. Was für Neujahrvorsätze habt ihr euch gesetzt? Glaubt ihr, ihr haltet euch an diesen Vorsatz? Bei meinem Neujahrsvorsatz bin ich derzeit noch etwas skeptisch.
Heute morgen ging es mir dann wieder besser. Seit langem hatte ich auch mal wieder einen kleinen Geistesblitz für eine Geschichte. Ich habe noch keine Ahnung, worauf das hinauslaufen wird, aber ich schreibe mal vorsichtshalber mit. Vielleicht habe ich diese Geistesblitze ja jetzt öfter. Neujahrsvorsätze habe ich im übrigen nur einen, aber, wenn ich den einhalte, dann habe ich schon viel erreicht. Was für Neujahrvorsätze habt ihr euch gesetzt? Glaubt ihr, ihr haltet euch an diesen Vorsatz? Bei meinem Neujahrsvorsatz bin ich derzeit noch etwas skeptisch.
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