Ich lese Bücher, denn Bücher machen Freude. Ich bewerte sie, damit du weißt, wie ich sie fand. Lies selbst und entscheide!
Montag, 31. Mai 2010
[31 Tage - 31 Bücher] Heute ist schon Tag 10: Ein Buch meines Lieblingsautors...
... ist sicherlich nicht leicht zu benennen, denn ich habe nicht nur einen Lieblingsautoren, sondern mehrere. Zum einen ist da Erebos, zum anderen ist da die Maurin. Beide Bücher gefallene ausgesprochen gut, und von beiden Autorinnen würde ich wieder Zeit wieder ein Buch anschaffen. Von Erebos war ich überrascht, denn ich hatte nicht damit gerechnet, dass mich so in seinen Bann zieht. Ich hatte ebenso wenig damit gerechnet, dass ich es in knapp vier Tagen durch hatte. Soweit es mir meinem Buch von über 500 Seiten nie passiert.
Ähnlich war es auch bei der Maurin. Auch dieses Buch hat mich fasziniert und das, obwohl ich normalerweise nur selten historische Bücher lese. Ich interessiere mich jedoch sehr für Geschichte. Da das Buch sehr gut recherchiert war hat auch dieses mich sehr in seinen Bann gezogen. Mit Zahra habe ich mitgefiebert, ihre Geschichte verfolgt. Ähnlich war dieses bei der Geschichte um Nick in Erebos, denn auch seine Geschichte hat mich in seinen Bann gezogen.
Von einer Autorin dürft ihr übrigens demnächst eine Überraschung erwarten. Denn mein Interview mit Lea Korte könnt ihr in den nächsten Tagen hier lesen.
…
Aus aktuellem Anlass unterbreche ich an dieser Stelle meinen Beitrag, denn Horst Köhler hat eben seinen Rücktritt verkündet und ich möchte kurz Nachrichten sehen.
…
So, nun habe ich das gerade mal gelesen. Schade, dass die Politiker, die ihre Aufgabe ernst nehmen, dann immer vorzeitig ausscheiden müssen. Horst Köhler übernimmt zwar damit für sein Handeln Verantwortung, jedoch ist er dadurch auch sofort weg. Schade eigentlich, ich hätte mich gefreut, wenn er die Verantwortung übernommen hätte, ohne seine Position aufgeben zu müssen. Es gibt so wenige Politiker, die ihre Rolle als Volksvertreter so ernst nehmen und auch für Fehler einstellen. Solche Leute sind gewissen als manch andere. Sicherlich, jeder macht Fehler, doch dafür geradestehen die wenigsten.
Jetzt aber zurück zum eigentlichen Thema: Bücher. Heute habe ich bei Facebook eine Nachricht bekommen, in der es um deutsche Krimi- und Thriller-Autoren ging. Eine junge Frau schrieb mir, dass sie es nun gerne mit den Büchern von Sebastian Fitzek versuchen wollte. Ansonsten wäre sie bei deutschen Krimi- und Thrillerautoren eher etwas skeptisch.
Ich habe einige Minuten lang darüber nachgedacht, viele deutsche Krimi und Thrillerautoren kenne ich tatsächlich nicht, aber zwei oder drei sind jedoch eingefallen, zum einen ist der Andreas Franz, den ich sehr gerne höre. Zum anderen ist der Marina Heib. Auch ihre Bücher haben mir bisher sehr gut gefallen. Fallen euch weitere deutsche Thrillerautoren ein, bei denen es sich lohnt sie zu lesen?
Sonntag, 30. Mai 2010
[31 Tage - 31 Bücher] Tag neun: Das erste Buch, das ich gelesen habe, war...
... wenn ich mich genau erinnere, ein Buch für den Einsteiger aus der Vorschulreihe des Loewe-Verlag. Ihr wisst sicherlich, was ich meine. Für diejenigen, die es nicht wissen, die Rede ist vom Leselöwen.
In dieser Reihe werden die Substantive (also das Nomen, oder die Sache, die ich anfassen kann) durch kleine Bilder ersetzt. Meine Mutter hat mir damals immer die Sätze vorgelesen und ich habe die Bilder ergänzt. Als sie dann endlich die ersten Wörter lesen konnte, ergänzte ich auch diese und war begeistert.
Es hat mir viel Freude gemacht diese Bücher zu lesen. Nach und nach bin ich dann jedoch zu groß für diese Bücher geworden und habe mich zu den Kinderbüchern zum selber lesen vorgearbeitet. Ich glaube eine der ersten Kinderbücher ich selber gelesen habe war "Das Teufelchen". Ich war begeistert von der Idee, dass das Teufelchen nicht teuflisch sein konnte. Außerdem war ich über jede Seite begeistert, ich selbst gelesen haben. Dann folgte "Das Sams" und später dann die Reihe "Freche Mädchen-freche Bücher". Der Schwierigkeitsgrad stieg langsam.
Mein Bücherkonsum war jedoch schon damals ich gerade gering. Je nach Zeit und Umfang der Bücher habe ich bis zu Bücher pro Woche verschlungen. Da ich mir natürlich nicht jedes Mal neue Bücher kaufen konnte, habe ich einige Bücher doppelt, dreifach oder noch öfter gelesen. Einige konnte ich zuletzt sogar schon fast auswendig. Dennoch habe ich früher genauso ordentlich gelesen, wie man es von bibliophilen Leser erwarten kann.
Inzwischen lese ich nur noch selten ein Buch doppelt oder dreifach. Mir fehlt meistens nämlich einfach die Zeit. Seitdem jetzt auch noch regelmäßig hier rezensiere, habe ich noch mehr zu lesen und lese noch weniger doppelt. Ich freue mich über jedes neue Buch, das sich kennen lernen und lesen darf.
Einige Bücher werde ich in weniger stressigen Zeiten sicherlich noch einmal lesen. Derzeit ist jedoch Uni und das bedeutet nun einmal stressigen Zeiten. Diejenigen unter euch die selbst studieren, werden wissen wovon ich rede. In meiner vorlesungsfreien Zeit habe ich dann wieder mehr Luft und kam wieder mehr lesen.
Übrigens komme ich mit der Katze gut voran. Na gut, gestern konnte ich nicht so viel lesen, denn schließlich wollte ich wie wohl fast jeder wissen, wer den Grand Prix de Eurovision oder neu modischer den Eurovision Song Contest gewinnt. Mit einem Erfolg von Lena hätte ich jedoch nicht gerechnet.
Zudem habe ich gestern, ein Päckchen erhalten mit einem weiteren Buch zum Rezensieren. Sobald die Katze zu Ende gelesen habe, folgt dann "Freitags isst man Fisch". Zurzeit ist es eine Uni irgendwie sehr turbulent, derzeit suche ich ein Klausurergebnis aus dem letzten Semester, bis jetzt bin ich leider noch nicht fündig geworden.
Samstag, 29. Mai 2010
[31 Tage - 31 Bücher] Tag acht: Ein Buch, das mich an einen Ort erinnert, ist...
... "100 Arten eine Mango zu essen". Dieses Buch spielt in Indien und befasst sich mit der dortigen Kultur und Tradition. Priya ist 27 Jahre alt und besucht ihre Eltern das erste Mal seit dem Beginn ihres Studiums vor sieben Jahren. Der Grund: Priya studiert in den USA. Sie hat sich an die westliche Kultur angepasst und sogar einen Mann kennen gelernt. Er ist ihr Traummann und Priya hat sich bereits mit ihm verlobt. Doch das dürfen ihre Eltern natürlich nicht mal eben zwischen Tür und Angel erfahren. Sie wären ja schließlich keine echten Inder, würden sie ihrer Tochter keinen passenden Ehemann suchen. Den passenden Ehemann hat Priya jedoch schon gefunden. Doch wie sollte das ihren Eltern erklären, die inzwischen mit einigen potentiellen Kandidaten für die Traumhochzeit ihrer Tochter ankommen. An jedem Kandidaten hat ihre Tochter Priya jedoch irgendwas auszusetzen. Meist sind es so Kleinigkeiten wie der hat eine zu große Nase oder den falschen Beruf. Priya treibt ihre Eltern schier zur Verzweiflung, nimmt aber an der indischen Tradition der Familie ohne zu murren oder zu Knurren teil. Es beginnt ihr sogar ein bisschen Spaß zu machen. Die Traditionen ihrer Heimat lernt Priya wieder zu schätzen bis eines Tages ihr amerikanische Verlobter vor der Tür steht. Nun ist das Chaos perfekt...
Der Autorin Amulya Malladi ist meiner Meinung nach gut gelungen den Leser in die indische Kultur und Tradition zu entführen. Während ich dieses Buch gelesen habe, habe ich viel über Indien erfahren ohne mich dabei zu langweilen. Nachdem ich dieses Buch beendet hatte habe ich noch einige weitere Bücher dieser Art gelesen. Jedem, der mehr über eine fremde Kultur erfahren möchten empfehle ich die Bücher eines einheimischen Autors zu lesen. Meist sind es nämlich diejenigen, die es schaffen, die eigenen Traditionen und Kulturen am besten zu erklären. Meist schaffen sie dabei eine Atmosphäre, die noch neugieriger macht.
Freitag, 28. Mai 2010
[31 Tage - 31 Bücher] Tag sieben: Ein Buch, das mich an jemanden erinnert...
... ist sicherlich die Reihe vom "Sams". Dieses Buch erinnert mich an eine Bekannte, die es mir damals, als ich noch kleiner war, als Buch empfohlen hat. "Das Sams" hat mich damals so begeistert, dass ich auch heute noch mal hin und wieder in ihm lese.
Wer kennt es nicht, das Sams mit knallroten Haaren, die in die Stadt endlich vom Kopf abstehen? Wer fand seine rüsselige Nase, die ein Gemisch aus Schwein und Steckdose erinnert nicht lustig? Wer erinnert sich nicht noch gut an seinen Taucheranzug?
ich erinnere mich mit dem Buch noch an etwas anderes. Ich erinnere mich daran, wie mir diese Bekannte das Buch empfohlen hat und ich bin froh, dass ich es lesen durfte. "Das Sams" ist eine Reihe von Büchern, die mich als Kind besonders fasziniert hat. Inzwischen steht es als Erinnerung in meinem Bücherregal, aber als Kind gehört es mit zu meinen Lieblingsbüchern. Als Paul Maar vor einiger Zeit noch ein "Sams-Buch" geschrieben hat, war ich begeistert. Ich habe es mir gekauft, obwohl ich inzwischen deutlich aus dem Alter heraus war, indem man normalerweise ein "Sams-Buch" liest. Auch dieses Buch habe ich natürlich einmal gelesen anstelle schließlich nicht Bücher im Regal, die man nicht lesen möchte oder schon gelesen hat.
An meine Änderungen mit dem Sams denke ich gerne zurück. Es ist ein Buch, in dem ich persönlich gute Erinnerungen verbinde. Vor allem verbinde ich habe damit viele amüsante Lesenachmittage als Kind mit einer Bekannten, zu der ich inzwischen nicht mehr ganz so viel Kontakt habe.
Donnerstag, 27. Mai 2010
Heute wünsche ich euch mal "Guten Appetit!"
Im vergangenen Jahr kam ich durch einen "dummen Zufall" auf die Gefro-Seite. Gefro liefert unter anderem Suppen und Saucen. Im Gegensatz zu manch anderem Fertigprodukt enthalten die Produkte jedoch keine Geschmacksverstärker. Des weiteren sind die Produkte glutenfrei. Für Vegetarier oder Veganer gibt es auch spezielle Produkte. Gefro hat weitere große Versprechungen auf der Internetseite gemacht. Bei so viel versprechen wollte natürlich skeptisch und habe es selber getestet. Damals gab es das Angebot einer Probepackung. Ich muss sagen, ich bin überzeugt. Trotz aller Qualität ist Gefro nicht wirklich teurer als andere Produkte. Es liefert versandkostenfrei. Der Geschmack ist intensiv und trotzdem nicht übertrieben. Ein Beispiel: Vor kurzem habe ich eine Brühe gemacht. Es handelte sich um eine Brühe von Gefro. Die Brühe war leicht salzig ohne versalzen zu sein. Sie war einfach lecker. Da ich inzwischen meine Produkte von Gefro aufgebraucht habe, werde ich demnächst mal wieder ein Päckchen bestellen.
Seid Ihr nun ein wenig neugierig geworden? Derzeit gibt es ein Würzpaket mit 4 Saucen zum preis von 9,99 €. Ich hatte damals im letzten Jahr ein ähnliches Angebot. Auch mir hat man ein Päckchen im Wert von 9,99 € angeboten. Zusätzlich gab es wie auch hier einen 10 €-Gutschein.
Da ich dachte, euch bei diesem Angebot ebenfalls interessieren, habe ich die entsprechende Werbung hier verlinkt. Ihr könntet euch einfach mal gucken. Ach ja, vielleicht sollte ich euch noch sagen, dass ich euch hier nur Sachen vorstellen werde, von denen ich auch überzeugt bin. Gefro hat mich überzeugt.
[31 Tage - 31 Bücher] Tag sechs: Ein Buch, das ich nur einmal lesen kann...
... ist sicherlich "Krieg und Frieden" von L. Tolstoi. Das Buch ist sehr dick und enthält viele Kriegswirren. Es ist gesellschaftskritisch und liest sich sehr interessant, dennoch reicht einmal aus um Währungen um Währungen der damaligen Zeit zu verstehen. Ich glaube nicht, dass man nach einmaligem Lesen des Buches alle sprachlichen Feinheiten erkennt, glaube ich jedoch, dass auch nach einer gewissen Zeit die wichtigsten Facetten des Buches bestehen bleiben. Ich glaube, ich könnte mir nicht vorstellen das Buch ein weiteres Mal zu lesen ohne, dass ich mich Stück für Stück jedes Mal an das gesamte Buch erinnere. Meinen Namen nach ist somit jedes Buch nach dem ersten Lesen leichter zu durchschauen. Aus diesem Grund kann ich sagen, dass ich viele meiner Bücher nur einmal lese, damit sie nicht langweilig werden. Bei Krimis beispielsweise würde man dann den Täter von Beginn an keine. Sicherlich hat auch das seinen Reiz, aber es hat auch Nachteile.
Meiner Meinung nach ist es jedem selbst überlassen, ob er ein Buch einmal oder mehrmals ist. Es gibt einige Bücher, bei denen es Sinn macht, sie mehrmals zu lesen.
Mittwoch, 26. Mai 2010
[31 Tage - 31 Bücher] Tag fünf: Ein Buch, das ich immer und immer wieder lesen könnte...
... ist sicherlich "Die Hüterin der Gewürze" von Chitra Bannerjee Divakaruni. Das Buch ist wirklich wunderbar geschrieben und gestaltet. Ich habe es in meiner Abiturphase gelesen. Das war vor etwa genau zwei Jahre. Ich saß auf dem Balkon und habe das Buch förmlich verschlungen. Kurzbeschreibung: Die Inderin Tilo, die in Oakland einen kleinen Gewürzladen betreibt, besitzt die außergewöhnliche Gabe, die geheimsten Sehnsüchte und Wünsche der Menschen zu erkennen. Als eines Tages der junge Raven ihr Geschäft betritt, erwachen ungeahnte Gefühle in ihr. Doch Tilo weiß, dass die Liebe ihre magischen Kräfte zerstört.
Ich erinnere mich, dass mir das Buch damals sehr gut gefallen hat. Es hat mir sogar so gut gefallen, dass ich es jederzeit wieder lesen möchte. Auch eine Rezension hat sich bereits dazu geschrieben. Sie ist hier zu finden.
Wenn ich etwas mehr Zeit hätte, würde ich es sofort und immer wieder noch einmal lesen, so jedoch bleibt es mir in guter Erinnerung.
Jetzt lese ich die Katze weiter. Hierüber erfolgte heute von mir nichts. Ich habe gestern einen großen Beitrag darüber geschrieben.
Dienstag, 25. Mai 2010
Ein gutes Buch zu schreiben muss verdammt schwer sein, dieses...
... glaube ich, wenn ich mir ansehe wie viel Arbeit die Protagonistin in "Die Katze" mit ihrem Buch über die Dreifachmörderin Jill Rohmer hat. Sie investiert verdammt viel Zeit. Außerdem brauchen Autoren wohl auch gute emphatische Kenntnisse. Nichts geht jedoch über eine gute Fantasie.
Auch organisiert sollte man als guter Autor sein, denn schließlich gab es innerhalb eines Buches keine Widersprüche geben, die sich nicht irgendwann aufklären. Was wäre ein Buch voller Widersprüche? Was wäre, wenn sich die Widersprüche in einem Buch nicht klären ließen?
Diese Frage kann ich glaube ich aus Sicht einer Leserin kurz beantworten. Der Leser wird aufhören dieses Buch zu lesen. All diese Gedanken schossen mir durch den Kopf als sich "Die Katze" weiter gelesen habe.
Nein, keine Sorge die Rede hatte ich nicht, weil mir das Buch nicht gefällt, vielmehr ist "Die Katze" ein Buch über die Entstehung eines Buches. Jill Rohmer und Charley Webb spielen ein Katz-und-Maus-Spiel. Die Reporterin ist natürlich auf der Suche nach Antworten für das Buch, das Jill bei ihr in Auftrag gegeben hat. Die Dreifachmörderin hingegen scheint sich selbst in ein wirklich gutes Licht rücken zu wollen. Sie erzählt - nein, sie schreibt - Charley von ihrer Kindheit, ihrer Jugend, von der liebevollen, aber schwachen Mutter und dem gewalttätigen Vater. Sie erzählt auch von einem Bruder, der ihre Schwester vergewaltigt hat.
All dieses lässt einen die mörderische Protagonistin irgendwie ins Herz schließen. Gleichzeitig hat man jedoch ein wenig Angst, dass man am Ende sagen muss, die eigene Menschenkenntnis hätte sich getäuscht. Zum derzeitigen Zeitpunkt bezweifle ich stark, dass Jill die Haupttäterin gewesen ist, vielmehr glaube ich, dass sie jemanden ihr nahe stehenden deckt. Sicherlich wird sie an den drei Morden beteiligt gewesen sein. Jedoch glaube ich nicht, dass sie gemordet hat.
Aus diesem Grund bin ich sehr gespannt, wie sich das Buch noch entwickeln wird ich habe immerhin noch ein paar Seiten vor mir. Inzwischen ist das Buch wirklich sehr spannend geworden. Es ist so spannend, dass sich es gerne weiter lesen würde, dieses werde ich jetzt gleich machen. Meiner Meinung nach entwickelt sich das Buch positiv. Ihr dürft also sollte nichts Gravierendes dazwischengekommen mit einer positiven Rezension rechnen. Doch bevor ich diese gebe, möchte ich natürlich zu Ende gelesen haben. Nur so kann ich euch eine ehrliche und gewissenhafte Rezension garantieren.
[31 Tage - 31 Bücher] Tag vier: die Frage nach meinem Hassbuch...
... ist eine Frage, die wesentlich einfacher zu beantworten ist als die nach meinem Lieblingsbuch. Für mich gibt es keine Hassbücher, sondern nur jene, die ich nicht gerne lese.
Das Letzte dürfte wohl von Franz Kafka gewesen sein. Ich weiß, ich weiß. Es soll Menschen geben, die seinen Stil lieben und verehren, aber für mich ist der Autor irgendwie ungeeignet. Dennoch glaube ich nicht, dass dieser klassische Autor nur schlechte Werke herausgibt, vielmehr glaube ich, dass ich die falsche Person für diesen Stil bin. Man weiß bei Kafka nie, was der Autor eigentlich mitteilen wollte und rätselt sehr lange darüber. Tatsächlich ging mir bei diesem Rätseln (ohne Ergebnis) der Spaß am Buch verloren. Eigentlich rätsele ich ja gerne, aber irgendwann sollte man auch einmal zu einem Ergebnis kommen. Es gibt durchaus Bücher, in denen ich es liebe mit zu rätseln, aber diese sind meist jene, die am Ende eine echte Auflösung haben. Aus diesem Grunde lese ich auch Krimis und Thriller sehr gerne.
Für mich muss ein Buch Hand und Fuß haben. Dieses habe ich bei den Kafkabüchern bisher nicht erlebt. Ich weiß, dass er ein komplizierter Mensch gewesen sein soll. So wie jeder Mensch gewisse Eigenheiten hat, hat auch er seine Besonderheiten, seine Prinzipien. Diese jedoch machen das Lesen seiner Bücher nicht gerade leicht. Ich hoffe, dass ich jetzt mit dieser Aussage keinem auf die Füße getreten habe. Allerdings weiß ich, wie leicht es zu Missverständnissen kommt, und dass gerade dann, wenn einem der Empfänger einer Aussage nicht gegenübersteht. Aus diesem Grunde noch einmal ganz deutlich: es gibt meines Erachtens kein Hassbuch, sondern nur ein ungünstiges Buch zu einer ungünstigen Zeit für eine ungünstige Person. Irgendein Buch passt sicherlich zu jeder Person. Die Frage ist nur, ob ich immer die richtige Person für dieses Buch bin.
Montag, 24. Mai 2010
[31 Tage - 31 Bücher] Tag drei: Mein Lieblingsbuch...
... gibt es nicht, denn ich nehme keine Wertung vor, die darüber hinausgeht, ob mir gefällt, oder nicht. Es gibt Bücher, die ich gerne lese, jene, die im Mittelfeld spielen, und solche, die mir gar nicht gefallen. Ich kann euch sagen, was für mich ein gutes Buch ausmacht.
Ein gutes Buch hat einen gut durchdachten Plot, der viele Wendungen hat. Natürlich sollte das Ende nicht vorhersehbar sein, sondern bis zuletzt spannend. Ein gutes Buch beinhaltet mehrere Erzählstränge, die sich im Laufe der Zeit ineinander weben. Bestenfalls vereint ein Buch mehrere Genre. Für mich darf Spannung nicht zu kurz kommen, aber auch gegen fantastische oder romantische Elemente habe ich nichts einzuwenden, solange das Buch nicht irgendwie kitschig oder albern wirkt. Auch zu profan darf es nicht sein.
Ihr seht, ich bin ein schwerer Fall. Gerade was diese Aufgabe betrifft. Welche Wertung ich für ein Buch vornehme, könnt ihr außerdem sehen, wenn ihr meiner Rezensionen liest.
Besonders gut gefällt meist jenes Buch, in das ich eintauche. Zuletzt war das bei Erebos für längere Zeit der Fall. Dieses soll nicht heißen, dass mir meine anderen Bücher nicht gefallen haben, sondern nur, dass Erebos irgendwie anders war. Das ging ja auch schon aus meiner Rezension hervor.
Ach ja bevor ich jetzt für heute mit dem schreiben aufhöre, wollte ich mich bei Kerstin für die Verlinkung bedanken. Übrigens haben wir schon einige Bücher gelesen und scheinbar einen ähnlichen Geschmack.
Mein Duschkopf wurde …
… bereits vor einigen Tagen eingeweiht. Mir war jedoch nicht bewusst, dass auch diese Geschichte so gespannt mitverfolgt bis Soleil mir gestern Abend den besagten Beitrag kommentiert hat. Dafür erst einmal vielen Dank! Auf die Bücher bin ich auch schon sehr gespannt, aber das war nicht alles, was Soleil mir geschrieben hatte. Sie erkundigte sich zudem auch noch, wie es dem Handduschkopf bei mir ginge.
Diese Frage möchte ich nun in einem kleinen Beitrag außerhalb meines derzeitigen Projekts 31 Tagen - 31 Bücher beantworten. Alle, die sich jetzt nicht für den Handduschkopf interessieren, können also getrost auf meinen Beitrag heute Nachmittag war. Dort erfährt ihr alles zu meinem Lieblingsbuch. Welches das ist, verrate ich natürlich noch nicht an dieser Stelle. Bitte lest heute Nachmittag noch einmal!
Nun aber endgültig zum Handduschkopf:
Es handelt sich um den aktuellen Handduschkopf von Grohe. Mein Duschkopf gehört in die Serie "Rainshower Collection". Es ist ein Reifen, der innere Reifen ist (bei mir) dunkelblau. In der Mitte ist ein Loch. Auf dem blauen Reifen sind in gleichmäßigen Abständen kleinere Düsen angebracht, die ebenfalls silbern glänzen.
Am Griff befindet sich zudem einem kleinen Schalter, mit dem man zwischen zwei Einstellungen wechseln kann. Der kleine Schalter ist im Übrigen in derselben Farbe wieder Reifen. Bei mir ist beides dunkelblau. Man kann jedoch aus dem Grohe Farbsortiment selbst eine Farbe auswählen.
Wie ich euch bereits in meinem ersten Beitrag geschrieben habe, habe ich den Handduschkopf bei einem Gewinnspiel gewonnen. Als ich das erste Mal über das Gewinnspiel stolperte, wusste ich gar nicht, was mich genau erwarten würde. Zwar wusste ich, dass sich um einen Handduschkopf handeln würde, die sie immer jedoch kann ich nur aus Erzählungen meines Großvaters.
Meine Neugier war geweckt, deshalb habe ich den selbst ein wenig im Internet gesucht und bin schließlich auf der oben verlinkten Homepage von Grohe gelandet. Dort wurde der Handduschkopf gerade als Neuheit vorgestellt.
Während der Entwicklung dieses Duschkopfes muss Grohe wie mir scheint ein paar Patente angemeldet haben. Das könnt ihr jedoch eine selbst nachlesen. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist es noch zu früh um Grohe zu bewerten.
Auf der Seite steht zudem etwas von "Wasser einsparen" auch dieses kann ich so nicht bestätigen, da ich den Duschkopf selbst erst vor einigen Tagen bekommen habe.
Sonntag, 23. Mai 2010
[31 Tage - 31 Bücher] Tag zwei: Was ich als nächstes lese...
... das ist nicht schwer zu sagen, denn ich habe auch "nur" acht Stück zur Auswahl. Da ich mich jedoch vor einigen Tagen in einer Freistunde mit "Freitags isst man Fisch" von Bohnet Pleitgen beschäftigt habe, werde ich dieses wohl als nächstes lesen. Es wird noch einige Tage dauern, aber das was ich bisher darüber weiß, hört sich so an, als käme keine Langeweile auf. Die Kurzbeschreibung des Buches habe durch glaube ich vor einiger Zeit schon einmal eingestellt. Es war mit bei den Rezensionsexemplaren des Ariadne Verlags bei. In "Freitags isst man Fisch" beschreiben Bohnet Pleitgen das Leben einer Physikstudentin, die den Tod eines Kommilitonen aufzuklären versucht. Die Idee ist nicht nur sprichwörtlich eine Schnapsidee gewesen, denn Nicola hat diese Eingebung im betrunkenen Zustand. Am nächsten Tag liegt auf dem Küchenfußboden und weiß nicht wie sie auf diese Schnapsidee kommen konnte. Neben ihr sprudelt eine Kopfschmerztablette im Glas. Soweit bin ich während der Freistunde gekommen, da ich jedoch nicht zwei Bücher parallel bewerben kann, habe ich es bis jetzt wieder zur Seite gelegt.
Mit der Katze komme ich jetzt auch ganz gut voran. Der Brief ist endlich gelesen. Jetzt ist die Spannung zu explodieren gespannt. Charley wird nicht mehr nur bedroht, sie erhält auch das Angebot die Geschichte einer Mörderin aufzuschreiben. Mir als Leserin ist an dieser Stelle natürlich sofort klar, dass hier etwas nicht stimmt, denn der Anwalt von Jill erscheint auf den ersten Blick etwas überdreht. Erst freut er sich total Charley endlich zu sehen, dann hat er plötzlich viel zu tun und kann während einer ganz normalen Autofahrt mit ihr kein Gespräch führen. Stattdessen stürzt er sich in seine Arbeit. Ja, ihr habt richtig gelesen, er arbeitet, während der Autofahrt.
Wir Menschen sind zwar durchaus multitaskingfähig, aber irgendwo ist es doch auch mal genug. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Auf jeden Fall gewinnt das Buch jetzt an Spannung. Es hat mich in seinen Bann gezogen. Endlich! Jetzt komm ich auch gut voran, so dass das Buch, das ich als nächstes lesen möchte, in Reichweite rutscht.
Samstag, 22. Mai 2010
Seit einigen Tagen (oder auch Wochen) irrt es nun durch die Bücher-Blogs
Vor einiger Zeit bin ich auf das Stöckchen 31 Tage - 31 Bücher aufmerksam geworden. Zuerst dachte ich, ich soll an 31 Tagen 31 Bücher lesen. Dass ich einem Irrtum aufgesessen war, habe ich erst gemerkt, als ich es in anderen Blogs ebenfalls verfolgt habe. Ich weiß gar nicht mehr, wo ich dieses Stöckchen zuerst gesehen habe. Zuletzt habe ich nur noch gedacht, dass ist auch etwas für deinen Blog.
Kurz zur Erklärung, für diejenigen, die dieses 31-Tage-Programm noch nicht kennen. Es geht darum jeden Tag etwas über bestimmte Bücher zu schreiben. Eine Übersicht gibt es natürlich auch bei mir:
Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 5 - Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen kannst
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautor/in
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von Freunden/Bekannten/… /
empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit
als Lektüre gelesen hast
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit
als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte,
dass du es liest/gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein "Ideal" ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt???
Tag 30 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 31 – Das Buch, das du als nächstes liest/lesen willst
Damit ihr euch nicht fragt, und was wird so lange mit dem Buch, dass sie derzeit liest, habe ich überlegt, dass ich jeden Tag neben der aktuellen Aufgabe auch noch einen kurzen Abschnitt darüber schreibe, wie ich in meinem Buch vorankomme.
Das Buch, das ich derzeit lese ist übrigens immer noch die Katze. Worum es geht habe ich euch hier bereits mitgeteilt.
Freitag, 21. Mai 2010
Als Charley Webb finde ich gerade...
... meinen Bruder Bram aus dem Hinterzimmer einer Szene-Disco. Er liegt auf dem Sofa des Betreibers und erholt sich gerade von einem Kater und seinem Drogenkonsum. Während Bram nun also noch auf dem Sofa schläft, streitet sich der Leser als Charley Webb mit Glen McLaren, dem Besitzer des Szenetreffs.
Charley sieht ihn als hinterlistigen, aber charmanten Möchtegerngauner. Dass sie ihn charmant findet, kann sie jedoch zum jetzigen Zeitpunkt (noch) nicht zugeben. Meiner Meinung nach kann sich auch aus diesem Konflikt etwas ergeben. Das Buch gewinnt an Spannung. Ich glaube jetzt könnte es langsam interessant werden.
Die Zunahme der Spannung wird auch deutlich, wenn man den plötzlichen Wetterwechsel in Betracht zieht. Es blitzt und donnert, der Himmel verspricht sintflutartige Regenschauer.
Ich glaube, auch das Wetter könnte man als Anzeichen eines Spannungsverlaufs betrachten. Zwar ist mir bis jetzt noch nicht bekannt, ob es im Verlauf des Buches weitere Andeutungen zum Wetter gibt, jedoch glaube ich, es ist funktional.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Den Brief von ihrem Fan hat Charley immer noch nicht geöffnet. Hier verspreche ich mir den ersten richtigen Einstieg in den Thriller.
Gestolpert über: Folge dem Kaninchen
Über eine Sache bin ich heute im Internet gestolpert. Ich hatte den aktuellen Newsletter von Lübbe-Bastei im Briefkasten (den elektronischen). Dort wurde von einem Alternate Reality Game mit der Bezeichnung 66 Letters geschrieben. Verlinkt wurde diese Seite. Hat hier schon irgendeine etwas davon gehört? Was ist ein ARG? Die Beschreibung in dem Newsletter hat mich irgendwie ein bisschen an "Erebos" erinnert. Angenommen wird nämlich, dass man den Spielern Aufgaben in der virtuellen und realen Welt gibt. Gemeinsam soll man dann eine Lösung des Rätsels finden. Da ich bisher noch nicht an solchen Spielen teilgenommen habe, wüsste ich jetzt gerne mehr darüber. Könnt ihr mir vielleicht helfen? auf der Internetseite habe ich außer dem gerade den Hinweis gefunden, dass es sich um eine Art Buchmarketing handelt. Wisst ihr davon mehr?
Donnerstag, 20. Mai 2010
Die Post war da...
... und hat mir etwas mitgebracht. Genau genommen war der Postbote heute sogar gleich zweimal da. Erst hat er mir drei Bücher vorbei gebracht. Eine Stunde später kam ein weiterer mit einem Duschkopf. Vor einigen Tagen hatte ich ja bereits via Twitter mitgeteilt, dass ich Duschbotschafter geworden bin.
Was heißt das? Was ist ein Duschbotschafter? So genau weiß ich das selber noch nicht. Allerdings werde ich es bald erfahren. Um für eine Dusche zu botschaften, habe ich heute einen neuen Handduschkopf erhalten. Natürlich habe ich ihn auch bereits angeschlossen. Auf mein erstes Duschvergnügen mit dem Handduschkopf bin ich jetzt schon sehr gespannt. Ich wäre eventuell auch hier darüber kurz berichten.
Nun zu meinem zweiten Päckchen, dieses dürfte für euch vielleicht interessanter sein. Das Päckchen war vom Pan-Verlag. Es enthielt drei Bücher:
- Meridian von Amber Kizer
- Silberlicht von Laura Whitcomb
- Die geheime Sammlung von Polly Shulman
mit diesen drei Büchern gibt es nun insgesamt sieben Bücher (Ich hoffe, ich hab mich nicht verzählt!), die ich in den nächsten Wochen rezensieren werde. Ihr dürft euch also auf eine spannende Zeit freuen.
"Die Katze" habe ich natürlich auch weiter gelesen. Langsam entwickelt sich ein echter Krimi. Ich bin gespannt ob das Buch hält, was es verspricht.
Bevor ich für heute aufhören zu schreiben, möchte ich euch noch mitteilen, worum es bei den einzelnen Büchern geht.
Auffällig ist schon einmal, dass alle Bücher und insbesondere ihre Cover sehr liebevoll gestaltet wurden. Ich werde euch in den nächsten Tagen wahrscheinlich zu den Rezensionen die Cover miteinstellen.
Meridian
"Berührend, magisch, ungewöhnlich." So lautet die Zusammenfassung auf der Rückseite des Covers. Die Inhaltsangabe folgt: "Mein Name ist Meridian. Ich gehöre leider nicht zu den Mädchen, die man gerne zu Geburtstagsfeiern einlädt - denn obwohl ich es ganz sicher nicht will, muss sich mein Leben mit dem Tod teilen. Ich bin eine Fenestra: durch mich gelangen die Seelen der Verstorbenen in den Himmel. Aber davon wusste ich nichts, bis ich 16 Jahre alt wurde - und plötzlich in großer Gefahr schwebte..." Zusammengefasst wohl die Inhaltsangabe in drei Teilen: "Ein besonderes Mädchen von ein großes Abenteuer. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis!" Dieses Buch wirkt auf mich zurzeit besonders anziehend. So ein Buch habe ich bisher noch nicht gelesen.
Silberlicht
In eine etwas andere Richtung geht das Buch von Laura Whitcomb. Dieses Buch hat neben einem sehr schönen Cover auch noch eine besondere Struktur. Irgendwie wirkt es den Stoff gebunden. Zudem hat es einen wunderbaren Glanz. Auch inhaltlich wartet das Buch mit einer tollen Geschichte auf: "Helden ist tot. Und doch ist es ihr nicht vergönnt, ins Himmelreich aufzusteigen. Als durchsichtiger Schatten einer wunderschönen Frau bleibt auf Erden gefangen. Niemand sieht sie von niemand kann sie berühren. Sie ist die stille Muse ihrer "Bewahrer", allesamt Schriftsteller, denen sie die richtigen Worte einflüstert und ihn nie etwas von ihrer Existenz erfahren werden. Bis eines Tages ein Siebzehnjähriger ihr Leben ihr Leben verändert: Er blickt Helen direkt ins Gesicht und... er lächelt! Im Körper des Schülers steckt James, ebenfalls eine Lichtgestalt. Er ist fasziniert von Helens Schönheit, und vom ersten Anblick an wissen die beiden, dass sie füreinander bestimmt sind. Nun müssen sie alles daransetzen, einen menschlichen Körper für Helen zu finden. Eine abenteuerliche Suche beginnt..."
Die geheime Sammlung
Über dieses Buch bin ich auf den Pan Verlag das erste Mal aufmerksam geworden. Auf dieses Buch freue ich mich schon jetzt, dennoch habe ich mir überlegt, dass ich euch zu diesem noch nicht zu viel verraten werde. Dieses Buch habe ich bereits in einigen anderen Blogs gesehen, da ich jedoch nicht genau weiß, was ich von diesem Buch zu erwarten habe oder worum es genau geht, teile ich euch hier noch nicht einmal den Klappentext mit. Ihr werdet es, sobald ich mit dem Buch anfangen erfahren. Dann erfährt ihr auch worum es geht.
Mittwoch, 19. Mai 2010
Nach einem fulminanten Einstieg...
... bin ich mir nicht mehr sicher, ob "Die Katze" zu den Topbüchern dieser Autorin gehört. Zwar ist es immer noch sehr interessant, jedoch dümpelt es inzwischen ein wenig vor sich hin. Gerade haben wir erfahren, dass Charley's Schwester sich von ihrem Mann scheiden lassen möchte. Dieser hat sie belogen und betrogen und verlangt nun auch noch Unterhalt.
Das ist ein schöner Schlamassel, in dem Charley nun unaufhaltsam hineingerät. Der Strudel der Gefahr weitet sich aus. Und dennoch bin ich mir nicht sicher, ob dieses Buch an die anderen Bestseller dieser Autorin heranreichen wird. Irgendetwas fehlt mir. Die Spannung scheint nicht zuzunehmen und irgendwie plätschert alles zurzeit sehr gemächlich vor sich hin. Ich bin gespannt, wie sich das Buch in den nächsten Tagen entwickeln wird. Derzeit bin ich im zweiten Kapitel. Es ist bisher noch gut zu lesen, dennoch hat das Potenzial nach oben.
Die Charaktere dieses Buches haben noch viel Potenzial. Ich habe dieses bereits in einem anderen Beitrag über die Katze ausführlicher erklärt. Bisher werden nur geringfügig weitere Konflikte ausgelegt und gestreut. Die Mörderin, deren Leben als Buch erscheinen soll, haben wir immer noch nicht kennen gelernt. Vielmehr scheint es Konflikte in der Familie und im Beruf zu geben. Ein echtes Krimipotenzial hat das Buch meines Erachtens bisher noch nicht gezeigt. Möglicherweise passiert das alles erst in den kommenden Kapiteln. Trotzdem hat es für mich erst einmal an Schwung verloren.
Bevor ich das Buch nun falsch bewertete, bevor ich es überhaupt gelesen habe, schreibe ihr dazu nichts mehr. Stattdessen darf ich euch heute mitteilen, dass es demnächst ein weiteres Genre in meinem Blog geben wird. Die Fantasy-Abteilung werde ich mir nämlich nun auch einmal vornehmen. Da bin ich schon sehr gespannt, ob mir dieses Genre liegen wird. Was es mit dieser Andeutung genau auf sich hat, dass erfährt ihr demnächst an dieser Stelle.
Heute möchte ich es bei diesem kurzen Beitrag belassen. Vielleicht habe ich dann morgen bereits ein neues Spannungskontingent im Buch gefunden. Vielleicht habe ich euch auch dann ein paar weitere Neuigkeiten zu erzählen.
Wie an meinen Beiträgen der letzten Tage sehen konntet, war ich in den letzten Tagen nicht besonders kreativ. Ich hoffe dieses jedoch in den nächsten Tagen wieder ändern zu können. Trotz meines Kreativitätsmangels hoffe ich, dass euch meine Fragebogenaktion gefallen hat.
Dienstag, 18. Mai 2010
... und ein letztes Mal geht es weiter mit meinem Fragebogen...
..., denn noch gibt es ein paar unbeantwortete Fragen. Da es zurzeit sehr stressig an der Uni ist, komme ich weniger zum Lesen und muss somit auf Dinge zurückgreifen, die ich nicht großartig vorbereiten muss.
Sobald ich euch auch noch einige weitere Fragen beantwortet habe, geht es jedoch ganz normal im Lesestoff weiter. Ich hoffe, ihr langweilt euch nicht.
Weiter geht's!
Leihst du dir Bücher oder kaufst du sie?
Wenn ich Bücher ausleihe, gibt es ein Problem, denn Bücher immer besonders gut gefallen, kann ich dann ja nicht behalten. Mit diesem Grunde kaufe ich mir Bücher oder rezensiere. Bücher nehme dann nicht gefallen, kann ich entweder weitergeben oder, sofern es sich nicht um Rezensionsexemplare handelt verkaufen.
Profitierst du vom Bloggen?
Durch das Bloggen bilde ich mir selbst eine Meinung zu den Büchern, die ich lese. Ich profitiere davon nicht unbedingt finanziell, sondern dadurch, dass ich weiß, was ich bereits gelesen habe und wie mir besagtes Buch gefallen hat. Auch kann ich damit meinen großen Lesedrang stillen. Nicht zuletzt blogge ich aber auch, um euch mitzuteilen wie mir ein Buch gefallen hat. Der Austausch mit anderen Leuten und anderen Meinungen ist mir wichtig. Wenn ich mir selbst ein Buch kaufe, so ist mir die Meinung anderer ebenso wichtig. Meistens wird die Entscheidung, ob ich ein Buch kaufe, davon beeinflusst, wie es anderen vor mir gefallen hat. Damit kann man sicherlich weniger auf die Nase fallen, als wenn man sich nur auf den Klappentext verlässt. Wenn mir ein Buch zu teuer ist, gucke ich auch schon einmal bei Anbietern wie booklooker.
Liest du lieber in sich abgeschlossene Bücher oder bevorzugt du jene mit offenem Ende?
Das hängt auch von Buch ab. Wenn anzunehmen ist, dass eine Fortsetzung gibt, dann erfreut mich ein offenes Ende. Ist dieses nicht der Fall, so bevorzuge ich in sich geschlossene Bücher.
Wann liest du meistens?
Die Frage lässt sich nicht ohne weiteres beantworten, da ich meistens dann lese, wenn ich Zeit dazu habe. Wann das ist lästig meisten schwer vorhersagen.
Liest du lieber Serien oder einzelne Bücher?
Wenn wir das erste Buch gefällt, so bevorzuge ich, dass es sich um eine Seele handelt bei der alle Teile die folgen mögen genauso gut sind. Ansonsten ist es mir eigentlich egal ob es sich um eine Serie oder ein einzelnes Buch handelt. Wenn mir ein Buch nicht mehr gefällt, so lese ich es nicht weiter oder keine weiteren Bücher dieses Autors.
An dieser Stelle beende ich nun meinen Fragebogen, da ich glaube, dass ihr nun einiges mehr über mich und meine Art zu lesen ist. Sollte jedoch weitere Fragen haben, so scheut euch nicht zu fragen.
Montag, 17. Mai 2010
... und weiter...
... geht es auch heute mit dem Fragebogen.
Liest du lieber Kurzgeschichten oder Romane?
Ich wäre sowohl Kurzgeschichten als auch Romane, solange mir der Inhalt gefällt und die Geschichte in sich schlüssig ist. Wie ihr bereits in einigen meiner Rezensionen gesehen habt, habe ich nicht unbedingt die Länge einer Geschichte als Bewertungsgrundlage. Die Länge ist mir nicht so wichtig, wenn der Inhalt stimmt.
Liest du lieber Sammlungen von nur einem Autoren oder von mehreren, denn Kurzgeschichten liest oder eine Sammlung von Romanen?
Das kommt darauf an, entweder die Geschichten müssen ein gemeinsames Thema haben, oder gemeinsame Protagonisten oder der Autor muss derselbe sein. Wenn eine dieser drei Faktoren erfüllt ist, sehe ich keinen Bedarf, warum ich dieses Buch lesen sollte. Dann ist es meist so, als nämlich mehrere um zusammenhängende kurze Geschichten. Warum sollte ich diese als Sammlung kaufen?
Hast du Harry Potter gelesen?
Natürlich habe ich ihn gelesen. Es gibt nicht viele, die seiner Magie entkommen sind. Die Bücher gefallen jedoch besser als die Filme.
Hörst du auf zu lesen, wenn du müde bist oder, erst wenn das Kapitel zu Ende ist?
Das hängt davon ab, wie lang das Kapitel noch ist. Sind es nur noch ein paar Seiten, so versuche ich es bis zum Kapitelende zu lesen. Am Kapitelende sind meistens kleine Einschnitte in der Handlung, an denen man unterbrechen kann. Es kann aber auch genauso gut sein, dass dort bereits der Spannungsbogen wieder zunimmt, damit der Leser das nächste Kapitel liest. Bei solchen Büchern unterbreche ich auch schon mal im Kapitel.
Welche Anfänge sind dir lieber "Es war eine kalte stürmische Nacht..." oder "Es war einmal..."?
Ich lese sehr gerne Krimis oder Thriller. Da wäre ein Anfang wie "Es war einmal..." natürlich ungünstig. Passt es hingegen zur Geschichte, so finde ich auch solche Anfänge gut. Derzeit gibt es sogar ein Buch, aus dieser Richtung, dass mich reizen würde. Es handelt sich hierbei um "Die geheime Sammlung".
Sonntag, 16. Mai 2010
... und es geht weiter...
... mit meinem Fragebogen.
Nutzt Du Lesezeichen oder machst du Eselsohren?
Das ist eine Frage wie wohnst du noch oder lebst du schon. Natürlich nutze ich Lesezeichen zu meinem Gefallen an Eselsohren habe ich mich bereits in einem früheren Beitrag geäußert. Ich war zu Lesezeichen, da ich meine Bücher ja nicht kaputt machen möchten. Lesezeichen sind eine äußerst schonende Alternative. Und schöner sind sie dazu. Ich habe immer Nachtschrank etliche Lesezeichen, dennoch freue ich mich über jedes, bei dem ich weiß, derjenige von dem ich es habe hat sich etwas dabei gedacht.
Wie sortierst du deine Bücher?
Zuerst einmal sortiere ich nach gelesen oder nicht gelesen. Erst später dann bilde ich gegebenenfalls Rubriken. Einige Bücher sortiere ich nach Genre andere nach Thema. Ganz besonders schlimm wäre es für mich, wenn ich meine Bücher nach Größe oder Farbe sortieren würde. Dann würde ich nämlich bei der Menge an Büchern in meinem Regal keines mehr finden.
Schmeißt Du Bücher weg?
Nein, das kommt für mich nicht in Frage. Meistens behalte ich meine Bücher, sollte mir irgendwann mal eines nicht oder nicht mehr gefallen, so verkaufe ich es über booklooker oder ebay.
Nimmst du den Schutzumschlag ab oder lässt du ihn drum?
Wenn ich ein Buch beginne, so nämlich den Schutzumschlag meist ab. Nachdem ich es dann beendet habe, lediglich es erneut in den Umschlag. Wenn ihr mich fragt warum ich das mache, so kann ich euch sagen die Bücher sind wesentlich einfacher zu halten oder gar in eine Lotte zu spannen, wenn man den Schutzumschlag abnimmt.
So, das waren auch schon wieder vier Fragen für heute. Ihr dürft euch aber schon auf morgen freuen, denn dann gibt es weitere Antworten auf eure Fragen.
Samstag, 15. Mai 2010
Als ich heute im Internet war, fand ich...
... einen Fragebogen für Leseratten. In den nächsten drei Tagen werde ich mir immer mal wieder ein paar Minuten Zeit nehmen und euch eine Frage beantworten. Ich werde mich hierbei bemühen, die Fragen etwas ausführlicher zu beantworten als man es machen müsste und dennoch so interessant wie den wie möglich.
Ich hoffe, dass ich euch durch die Antworten auf die Fragen eine Möglichkeit gebe die Person hinter diesem Blog etwas besser kennen zu lernen.
Liest du lieber gebundene Bücher, broschierte oder Taschenbücher?
Am liebsten lese ich Taschenbücher oder broschierte Bücher. Die These kann man meist besser in der Hand halten als die dicken gebunden Schmöker. Meist sind sie zudem auch noch günstiger als gebundene Bücher. Es gibt auch solche Bücher, auf die kann man nicht länger warten. Man möchte sie am liebsten sofort verschlingen.
Wie sieht es mit Hörbüchern aus?
Hörbücher höre ich auch sehr gerne. Insbesondere abends, wenn ich einen anstrengenden Tag hinter mir habe und mich entspannen möchte. Gerade dann greife ich gern einmal zum Hörbuch.
Nutzt du lieber online Buchhandlungen oder kleine Buchhandlung im Ort?
Da ich meistens genau weiß welche Bücher ich haben möchte, gehe ich gerne zu Amazon. Das hat für mich den Vorteil, dass ich meine zumeist riesigen Bestellungen nicht selbst nachhause tragen muss, sondern sie nachhause geliefert bekommen. Wenn ich jedoch stöbern möchte Besuch ich auch gern einmal die Mayersche oder ein anderes Buchgeschäft. Demnächst bietet sich ja auch Thalia an. Da bin ich schon gespannt.
Gehst du lieber zu Mayersche oder Thalia?
Thalia hat gerade erst eröffnet. Bisher bin ich bin ich in der Stadt war, meist zur Mayersche gegangen. Thalia werde ich mir aber auch nicht entgehen lassen. Es soll dem alten Ruhrpottstil aufgemacht sein. Da bin ich schon sehr gespannt. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Veranstaltungskalender von beiden.
Morgen geht es weiter mit Antworten auf eure Fragen.
Freitag, 14. Mai 2010
"Ein Raum ohne Bücher ist arm,..."
"... auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.", sagte einmal Hermann Hesse. Ich kann diesem Satz so nur zustimmen, denn einem Raum ohne Bücher fehlt es an Lebenserfahrung, an Weisheit. Seit ich dieses Zitat heute Mittag gelesen habe, ist es mir nicht aus dem Kopf gegangen. Nun habe ich es hier niedergeschrieben. Doch warum hat Hesse das gesagt, warum hat er es so gesagt, wie er es gesagt hat? Der am besten eingerichtete Raum hat keinen Charme, wenn aus ihm nicht eine gewisse Reife und Erfahrung ersichtlich ist.
Wir alle haben vielleicht schon die eine oder andere Bibliothek besucht, alle haben wir hierbei eine Erfahrung gemacht. Wir haben uns insbesondere in den alten und schön eingerichteten Bibliotheken besonders wohl gefühlt. Vor einigen Tagen habe ich mal die schönsten Bibliotheken der Welt als Fotostrecke gesehen. Schade, dass man all diese nicht selbst einmal besuchen kann. Es wäre echt schön dort, glaube ich. Eine weitere Sache schätze ich sehr: kleine Buchläden, mit einem Buchhändler, der schon viele Jahre dort gearbeitet hat, der seine Kunden kennt und weiß, was sie von einem guten Buch erwarten. Meist sind es die kleinen Buchläden, die diese besondere Fähigkeit der Kundenberatung haben. Meist sind es aber auch jene Läden, die irgendwo versteckt liegen und als Geheimnis gehandelt werden.
Heute habe ich einmal eine Frage an euch: Kennt ihr solche Geheimtipps? Was schätzt ihr an einem Buchladen oder einer Bibliothek? Ich freue mich auf eure Antworten, die ihr gerne als Kommentar hinterlassen dürft.
Donnerstag, 13. Mai 2010
Es ist da...
Heute Morgen hatte ich "Blinde Flecken" von Peter Probst habe ich heute Morgen im Briefkasten gefunden. Da ich jedoch weiß, dass heute ein Feiertag ist, kann ich mir nur vorstellen, dass es seit gestern dort liegt. Heute habe ich auf jeden Fall den Briefumschlag aus meinem Briefkasten genommen. Steffi hatte es als Büchersendung geschickt, so dass ich natürlich sofort wusste, was es war. Neugierig wie ich war habe ich dann die ersten Seite des Buches aufgeschlagen. Direkt unter dem Titel fand ich dann die Signatur. Die sieht echt nicht schlecht aus. Und ich bin gespannt auf das Lesen des Buches. Da ich mich aber zurzeit immer mehr in "Die Katze" vertiefe, liegt es jetzt ungelesen direkt neben meinem Bett.
Nun komme ich zu meinem aktuellen Buch. "Die Katze" ist in einem sehr frechen, aber keinesfalls aufdringlichen Schreibstil geschrieben. Ich mag die Art wie Charley - eigentlich ja Charlotte - Webb mit dem Problem ihres Alltags umgeht. Sie hat keine echten Freunde, hält alle auf Abstand, die sich ihr nähren. Sie hat eine Art an sich, die manch einer als unverschämt bezeichnen würde. Ich würde jedoch sagen, sie ist tough. Ihre Toughness zeigt sich jedoch auch in ihrem ersten Telefonat mit ihrer Mutter. Diese keift mit verstellter Stimme in den Hörer. Für Charley klingt es, die Stimme eines Mannes. Doch anstatt einfach aufzulegen, fragte in den Hörer: "Mutter, bist du es?" Der Umgangston in der Familie ist sehr rüde. Charley ist Absolventin der Harvard University. Da ihre Kolumne jedoch allzu alltäglich verspottet wird, wird sie von der Gesellschaft nicht wirklich ernst genommen. Charleys rauer Umgangston ist eine Art Mauer, wie sie vor ihrer Außenwelt schützt. Ich glaube im Verlauf des Buches werden wir merken, dass Charley eine raue Schale und einen weichen Kern hat.
Bisher gefällt mir das Buch jedoch nur nicht ganz so gut wie andere Bücher von Joy Fielding. Ich gehe jedoch auch davon aus, dass sich dieses Buch noch entwickeln wird. Gespannt bin ich zudem, wie sich ihre Familiengeschichte auf das Buch auswirken wird. Bei Amazon habe ich bereits gesehen, dass es unterschiedliche Meinungen zu diesem Buch gibt. Letztendlich bin ich gespannt welcher Meinung ich mich anschließen kann. Damit ich ein Buch beurteilen kann, versuche ich mir beim Lesen zu überlegen, was man besonders gut gefällt und was überhaupt nicht.
Gerade bei diesem Buch habe ich auf beide Fragen bereits eine Antwort. Die raue Art der Charley Webb und ihre reservierte Art gefällt mir an der Charaktere nicht, aber ihre freche und toughe Art die finde ich klasse. Einige von euch mögen jetzt vielleicht denken: "Ahh, die Bloggerin ist unschlüssig." Denjenigen möchte ich auf eine nicht gestellte Frage antworten. Unschlüssig bin ich keinesfalls. Die negative Eigenschaft ist nur die Ursache der positiven.
Meiner Meinung nach wird es aufgrund ihrer Widersprüchlichkeit allerdings auch zu Problemen kommen. Diese Probleme sind gut dazu da Konflikte in einem Buch anzulegen. Ich gehe nicht davon aus, dass diese Probleme der Protagonistin den Hals brechen werden oder die Ohren, aber ich gehe davon aus, dass sie sich als Hindernisse entpuppen werden, die uns als Leser bei der Lösung dieses Thrillers in die Irre führen. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass der Täter dadurch am besten verborgen bleibt, dass man ihn mit vielen anderen in die Nähe des Opfers stellt. Erlebt habe ich diese Sache in einem Buch auch schon bei dem Schneemann. Ich bin gespannt, wie Joy Fielding den Täter hier im Buch versteckt. Ich hoffe auf steigende Spannung und freue mich auf das Weiterlesen.
Mittwoch, 12. Mai 2010
Habe ich euch eigentlich schon erzählt, dass...
... in Dortmund ein Thalia eröffnet hat, gleich gegenüber von der Mayersche? Es ist ein echter Katzensprung. Der neue Thalia ist am Westenhellweg 44 oder so. Lesungen veranstalten werden dort natürlich auch, darüber freue ich mich ganz besonders. Ich bin gespannt, ob es einen Konkurrenzkampf euch geben wird oder ob es eine Koexistenz wirklich friedlich nebeneinander her lebt. Das werde ich mal beobachten. Sobald ich mal wieder ein bisschen mehr Zeit habe werde ich auch dem neuen Thalia mal einen Besuch abstatten. Da bin ich mal gespannt, denn soll mit dem Ruhrgebietsflair aufgebaut sein. Das stand in der Zeitung, was genau das heißt, weiß ich noch nicht, aber es wird sie sicherlich bald ändern.
Apropos Katzensprung, ich habe mit der Katze begonnen.
Die E-Mails, die im Buch gleich zu Beginn vorkommen, haben es vielleicht in sich. Sie sind messerscharf geschrieben und reißen den Leser soll in ihren Bann. Man darf gespannt sein, wie es sich so entwickeln wird. Auf jeden Fall werde ich weiter lesen.
Dienstag, 11. Mai 2010
"Ich habe nichts mehr zu lesen!" ist so ein Satz,...
... den ich wohl nie sagen werde. Nachdem ich im letzten Tagen schon drei Bücher zum Rezension bekommen habe und "Die Katze" immer noch hier liegt, gesellte sich gestern eine E-Mail in meinem Postfach:
"Hallo und herzlichen Glückwunsch!
Das LovelybooksTeam gratuliert ganz herzlich zu einer signierten Ausgabe von Peter Probst erstem Buch "Blinde Flecken!"
Schick uns einfach deine Adresse zu und wir senden es sofort zu dir.
Viel Spass beim Lesen und bis bald
Steffi/Lovelybooksteam"
Hoppla, ich habe gewonnen? Das konnte nicht sein. Erstaunt las ich den Brief gleich noch einmal, aber Inhalt hatte sich nicht verändert. Immer noch stand dasselbe da. Vor ein paar Tagen hatte Peter Probst Lovely Books eine Lesung gehalten. Am anschließenden Gewinnspiel hatte ich teilgenommen. Allerdings war ich nicht davon ausgegangen, dass ich auch tatsächlich gewinne. Nun gut, so kann man sich täuschen, aber solange man sich so positiv täuscht habe ich da nichts gegen. Nun freue ich mich auch noch ein Buch.
Da ich mich jetzt entschieden habe erst einmal die Katze zu lesen, schließlich hat sie Kapitel, werde ich die "blinden Flecken" erst einmal auf meinem kleinen Stapel ungelesener Bücher legen und hoffen, dass sie sich dort nicht häuslich einrichten, denn es wird das Buch sein, dass ich nach "Die Katze" als nächstes lesen werde. Danach habe ich dann hoffentlich den ganzen Unistress ein bisschen abgemildert und dann wage ich mich an die Bücher des Ariadne-Verlags.
Ihr dürft euch also Morgen über einen Beitrag zur Katze freuen.
Montag, 10. Mai 2010
Manchmal gibt es Tage, die sind wie Ü-Eier...
... und so ein Tag war heute. In meinem Briefkasten fand ich eine Überraschung. Der Ariadne-Verlag hat mir das Buch die letzte Schicht von Dominique Manotti geschickt. Mit diesem Buch hatte ich gar nicht gerechnet. Ihr dadurch sicherlich noch dran erinnern, dass ich vor einigen Tagen hier geschrieben hatte, welche Bücher ich mir zum Rezensieren angefordert hatte...
Nun bin ich gespannt, wie das Buch so ist. Neugierig wie ich war, habe ich das Buch direkt mal umgedreht. Auf der Rückseite erfuhr ich dann, der sich um ein Wirtschaftsthriller handelt.
Nachdem ich diese Information erst einmal hatte, drehte ich das Buch wieder so, dass ich das Cover betrachten konnte. In weißer Schrift steht dort in der rechten oberen Ecke, da sich um einen Ariadne Kriminalroman handelt.
Im rechten Winkel steht dann in weißen Druckbuchstaben der Name der Autorin Dominique Manotti. Darunter etwas kleiner der Titel in Blau: "Letzte Schicht". In der und Inhalte des Covers sieht man dann leuchtend blaue Flammen, die zum Teil auch schon weiß wirken. Wer im Chemieunterricht nicht geschlafen hat, der weiß an dieser Stelle es geht nicht um das normale Feuer, sondern um das besonders heiße Feuer, das man erhält, wenn besonders viel Luft ins Feuer hinein kommt und die Sauerstoffsättigung des Feuers sehr groß ist. Eben jenes Feuer ist auf dem Cover abgebildet. Unten in der linken Ecke findet man den winzig kleinen Hinweis "Duncan Lawrie Dagger 2008 for Crime Fiction". Dieses Buch wurde also bereits im Jahr 2008 ausgezeichnet.
Nun war ich erst recht neugierig, denn von diesem Preis hatte ich schon mal irgendwo gehört. In seiner meine Neugierde wandte ich mich wieder einmal an den Klappentext. Zuerst einmal fiel mein Blick wieder auf: "Ein pulsierender Wirtschaftsthriller vor der Know-how, so realistisch wie romantisch, mit literarischer Raffinesse."
Ich war verwundert. Wie kann ein Thriller realistisch wie romantisch sein? Aufmerksam las ich weiter. Als nächstes erwartete mich die Inhaltsangabe des Klappenstextes:
"Ein Städtchen in Lothringen, ein Tal voller stillgelegte Eisenhütten. Hier arbeitet Rolande Lepetit am Fließband einer Daewoo-Fabrik, die sich mit EU-Zuschüssen knapp über Wasser hält. Doch die Unfälle häufen sich, die Stimmung ist explosiv. Nach einem weiteren Zwischenfall geht die Belegschaft auf die Barrikaden. Plötzlich steht das Werk in Flammen...
In Paris wird über die Privatisierung des Elektronik- und Rüstungskonzerns Thomson entschieden. Als Matra-Daewoo grünes Licht für die Übernahme erhält, und die Konkurrenz zum Gegenschlag aus. Ein Krisenstab soll kompromittieren das Material ausgraben die jüngsten Ereignisse in der Daewoo-Fabrik könnten sich eigenen. Also schickt man Charles Montoya nach Lothringen, einen Privatdetektiv, der mit allen Wassern gewaschen ist."
Neugierig hat nicht in der Klappentext wird schon gemacht, aber unten findet man in einer anderen Schrift noch einen Hinweis. Dort steht: "Dominique Manotti wurde für diesen Kriminalroman mit dem Duncan Lawrie International Dagger geehrt. Dabei trat sie gegen die internationale Spitze an: nominiert waren auch Fred Vargas, Stieg Larsson, Andrea Camilleri und Martin Suter."
Ich erinnere mich an meinen ersten Krimi aus dem Ariadne-Verlag. Damals hatte ich bevor ich angefangen hatte gedacht: "Mhm… Taxi ins Chaos, klingt ja merkwürdig. Ist bestimmt ein ganz langweiliger Krimi." Kaum hatte ich die ersten drei Seiten gelesen, war ich drin, im Buch. Die Handlung des Buches war in einem hohen Tempo, es gab viele Wendungen, die Spannung des Buches erhöhten. Ich erinnere mich, dass ich der Handlung am Ende gar nicht mehr glaubte, bevor ich nicht den eindeutigen Beweis hatte, dass die einzelnen Puzzlestücke nun zusammenpassten.
Einen ähnlich spannenden Roman erwarte ich auch jetzt, denn die Signatur bereits verspricht einiges an Spannung. "Warnung Dies ist ein Roman. Alles ist Wahrheit, alles ist Lüge.", heißt es in der Signatur.
Eine Seite weiter heißt es dann "Erster Teil". Ich blättere weiter. Auf der Suche nach dem Ende des ersten Kapitels. Die Kapitel suche ich schon immer automatisch, wenn ein neues beginnt. Hier erwartet mich der erste Schock. Es gibt keine Kapitel. Der erste Teil endet auf Seite 63. Das Buch hatte insgesamt jedoch nur 252 Seiten. Jetzt überlege ich ernsthaft, ob ich nicht doch erst ein anderes Buch lesen sollte. Eines mit Kapitel nämlich. Da ich gerade in dieser Woche sehr viel zu tun habe und sogar am Wochenende in die Uni muss, würde sich anbieten, andererseits klingt es echt spannend.
Ich werfe mal ganz kurz einen Blick auf den ersten Satz. Da steht: "Ein Raum, begrenzt durch viel graue Blechwände, durch den sich ein Förderband zieht, darauf zwei Reihen Fernsehbildschirme und ihre Röhren, unter dem weißen Licht der Neonlampen, von denen hier und da Kabel herab hängen." Der erste Satz, auch wenn er nun wirklich spannend ist, schafft es bereits eine gewisse Atmosphäre aufzubauen. Ich bin gespannt wie es weitergeht. Aber ich mir nicht sicher, ob ich nicht doch erst die Katze lesen sollte.
Herr je, jetzt haben schon wieder so viel geschrieben. Aber ich kann euch Versprechen, im Verlauf der Woche werden meine Beiträge wieder kürzer, denn wie ich euch bereits gesagt habe, habe ich dieses Wochenende Uni. Das bedeutet, ich werde mir die Texte Vorbereiten müssen. Dennoch werde ich in diesem Zeitraum keine langen Texte schaffen. Ich hoffe euer Verständnis.
Samstag, 8. Mai 2010
Wer die Harald-Schmidt-Show liebt, der...
Ich habe euch bereits vorgestern geschrieben, das ihr von mir erfahrt ihr was ein Glücksdiabetiker eigentlich ist. Doch, warum soll ich euch das eigentlich sagen? Dann müsstet ihr ja das Buch nicht mehr lesen.
Aus diesem Grunde schreibe ich euch nur, grob worum es geht: Paul ist unglücklich. Frisch von seiner Freundin Sonja verlassen, tut er alles dafür sie zurückzubekommen. Doch das ist nicht leicht, denn er hat direkt nach der Trennung einen Brief geschrieben, in dem er sie beleidigt hat. Hierbei geht es nicht um Beleidigungen wie du blöde Kuh, sondern durchaus um härtere Beleidigungen. An dieser Stelle beginnt das Buch. Der Leser erlebt nun mit, wie Paul zuerst versucht seinen Brief zurückzuholen bevor dieser seine Sonja ankommt. Doch sein Plan scheitert. Am Morgen wacht er auf Sonjas Rasen in ihrem Vorgarten auf. Sonja hat den Brief gerade gelesen.
Nun hat Paul keine Wahl mehr er muss zu härteren Bandagen greifen. Sofort schmiedet er einen Plan. Zuerst versucht Paul sich abzulenken. Er besucht ein Konzert mit seinem besten Freund Alex, der die Karten von seiner kranken Teenager- Schwester übernommen hat. Als er während des Konzerts einen kleinen Unfall im Gedränge hat und ohnmächtig wird, wird im Traum bewusst, was das Problem in seinem Leben ist. Er ist ein Glücksdiabetiker und muss alles daransetzen sein Glücksinsulin zu finden. Kein Arzt kann helfen. Denn das Glücksinsulin ist für jeden individuell. Paul begibt sich auf die Suche. Ob er fündig wird, erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch lest...
Ich fand das Buch ganz unterhaltsam, der Stil glänzt mit überwältigender Leichtigkeit. Meiner Meinung nach gehört es zur Kategorie typisches Sommerbuch. Die Leichtigkeit bietet erfrischende Unterhaltung. Für einen Sommertag am Strand ist dieses Buch geradezu ideal. Die Kapitel sind in einer angemessenen Länge, so dass man das Buch auch gut einmal weglegen kann um neue Sonnencreme aufzutragen, einen Strandspaziergang zu machen oder im Meer schwimmen zu gehen.
Dieses Buch ist anders als jene, die ich bisher hier bewertet habe. Denn dieses Buch will nicht spannend sein, es will gut unterhalten. Pauls Geschichte zieht den Leser in Pauls Welt und unterhält ihn dort mit allen großen und kleinen Abenteuern, wie Paul erlebt. Paul wird Popstar und kämpft um seine Liebe zu Sonja. Doch ich will euch gar nicht zu viel verraten, denn mit 210 Seiten hat das Buch nicht den Umfang, dass ihr es nicht selber lesen könntet.
Ach ja genau, einer Besonderheit hat das Buch. Immer mal wieder sind grafische Informationen, wie eine SMS in einem Handydisplay oder ein Türschild in Buch integriert. Die Abbildungen lockern das Buch stilistisch auf und verführen noch mehr zu lesen. Es ist meiner Meinung nach ein Buch, das man grade im Sommer unbedingt einmal lesen sollte, wenn einen die Frage beschäftigt: Wie finde ich das große Glück?
Rezension: "Die Maurin" von Lea Korte
Diejenigen, die meinen Blog regelmäßig verfolgen, haben in den letzten Tagen und Wochen immer mal wieder einen Kommentar zur Maurin lesen dürfen. Einige von euch wird es deshalb jetzt nicht verwundern, wenn ich euch heute erzähle, dass mir das Buch ausgesprochen gut gefallen hat. Eine Rezension fällt mir aber dennoch nicht ganz leicht, da ich Angst habe euch zu viel vom Inhalt zu verraten. Der Grund ist, dass ihr das Buch nicht mehr lesen müsst, wenn ich euch zu viel vom Inhalt verrate.
Wir begleiten Zahra und ihrer Familie durch eine sehr bewegte Zeit, in der in kurzer Zeit sehr viele Kriege und Schlachten aufeinanderfolgen. Zahra lebt nicht wirklich in einer sicheren Umgebung oder Zeit. Sie ist Maurin und lebt im maurischen Reich Granada kurz vor dessen Untergang. Sie erlebt den Untergang praktisch mit. Zahra und ihre Familie verbringen ein Leben auf der Flucht und dennoch sind sie politisch involviert und aktiv. Gerade für eine maurische Frau ihrer Zeit ist Zahra eine Vorreiterin in Sachen Selbstständigkeit und Emanzipation. Sie weigert sich einen Mann zu heiraten, den sie nicht liebt und kämpft für das heute natürliche Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung.
1485 jedoch durften die Frauen, nein sie konnten es vielleicht auch nicht, kein selbstständiges oder gar emanzipiertes Leben ohne Ehe führen. Hätten Sie dieses versucht, hätte dieses, sowohl im maurischen Reich als auch im Christentum zum Verlust der eigenen Ehre geführt. Doch nicht nur sie selbst wäre verachtet worden, denn auch die Familienehre hätte Schaden genommen. Zahra selbst erklärt in dem Buch, dass sie die Reaktion ihrer Familie fürchte. Anhand ihrer Figur können wir auch erleben wie sehr die Familie um den Erhalt der Traditionen und die Familienehre kämpft. Zwar wird Zahra nicht zum Erhalt der Familienehre getötet, dennoch erlebt sie wegen dieser immer wieder Zurechtweisungen. Immer wieder wird ihr gesagt, dass sie nicht das Leben der Männer führen kann und somit auch nicht viel Reich die Verantwortung tragen müsse. Dennoch trägt die sie gerne und bringt sich so immer wieder in tödlicher Gefahr. Überlebt Zahra ihre vielen Abenteuer oder fällt sie als tragischer Held ihrer eigenen Freiheit zum Opfer?
Wie einer dieser kurzen Beschreibung des Inhalts sehen könnt, enthält das Buch viele Überraschungen. Es ist auf jeden Fall absolut lesenswert. Bei jedem Abenteuer, das man mit der Protagonistin erlebt fürchtet man, oh Gott, sie scheitert auf jeden Fall. Obwohl das Buch in einer leichten und flüssigen Schreibweise geschrieben ist, glaube ich, dass die Autorin viel Zeit in die Recherche der Zeit des maurischen Reiches auf der iberischen Halbinsel investiert hat. In der Nachbemerkung zum Buch schreibt sie selbst, dass viele ihrer Figuren mit Ausnahme von Zahra und ihrer Familie tatsächlich gelebt haben und, dass sie die Geschichte möglichst genau so wiedergegeben hat wie sie war. Mit einigen kleineren Änderungen, die in den Bereich der künstlerischen Freiheit fallen, muss der Leser allerdings leben.
Besonders gut hat mir der Detailreichtum des Buches gefallen. Auch hier merkt man kaum, wie viel Arbeit dahinter steckt haben muss. Ich kann es mir nur ungefähr vorstellen. Das Buch ist sicherlich für jeden geeignet, der sich für das maurische Reich und die Geschichte der Mauren interessiert. Die Geschichte von Zahra und ihrer Familie, der Familie as-Sulami ist exemplarisch. Jeder anderen Familie, die real existiert hat, könnte es ähnlich gegangen sein.
Ich empfehle euch dieses Buch auf jeden Fall für gemütliche Leseabende auf dem Balkon im Sommer oder unter der flauschigen Decke im Herbst.
Freitag, 7. Mai 2010
"Jetzt lese ich diesen komischen Blog ..."
Nun kann ich euch jedoch schreiben, dass ich bereits zwei von den bereitgestellten vier Büchern erhalten habe. Da ist zum einen "Die Reportage" von Val McDermid und zum anderen "Freitags isst man Fisch" von Bohnet Pleitgen.
Beide Bücher habe ich mir jetzt schon mal angesehen. Schon als ich sie ausgewählt habe als Rezensionsexemplare fand ich sie mich euch auch mitgeteilt habe sehr spannend besonders interessiert hatte mich "Freitags isst man Fisch". Das mit der Physikstudentin klang schon sehr spannend, denn schließlich macht sich nicht alle Tage eine Physikstudentin daran einen Mord an einem Kommilitonen aufzuklären.
Damit auch ihr schon mal einen Eindruck davon bekommt schreibe ich euch hier mal etwas zum Cover. Das Cover zeigt eine Brücke. In deren Schatten sieht man frontal ein Schiff. Man konnte also quasi direkt in einen Hafen. Es wird sicherlich interessant.
Von Klappentext entnehme ich zusätzlich das die Handlung des Buches in Hamburg im Sommer 1989 spielt. Das ist mein Geburtsjahr und Hamburg kenne ich bisher auch nur aus Erzählungen.
"Die Reportage" ist wie mir schien der Debütroman von Val McDermid. Das Cover zeigt eine Hand, die eine Geige hält und einen Bogen der ihr scheint auf den Saiten der Geige aufliegt. Im Klappentext steht, dass es sich um den ersten Fall von Lindsay Gordon handelt. Bereits aus dem Klappentext erfahren wir einiges über die Protagonistin Lindsay: "Die trinkfeste Schottin Lindsay Gordon, Journalistin mit Idealen und ohne Festanstellung, soll eine Reportage über die Benefizgala eines elitären Mädcheninternats schreiben. Die Begegnung mit der charmanten Schriftstellerin Cordelia Brown versüßt ihr den Auftragsjob. Aber die Lust zum Flirten vergeht Lindsay, als der Star des Abends mit einer Cellosaite erdrosselt wird..."
Wir erfahren also, dass Lindsay dem Alkohol nicht abgeneigt ist und durchaus einen gewissen Hang zum Chaos hat. Wir wissen außerdem, dass unsere Protagonistin Schottin ist.
Nun, diese Bücher werde ich euch also demnächst hier vorstellen.
Erst einmal möchte ich mich herzlich beim Ariadne-Verlag bedanken.
Heute beende ich erst einmal "Die Maurin". Morgen dürft ihr dann von mir eine Rezension erwarten. Außerdem werde ich nicht um ein Interview mit der Autoren bemühen und hoffen, dass sie mir ein paar Fragen beantwortet. Sie hatte es mir eigentlich zugesagt, jedoch befindet sie sich derzeit auf Lesereisen in Deutschland (Die Autorin wohnt derzeit in Südspanien.). Ich bin also gespannt, wann ich eine Antwort erhalten werde. Als nächstes werde ich dann das relativ kurze Buch "Der Glücksdiabetiker" lesen und hoffen, dass es ebenso kurzweilig ist, wie es klingt.
"Die Katze" wartet auch noch auf mich. Ihr seht, mir geht der Lesestoff nicht aus. Und ihr werdet auch in Zukunft von mir hören beziehungsweise lesen.
Dienstag, 4. Mai 2010
So langsam...
...neigt sich das Buch seinem Ende zu. Jetzt im Moment bin ich an der Stelle wo sich Zahra und ihrer Schwester Zainab in einem funduq (das ist ein Hotel oder eine Herberge) Wiedersehen. Zahra ist dort mit ihrem Mann und ihren Kindern untergekommen. Sie befinden sich daran auf der Flucht. Gerade beginnt der Krieg in Malaga. Wie sollen Zahra und ihrer Familie diesem Krieg entkommen?
Ich als Leser wage keine Prognose, denn dazu ist das Buch viel zu spannend. Ich würde allerdings sicher, dass ich das Buch voraussichtlich dieses Wochenende beenden werde. Dann folgt eine Rezension des Buches und auch der lange und häufig versprochene Interview mit der Autorin Lea Korte.
Im übrigen habe ich heute das Herbstprogramm - nein, ich habe mich nicht verschrieben, die Verlage planen tatsächlich bereits für den Herbst - des Ariadne-Verlag erhalten. Dieses Mal sind wieder ein paar spannende Frauenkrimis im Programm.
Für meine Rezensionen habe ich um folgende Bücher gebeten:
- "Die Reportage" von Val McDermid
- "Freitags isst man Fisch" und "Kein Durchkommen" von Bohnet Pleitgen
- "Die Musenfalle" von Nora Miedler
Thematisch haben die Bücher eigentlich nur die Gemeinsamkeit des Krimis. Formal betrachtet handelt es sich bei "Die Reportage", "Freitags isst man Fisch" und "Die Musenfalle" um Debütromane oder Debütkrimis. "Freitags isst man Fisch"kam bereits im Frühjahr raus, da es jedoch inzwischen mit "Kein Durchkommen" eine Fortsetzung gibt lohnt es sich auch diese beiden Bücher noch einmal einzugehen. Der Name Bohnet Pleitgen setzt sich zusammen aus der Ehefrau und Managerin des Schauspielers Ulrich Pleitgen. Sie hat diese Bücher gemeinsam mit ihrem Sohn geschrieben. Ich bin gespannt was mich erwartet. Für heute habe ich euch genug geschrieben. Nun werde ich weiter lesen.
Montag, 3. Mai 2010
Mir geht es...
Den Plan umgesetzt habe ich mit der Maurin. Zahra ist als Kindermädchen zum kastilischen Hof gegangen um sich dort um Boabdils erstgeborenen Sohn zu kümmern. Dort trifft sie wieder auf Gonzalo und seinen grießgrämig wirkenden Bruder.Mit der Zeit kommt es jedoch zu Problemen am Hof, denn der Königin bleibt das gegenseitige Interesse zwischen Gonzalo und Zahra nicht verborgen.
Kurze Zeit später findet sich Zahra -nach einem Wiedersehen mit Hayat- in einem Verlies in Cordoba wieder. Dem Zusammenhalt der Gefangenen ist es schließlich zu verdanken, dass Zahras Flucht gelingt.
Mir haben die letzten drei Kapitel sehr gut gefallen. Dass Zahras Flucht zu einem Zerwürfnis zwischen Gonzalo und seinem Bruder Jaime führt, war irgendwie zu erwarten gewesen. Schließlich haben beide Brüder Interesse an Zahra und beide wären jederzeit bereit ihr Leben für die schöne Maurin zu riskieren. Mir hat diese Szene sehr gut gefallen, auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt realistisch war. Ich bin gespannt wie es weitergeht.
Nun werde ich mich wieder hinlegen und weiter lesen.
Sonntag, 2. Mai 2010
Verkleidungen...
Die Verkleidungen sind auch für den Verlauf des historischen Romans "Die Maurin" von immenser Wichtigkeit. Durch diesen geschlechtlichen Rollentausch lernt die Heldin des Romans Gonzalo kennen und kann ihn so zum Teil aus echt misslichen Lagen befreien. Zwar ist das Spiel, welches sie aufgrund ihres Rollentausches spielen muss, kein besonders einfaches und auch sehr gefährliches, aber es unterhält mich als Leser doch sehr zu sehen, wie die Lage um die Maurin immer brenzliger wird. Sie agiert immer natürlicher in ihrer Rolle als "Mann" und wird zudem immer souveräner. Gefördert durch Aischa durchschaut sie schnell die Geschicke der damaligen Zeit und die politischen Intrigen. Sie erkennt, wer Gutes tut und wer schaden will.
Ihre eigene Freiheit und die ihrer Familie ist ihr wichtig. Sie kombiniert zum einen die Fürsorglichkeit der Frau der damaligen Zeit mit dem Kampfeseifer und Mut der Männer der damaligen Zeit. Aus diesem Grund könne man sie durchaus als emanzipierte Frau ihrer Zeit betrachten.
Sie ist keinesfalls eine Emanze im heutigen Sinne, jedoch selbstständig genug um Leben an der Seite eines Mannes zu führen und dabei ihre eigene Freiheit nicht aufzugeben. Zahra braucht keinen Mann, der sie unterdrückt oder vergewaltigt.
Dennoch befindet sie sich meiner Meinung nach derzeit in einem Irrglauben, wenn sie glaubt, dass sie als Frau der damaligen Zeit im Mittelalter genauso viel Macht erreichen kann wie die Männer in ihrer Umgebung. Dazu fehlte den Frauen der damaligen Zeit das Ansehen in der Gesellschaft. Durch die Unterstützung Aishas wird sie zwar in die politischen Geschicke des maurischen Granadas eingeweiht. Dennoch und obwohl sie Empfehlungen geben kann sie machtlos. Meiner Meinung nach überschätzt zum derzeitigen Zeitpunkt der eigenen Macht. Ich bin gespannt wie es auf den letzten knapp 300 Seiten weitergehen wird. Wenn sie am Ende tatsächlich mit Gonzalo zusammen leben will, so muss ich am Ende noch einiges ändern. Zudem gilt der kastilische Gesandte derzeit als verheiratet. Zwar ist der in seiner eher nicht sonderlich glücklich, aber dennoch galten in der damaligen Zeit mehr als sie heute gelten. Eine Scheidung dürfte seiner Ehre und seinem Ansehen nicht sonderlich gut bekommen.
Samstag, 1. Mai 2010
Kampf bei Loja…
Auch heute habe ich die Maurin weiter gelesen. Das Buch ist echt hitzig. Andauernd gibt es irgendwo eine Schlacht. Dass zieht mich als Leser in die Geschichte des Buches hinein. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass es sich um echte historische Geschehen handelt. Wie muss es damals für die Leute gewesen sein von einer Schlacht in die nächste zu ziehen. Kaum hatte man sich von einer erholt, stand die nächste schon vor der Tür.
Das Buch verliert nicht Anspannung. Im Gegenteil, es zieht mich immer mehr in seinen Bann. Nun bin ich schon über die Seite 252 hinaus und dennoch kann ich sagen, ich werde das Buch auch jetzt nicht aus der Hand legen. Heute Abend oder vielleicht auch gleich schon lese ich auf jeden Fall weiter.
Die Geschichte Zahras zieht den Leser in seinen Bann. Jetzt ist sie zwar wieder in Granada ankommen. Aber von Erholung kann keine Rede sein, denn das nächste Abenteuer wartet bereits. Mit ihrem zukünftigen Ehemann hat sie zahlreiche Probleme, da er unter anderem ihre Freiheit nicht akzeptiert. So etwas würde der heutigen Zeit gar nicht mehr geben glaube ich. Außerdem finde ich es wenig vernünftig, sich die ehelichen Pflichten durch eine Vergewaltigung einzufordern. Zahra fühlt sich im Anschluss natürlich beschmutzt unterzieht sich jeglicher Nähe zu ihrer Familie. Zum Schutz der Familie schickt Zarahs Vater die Familie zu seinem ehemaligen Schwiegervater. Ausgerechnet nach Loja reisen sie, denn Ali al-Attar ist der Herrscher über Loja. Auch Hayat ist immer noch nicht über Miguel hinweg und Zahra denkt nach wie vor an Gonzalo.
Als Leser kenne ich natürlich die auf Anhaltspunkte aller vier Personen. Ich fiebere nun also praktisch mit jeder Seite, die ich lese, dem Zusammentreffen der Liebenden entgegen. Dennoch glaube ich, dass dieses Treffen nicht unter guten Vorzeichen stattfinden wird. Im Gegenteil! Ich glaube, dass noch zahlreiche Probleme geben wird, die gelöst werden müssen. Ich freue mich allerdings sehr darauf auch noch die letzten knapp 300 Seiten zu lesen.
Besonders freue ich mich allerdings, dass Lea mir die Möglichkeit eingeräumt hat ihr Buch in dieser Ausführlichkeit zu lesen und mir selbst ein Urteil zu machen. Ganz besonders freue ich mich, wenn ich nach dem Buch auch noch einige Fragen an die Autorin stellen darf. Die Antworten veröffentliche ich dann natürlich hier.
Das sieht ja mal toll aus...
... bei 3Dsupply gibt es T-Shirts für Blogger , die auf ihrer Seite verlinken, kostenlos. 10 Stücke sind immer noch erhältlich. Auch ich habe mich jetzt gerade mal dort umgesehen und muss sagen einige die Schweiz gefallen wirklich gut. Aber jedoch gefällt mir das T-Shirt O'RLY . Vorne drauf ist eine Eule abgedruckt. Für eine Vielleserin wie mich ein ideales Motiv. Schaut selbst einmal dort vorbei.