Donnerstag, 11. Dezember 2008

"Meister der Stürme" von Pierre Bottero

"Meister der Stürme" von Pierre Bottero ist der zweite Teile einer
Fantasy-Triologie, die so schien mir speziell für Jugendliche geschrieben wurde.
Somit war es nicht mehr ganz meine Altersklasse.


Inhaltlich beschrieb das Buch den Kampf um die Weltherrschaft gegen einen Feind, den sogenannten Anderen. Shaé und Nathan müssen gemeinsam mit Freunden und Familienmitglieder Nathans gegen Onjü, das Herz des Anderen, kämpfen. Doch Onjü ist stark und mächtig. Er herrscht über die Naturkatastrophen und Epidemien auf der Welt und sorgt für Aggressivität. Ein einfacher Gegner ist er also nicht, aber Shaé und Nathan vereinen ja die Spezialkräfte der sieben mächtigsten Familien...


Die Ideen zum Buch sind althergebracht. Es gibt wenig Neues, dafür aber vieles neu kombiniert. Der Autor setzt eine sehr bildreiche Sprache ein, die den Leser schnell ins Reich der Phantasie entführen.


Doch das ist ein Hauptproblem dieses Buches, denn der Inhalt wirkt ein wenig skizziert und wenig ausgemalt. Meist geht die Phantasie über den Inhalt des Buches spazieren.


Für Erwachsene ist das Buch ein wenig seicht, es langweilt schnell, da es zwar als Jugendbuch mit der Erzählung das Interesse an Philosophie weckt, andererseits aber nicht unbedingt die Phantasie Erwachsener anregt, da es in diesem Buch um "typische" Probleme Jugendlicher in einer ungewohnten Atmosphäre geht...


Um keinen falschen Eindruck zu erwecken, möchte ich hinzufügen: Ich habe das Buch gerne gelesen. Die bildhafte Sprache faszinierte mich sehr, aber mir fehlte auch etwas: der "echte Tiefgang".

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